Freitag, 10. Juli 2020

Ohne ein gewisses Maß an Selbstbejahung oder Stolz läuft nicht viel im Leben.

"Mit sich ins Reine kommen":

"Klarheit gewinnen über eigene Wünsche und Ziele; innere Widersprüche auflösen;"

Freundschaft / Liebe:

Wenn Begegnungen geradezu getragen werden, von einem warmen wechselseitigen Interesse.

Mechanistische Weltdeutung:

In der Welt gibt es einen Mechanismus, der Neues hervorbringt.

Bzw.: In der Welt gibt es eine Reihe von Mechanismen, die Neues hervorbringen.

Sind bestimmte Bedingungen erfüllt, so entsteht Neues.

Donnerstag, 9. Juli 2020

Verblüffen:

"(jemanden) so überraschen, dass er sprachlos ist, die Sache gar nicht richtig beurteilen kann;"

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"Wer verblüfft ist, ist überrascht von etwas oder jemandem. Verblüfft zu sein kann bedeuten, erstaunt zu sein, z.B. wenn man von jemandem überrascht wird, sodass man sprachlos ist. Dann ist man auf freudige Art und Weise verblüfft. Verblüfft zu sein kann aber auch heißen, verwirrt zu sein und erstmal gar nicht zu wissen, wie man auf eine Situation reagieren soll. Man kann von einer Sache, einer Situation oder dem Verhalten eines Menschen verblüfft werden oder jemand anderen verblüffen[.]"

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"(jemanden) verblüffen, d.h. jemanden mit etwas überraschen, womit er überhaupt nicht gerechnet hat;"

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To baffle:

"to cause someone to be completely unable to understand or explain something;"

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Auch eine interessante Frage: Wann und Wo und Warum wird ein Mensch "nachdenklich"? Etwa insbesondere dann, wenn viel "neue Information" eintrifft? Wenn neue Information eintrifft,  die schwer eingeordnet werden kann, d.h. wenn für die Einordnung des Neuen ein Nach- und Umdenken notwendig ist?

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Mittwoch, 8. Juli 2020

Rapt:

Eine Kernfrage des Buches von Winifred Gallagher:

Wie lässt sich "intensiver" Fokus kultivieren?

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"Along with performing the Apollonian task of organizing your world, attention enables you to have a kind of Dionysian experience beautifully described by the old-fashioned term "rapt" - completely absorbed, engrossed, fascinated, perhaps even "carried away" - that underlies life's deepest pleasures, from the scholar's study to the carpenter's craft to the lover's obsession. Some individuals slip into it more readily, but research increasingly shows that with some reflection, experimentation, and practice, all of us can cultivate this profoundly attentive state and experience it more often."

Focus:

Winifred Gallagher:

"Emily Dickinson describes the exclusive, rapt focus that marks your closest ties:

I've known her - from an ample nation -
Choose One -
Then - close the Valves of her attention
Like Stone -

The relationship most associated with such intimacy, or the intense attachment that's rooted in each partner's special concentration on the other, has traditionally considered integral to the good life[.]"

"A profound focus on your partner is, was, and always will be the distinguishing characteristic of an intimate bond such as marriage - at least, that's the theory[.]"

"Attention, from Latin for "reach toward," is the most basic ingredient in any relationship, from a casual friendship to a lifelong marriage. Giving and receiving the undivided sort, however briefly, is the least that one person can do for another and sometimes the most."

"it's impossible to communicate, much less bond, with someone who can't or won't focus on you."

Dienstag, 7. Juli 2020

Montag, 6. Juli 2020

Fluent Writing:

http://meinnaturwissenschaftsblog.blogspot.com/2018/01/fluent-writing.html

"This sense of the writer talking without a break to his reader, this invisible mark of an easy flow of words is the most important thing there is about writing. It is there and will come through if you know what you are going to say beforehand and put on paper in one go, simply talking to your reader on paper; it isn't there if you write in any other way. It cannot be faked; and there is no substitute method of writing that will have the same effect."

Freitag, 3. Juli 2020

Mental Time Travel:

"[The] human capacity to distinguish the here-and-now from the here-and-not-now showed up at least 50,000 years ago in cave paintings. These constitute the first evidence of any species on earth being able to explicitly represent the distinction between what is here and what was here."

Daniel Levitin

Donnerstag, 2. Juli 2020

Ordnung:

Ordnungsvermutung:

"Was sich jeweils ereignen wird ist durch Vorereignisse oder durch Umstände festgelegt."

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Der Mensch bringt die "Ordnungsvermutung" in die Welt mit. Sein "Denkorgan" operiert mit der Ordnungsvermutung, ohne sich diese erst umständlich aus der Erfahrung erwerben zu müssen.

Das Kennenlernen des Mitmenschen:

http://meinnaturwissenschaftsblog.blogspot.com/2018/03/verringerung-von-ungewissheit.html

Kunsterleben:

Es geht darum, das "Herz", die "Seele" eine Kunstwerks zu "sehen": Das "Leben" / Erlebnis zu "sehen", das im Kunstwerk eingefangen wurde.

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Das "sehen" gelingt dann, wenn der Sprung ins Erlebnis des Künstlers gelingt. Wenn das hervorbringende oder ausgedrückte "Leben" / Erlebnis im Aufnehmenden anklingt.

[Siehe auch: Das Erlebnis]

Dienstag, 30. Juni 2020

Aufgabe des Künstlers:

Das Einfangen seiner lebendigsten Stunden: In Bild, Wort, Ton.

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Bei der Berührung mit einem Kunstwerk kann im Aufnehmenden ein Leben enststehen, das dem (Leben) ähnelt, was das Kunstwerk hervorgebracht hat.

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Ein Dichter ist eine Person, die "gut" darin ist, besonderes Leben, relevantes und "wertvolles" Leben in Worten einzufangen.

Lesen:

Während dem Lesen stehen bleiben und das Gelesene immer wieder in eigenen Worten zusammenfassen.

Im Sinne von Lichtenberg - so zu lesen und zu studieren, dass man sich etwas mitnimmt:

"So zu lesen und zu studiren, daß es sich immer ansezt, kan ich rathen, obgleich die Welt nicht an mir den Nutzen dieses Rathes sieht, ich gebe ihn nicht weil ich ihn durch häufige Erfahrung nützlich befunden habe, sondern, weil ich jezt sehe und deutlich, daß ich ihn hätte befolgen sollen."

Montag, 29. Juni 2020

Erkenntniswunsch:

Der Wunsch, dass das eigene Denken möglichst nah ran kommt, an die Wirklichkeit.

Genial in dem Sinn, ist ein Mensch, der bestrebt ist, in seinem Denken größt mögliche Nähe zur Wirklichkeit herzustellen.

Bewusstsein & Selbstbewusstsein:

Bewusstsein:

~ Die Fähigkeit, Beziehungsgeflechte zwischen unterschiedlichen Gegenständen oder Ereignissen (der Um- und Außenwelt) suchen und aufdecken zu können;

Selbstbewusstsein:

~ Die bewusste Auseinandersetzung mit Wünschen, Träumen, Sehnsüchten, Bedürfnissen;

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Momente, in denen eine Innenwelt von der "Wirklichkeit" erschlagen wird.

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Im Leben des Menschen wechseln sich Phasen, in denen der Mensch primär nach außen lebt, mit Phasen ab, wo "Inneres", der Antrieb, Wünsche etc. mehr und mehr Kontrolle über das Verhalten gewinnen und die äußere Wirklichkeit scheinbar zurücktritt. Man könnte auch sagen, dass die Herausforderung in unserem Leben geradezu darin besteht, zwischen beiden Welten, der sichtbaren Außenwelt und der innerlich erlebbaren Innenwelt, zu vermitteln. Räumt man der Außenwelt zu viel Gewicht ein, wird die Innenwelt geradezu erschlagen. Räumt man der Innenwelt zu viel Gewicht ein, so beeinträchtigt das das effektive Funktionieren in der Außenwelt.

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Rückert:

"Von beiden Welten, wenn ich sollt' entbehren eine,
Die große draußen wär's, und nicht in mir die kleine."

Antrieb:

Salopp:

Da findet sich etwas im eigenen "Innern", das einen tagtäglich drängt und streben lässt. Ebenso findet sich etwas im "Innern" des Mitmenschen, das ihn tagtäglich drängt und streben lässt.

Das menschliche Leben lebt nicht unwesentlich von der bewussten Auseinandersetzung mit dem eigenen Antrieb.

Meditation:

Cal Newport:

"I think a lot of people today use meditation because they do not live the deep life. Their life is frenetic and unmoored and uncontrolled. And their mind is everywhere. It's monkey brain all day long. And they need to get some relieve. But to me it's a little bit like saying: "Hey, I've got a great hangover medication. It will make you feel better in the morning. I know you've been having these bad headaches. It's though getting out of bed. But I have a good hangover medication. That's gonna make it easier." I would say that's good. But maybe I should start thinking about cutting back on all the drinking that is causing all the hangovers in the first place. That's the one point I would put out there about meditation. While I think it is good and you should do it, you should also be asking the question: "Do I have to be living a lifestyle that makes that a necessary curative?" "

Long-form content:

Cal Newport:

"I am a big believer in long-form content. ... [T]he written word: The book, the really long article, or perhaps the long form interview with a thinker. That sort of long and careful exposition of idea. That medium I think is crucial, because it lends itself to a complicated, critical, nuanced understanding of the topic. And so my learning method focuses on books. It focuses on long-form interviews. It focuses on long articles. Because encountering information, when it's laid out very carefully structured over many, many pages rewires the way that you brain stores that information such that your brain sees that topic in a very enriched, nuanced and critical manner. ... I read things, I spend time on it, I reflect on information ..."

Humor:

Ein Mensch, der in gewissem Ausmaß über den eigenen "Eigenheiten" und "Spinnereien" steht: Humor trägt dazu bei, "Eigenheiten" und "Spinnereien" bei sich selbst und bei seinen Mitmenschen "detektieren" zu können, und dazu, eine gewisse Distanz zu all dem, eine Distanz zu "eingeengtem" oder inflexiblem Verhalten aufbauen zu können.

DeIntellektualisierung:

http://meinnaturwissenschaftsblog.blogspot.com/2020/04/deintellektualisierung.html

"Wissenschafter lesen kaum mehr Bücher."

[Siehe auch: Books in an Age of Tweets]

Sonntag, 28. Juni 2020

Selbstkontrolle:

Manchen Personen merkt man die "innere Freiheit" / die Selbstbeherrschung regelrecht an.

Books in an Age of Tweets:

Study Hacks:

“They were not, with few exceptions, readers — never had been; that they had always occupied themselves with music, TV, and videos; they had difficulty slowing down enough to concentrate on prose of any density.”

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Cal Newport:

"Neil Postman argues that it was the introduction of mass-produced longform writing that really unleashed human potential[.]"

"An app on your phone can offer you diversion or fleeting catharsis. On the other hand, something more lexicographically substantial — though perhaps, as Birkert’s students discovered, more difficult to consume — can often offer true progress."

Samstag, 27. Juni 2020

Bücher:

Hofmannsthal:

"Das, was seiner Art nach selten bleiben müsste und von wenigen gekannt, wird gemein gemacht; jedem wird jegliches angeboten, ja nachgeworfen, wo doch für manche manches sich eignet, selten vieles für einen; was aber jeder aufnehmen sollte, das meint er längst ohnedies zu besitzen, streift daran vorbei und gedankenlos nach Neuem und wieder Neuem hin."

Underconfidence & Overconfidence:

Don A. Moore:

"Underestimating your potential deters you from undertaking challenges at which you would be successful, dissuades you from approaching others with whom you would get along, and leads you to forgo profitable opportunities. ... [U]nderconfidence puts you at risk of shortchanging yourself. While overconfidence prompts errors of action, in which you do something you later regret, underconfidence is more likely to lead to errors of inaction, in which you decline an opportunity that would have turned out well."

Mentale Effizienz:

Intuitives Verständnis des Konzepts:

Ein Gehirn muss Informationen verarbeiten, um von einem bestimmten Input zu einem bestimmten Output zu gelangen. Vergleicht man ein effizient funktionierendes Gehirn mit einem ineffizient funktionierenden Gehirn, so gelangt das effizient funktionierende Gehirn mit weniger "Energieaufwand" von einem bestimmten Input zu einem bestimmten Output.

Pseudo-ADD:

http://meinnaturwissenschaftsblog.blogspot.com/2018/08/pseudo-add.html

The parable of the talents:

http://meinnaturwissenschaftsblog.blogspot.com/2018/12/the-parable-of-talents.html

Mittwoch, 24. Juni 2020

Anliegen des Blogautors:

Letztlich geht es mir darum, "gute Philosophie" zu schaffen.

D.h. als "wertvoll" oder als relevant erlebte Information auf diesem Blog zu posten / wiederzugeben.

Zuversicht:

Was Zuversicht und Mut in der Welt hervorgebracht haben

versus

was die Angst hervorgebracht hat;

Dienstag, 23. Juni 2020

Kreativität:

Das "Schöpferische" ist zwar erlebbar / wir können "schöpferische" Impulse erfahren, es entzieht sich allerdings weitgehendst einer verbalen Erfassung / einer Verbalisierung.

Moral:

Man kann sich zu Pflichthandlungen zwingen, aber nicht eigentlich zu einem "wertvollen Verhalten". Eben da sich ein solches hochgradig spontan einstellt. Das moralische Verhalten lebt von "Ideen". Und es lässt sich nicht vorhersagen, wann sich "Ideen" einfinden und welche "Ideen" sich einfinden werden.

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Das "Organ" für Wert:

Die Begabung, etwas (eine Information, ein Phänomen, eine Handlung, Menschliches) als wertvoll erleben zu können;

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Der "Sinn" für Wert macht das menschliche Leben inhaltsreich / verleiht dem menschlichen Leben Tiefgang.

Das Wahrheitserleben:

Das "Wahrheitserleben" stellt sich dann ein / die Berührung mit "Wahrheit" wird dann zum Erlebnis, wenn wir auf Informationen treffen, nach denen wir ein starkes Verlangen haben. D.h. wenn wir in Kontakt mit Informationen geraten, die wir subjektiv als (ggf. hochgradig) wertvoll erachten (bzw. die wir im Erlebnis als wertvoll erkennen).

[Siehe auch: Der Sinn für Informationswert]

Leben:

In dem Zwiegespräch zwischen Wünschen, Sehnsüchten, Bedürfnissen und der Wirklichkeit entfaltet sich das menschliche Leben.

Erkenntniswunsch:

Das "Sehnen" / "Verlangen" nach bestimmten Informationen;

Philosophie & Wissenschaft:

Worum geht's in der Philosophie?

Um ein schöpferisches Erfassen von Informationswert;

In der Wissenschaft?

~ Um ein systematisches Erarbeiten von Wissen;

Das innere Erleben:

Dem inneren Erleben erschließt sich eine Seite dieser Welt, die der bloßen Beobachtung nicht zugänglich ist. Z.B. wir gehen durch die Natur. Der Gang durch die Natur / die Betrachtung der Natur löst in uns gewisse Lebensäußerungen aus. Diese Lebensäußerungen sind nicht eigentlich "blind", sondern erfassen Aspekte der Natur, welche sich einer rein "rationalen" Erfassung entziehen.

Montag, 22. Juni 2020

Unerfülltes Wünschen:

Schmerzhaft kann es sein, ein starkes Verlangen zu haben, das nie erfüllt werden wird.

Bücher:

Manche Bücher liest man aus einer Zweckerwägung heraus.

Nach dem Inhalt manch anderer Bücher hat man ein regelrechtes Verlangen.

Pflicht und Vergnügen:

Zu welchen Tätigkeiten ist man motiviert / nach welchen Tätigkeiten hat man ein Verlangen?

Welche Tätigkeiten müssen sein, obwohl man kein Verlangen nach ihnen hat?

English Education:

https://meinnaturwissenschaftsblog.blogspot.com/2018/01/i-always-thought-that-english-education.html

Tätigkeiten:

Nach welchen Tätigkeiten hat man denn wirklich den Wunsch / ein Verlangen?

Mußestunden: Stunden, in denen wir uns Tätigkeiten widmen können, nach denen wir ein Verlangen haben.

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Nach welchen Gedanken haben wir ein Verlangen? Nach welchen Wahrnehmungen? Nach welchen Handlungen? Wie ist das individuelle Suchen und Meiden von zwischenmenschlichem Kontakt beschaffen?

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Das individuelle Sehnen nach bestimmten Aktivitäten / Kognitionen / Eindrücken;

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Oder:

"Sage mir, welche Reize du suchst, und welche Reize du meidest, und ich werde dir sagen, wer du bist!"

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Siehe auch:

"Who we become depends not so much on the tendencies we've inherited per se as on the way in which they both orient us toward and away from, and attract and repel, certain stimuli."

Winifred Gallagher

Mittwoch, 17. Juni 2020

Focus:

Cal Newport:

"Focusing on something hard is almost always boring in the sense that it lacks a steady stream of novel stimuli. Most young people are uncomfortable with this state, having instead trained their minds to expect a quick dash of stimuli (be it responding to a text or checking a social media account) at the faintest hint of boredom. To help kids learn how to focus, parents must first help wean them from this dependence on stimuli. The best way to accomplish this goal is for parents to remove, on a regular basis for relatively long periods of time (at least an hour) kids’ access to phones, tablets, computers and television."

Samstag, 13. Juni 2020

Social Media:

Cal Newport:

"the more you use social media to interact with your network, the less time you devote to offline communication."

"The key issue is that using social media tends to take people away from the real-world socializing that's massively more valuable."

"the heaviest social media users [are] much more likely to be lonely and miserable. The small boosts you receive from posting on a friend's wall or liking their latest Instagram photo can't come close to compensating for the large loss experienced by no longer spending real-world time with the same friend."

"many of these tools are engineered to hijack our social instincts to  create an addictive allure."

Donnerstag, 11. Juni 2020

Cynics:

Cal Newport:

"The cynics are way outside the arena."

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Zynismus als eine Rechtfertigung dafür, wenig Einsatz zu zeigen.

Social Media:

Cal Newport:

"I am very suspicious of social media platforms. In particular because I believe they had built an ecosystem on a foundation of addiction."

Mittwoch, 10. Juni 2020

"Kopfarbeit":

Was ist der Wert einer Stunde mentaler Arbeit?

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Wofür wird der "Kopfarbeiter" bezahlt?

Dafür, mentale Arbeit zu verrichten.

Deep Questions with Cal Newport

A new podcast available at Spotify;

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"So how do you do general cognitive fitness? Well, there is a lot of different things that could help. I think embracing boredom is useful. ... I think you should be bored on a regular basis."

"One thing I would recommend is what in my book Deep Work I call Teddy Roosevelt sprints. So it's a technique inspired by the way Teddy Roosevelt attacked his deep work. What you wanna basically do is practice working on something as intensely as possible for a very limited amount of time."

"If you can do ninety minutes of sustained peak focus, and at the same time you have your general cognitive fitness going really well: you're comfortable with boredom, you are reading all the time, I think you can have a remarkable turnaround in your concentration abilities in let's say a six month period."

Intelligenz:

(A) Wie effektiv ein Gehirn darin ist, Regelmäßigkeiten oder Muster in eintreffender Information zu detektieren;

(B) Wie effektiv ein Gehirn darin ist, gefundene Regelmäßigkeiten oder Muster auszuwerten / zu verwerten;

Dienstag, 9. Juni 2020

Sonntag, 7. Juni 2020

Ziellosigkeit und Müßiggang:

Müßiggang als Flucht vor dem "Selbstgespräch":

http://meinnaturwissenschaftsblog.blogspot.com/2018/06/ziellosigkeit-und-muiggang.html

Flow / Creative Risk-Taking:

http://meinnaturwissenschaftsblog.blogspot.com/2019/12/flow-creative-risk-taking.html

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In einer kreativen / schöpferischen Verfassung geht ein Mensch Risiken ein, die er im Normalzustand nicht eingehen würde. Gegebenenfalls ist ihm im Normalzustand des "kreative" Verhalten schwer nachvollziehbar, da es eine deutliche Distanz zum gewöhnlichen Verhalten aufweist.

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[See also: The watcher at the gates of the mind]

Freundschaften:

"Sage mir, mit wem du Freundschaften pflegst, mit welchen Menschen du offen redest, und ich werde dir sagen, wer du bist."

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Ehrlichkeit auch jenseits der Freundschaft. Offenheit innerhalb der Freundschaft.

Genialität:

Der "Sinn" für Wert und Unwert von Handlungen, für den ästhetischen Wert von Phänomenen, für Informationswert, für realisierte (oder realisierbare) Werte im Mitmenschen;

Moralsinn:

Der "Sinn" für den Wert von Handlungen;

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-> Ein Etwas, das über Wert und Unwert von Handlungen, das über Sinn, Unsinn und Widersinn von Verhalten Auskunft gibt;

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[Siehe auch: Der Sinn für Informationswert]

Auffrischung von Wissen:

Das selektive Zurückkehren zu und Wiederaufnehmen von Information;

Samstag, 6. Juni 2020

Beziehungen:

Wie steht es um den seelischen Austausch der beiden Partner?

Wie sehr bereichert die Beziehung das Seelenleben der beiden Partner?

Donnerstag, 4. Juni 2020

Philosophie:

Im Mittelpunkt der Philosophie steht das Werterlebnis.

Dem Philosophierenden geht es darum, den Wert einer Information zu erfahren.

Erst dann wird er anderen von der Information berichten.

Informationen werden weggefiltert, wenn sie kein Werterlebnis hervorrufen.

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[Siehe auch: The meaning of the PE]

Leben:

Der Gehalt dieser Welt
erschließt sich dem Leben.

Der lebendige Mensch kann
reichen Lebensinhalt erfahren.

Doch ist dieser Inhalt nur bedingt
der Reflexion zugänglich.

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Manche kennen die Welt
mehr aus Worten
als aus der Wahrnehmung
als aus der Erfahrung
als vom Streben her.

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[Siehe auch: Einsicht]

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Wo beginnt das "Leben"?

Da, wo der Mensch eine große Sehnsucht, einen tiefen Wunsch hat.

Erkennen:

Ich beobachte die Bedingungen A und das Ereignis B und vermute: "Wenn A, dann B";

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Ich weiß um die Regel "Wenn A, dann B" und beobachte A, also ...

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Wenn-Dann-Regeln allgemein:

Wenn ein Gegenstand diese oder jene Merkmale hat, dann ist es eine Zitrone.

Wenn ein Mensch diese oder jene Dinge sagt, dann ist er gescheit oder wissend.

Wenn ein Mensch diese oder jene Dinge tut, dann ist er ein Bösewicht.

Etcetera ...

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Zielstrebiges Verhalten:

Wenn ich das und jenes tue, dann gelange ich zum Ziel.

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"Logik" als Handwerk:

Das bewusste Herausarbeiten von Wenn-Dann-Regeln;

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Das analytische Denken spaltet die Welt in Wenn-Dann-Regeln auf.

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Grenzen des Erkennens:

So ungefähr der Gedanke: "Die Welt lässt sich nicht restlos in Wenn-Dann-Regeln auflösen."

Coalitional Value Theory:

Überspitzt: "Selbstwert" im Sinne von "Wert als Freund" oder "Wert als Partner"; Götter [die Autoren schneiden im Artikel das Thema religiöse Vorstellungen an;] oder Helden, in dem Sinne, sind "ultimative" Partner, d.h. Personen, die maximale Leistungen oder Hilfeleistungen erbringen oder erbringen können;

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Wir beurteilen Hilfsbereitschaft und die Fähigkeit, Hilfeleistungen erbringen zu können;

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Bo Winegard et al.:

"[Humans] are equipped with mental mechanisms that allow them to assess the coalitional value (marginal productive value of a person to a group of individuals) of themselves and others and to respond appropriately;"

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"Tomasello and colleagues (Tomasello 2016; Tomasello et al. 2012) have forwarded an account of the evolutionary progression of human cooperation and morality that is germane. According to their account, the first important step on the path to human “super sociality” was the development of obligate collaborate foraging (Tomasello et al. 2012). At that stage, humans were compelled to collaborate with partners to collect the calories necessary to sustain themselves. Without such partners, humans would have perished (or have been outcompeted by other groups of humans) (see also the Stag Hunt, Skyrms 2001). This means that each human had a stake in his or her partners; they benefited if their partner was healthy and good at hunting/collecting calories, and they were hurt if their partner got sick or was bad at hunting/collecting calories. This is a species of interdependency and is a more powerful system of cooperation than reciprocal altruism because there is no time delay between helpful favors (Trivers 1971)."

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"The primary construct of the CVT is a mental gauge that estimates and tracks one’s own and others’ values to the coalition. For simplicity, we will call this a coalitional value gauge (gauge for evaluating self and for evaluating others). The gauge that evaluates the self’s coalitional value is likely strongly related to what social psychologists have traditionally called self-esteem (e.g., Mahadevan et al. 2018). The information from the gauge is fed into a number of other mental systems, causing a variety of physiological, behavioral, and cognitive responses. For example, if the gauge calculated that another person in one’s coalition has higher value than one’s self, then the gauge, through interactions with other systems, would produce predictable emotional and cognitive responses such as awe, admiration, deference, increased blood pressure, reverence, visual attention, etc. (Keltner and Haidt 2003; Long et al. 1982). Of course, these aspirational and positive emotions might be tinged with envy and bitterness, especially if the high-status person is rude or dismissive (Buss 2001). If, on the other hand, the gauge calculated that another person was lower, then it would produce assertion, contempt, erect posture, expected subordination, etc. These responses are likely heightened in coalitionally relevant contexts."

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"Men on a National Football League (NFL) team, for example, probably would not pay much attention to signals of intelligence, but they would pay attention to signals of pain tolerance, strength, and coordination (Cook 2013). On the other hand, a psychology department would pay attention to signals of intelligence while assiduously ignoring signals of strength and pain tolerance[.]"

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"For those of us who will never achieve great status (high coalitional value), it is a satisfying recompense that natural selection made deferring to heroes almost as rewarding as being them."

Mittwoch, 3. Juni 2020

A writer's notebook:

Stephen King:

"I think a writer's notebook is the best way in the world to immortalize bad ideas. My idea about a good idea is one that sticks around and sticks around and sticks around. It's like if you were to put bread crumbs in a strainer and shake it, which is what the passage of time is for me. It's like shaking a strainer. All this stuff that's not very big and not very important just kind of dissolves and falls out. But the good stuff stays, you know, the big pieces stay."

To go all-in:

Jordan Peterson:

"The same thing happens when you get married: if you think you might leave then you're not married. There are some games you don't get to play unless you're all-in."

Do the Real Thing:


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"Or consider another person I spoke with who wanted to get better at writing music. He had come up with a complex analysis project. He was going to do a deep dive into past hits, figuring out what made them great. In all this complexity he ignored the obvious, real thing he should be doing: writing more songs. When I asked how many he had written so far, he said it was just three."

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"When you examine case studies of people who have had major accomplishments, you expect there to be some trick or shortcut. Some amazing technique they used that others weren’t clever enough to recognize.

More often, however, the strategy used is dead simple: doing the real thing."

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"Real things require real difficulty. Fake stuff never does.

This doesn’t mean fake work is effortless. Instead, pretend activity always has just enough difficulty to allow you to trick yourself into thinking you’re doing something that matters. But, conveniently, it avoids any of the truly difficult things the real situation would create.

Consider the examples above. My friend’s music analysis project is definitely a lot of work. However, it conveniently misses the real frustration and challenge of struggling to write your own songs. It requires effort, but always in a way that feels doable and safe. Listening to language learning podcasts for hours is mildly strenuous. She can feel like she’s doing “something” even though it probably won’t prepare her for working in French.

Real things have risk. They have the possibility of failure. They have frustration. They force you to confront the possibility that maybe you just aren’t good enough.

Fake activity is great for making yourself feel better, but lousy for actual results."

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"Fill your days with enough fake activity, and you get into the situation where you fail to make meaningful progress on any of your goals, but still feel exhausted at the end of the day."

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"There’s a feeling that goes along with real work. It’s not always positive. It often has fear, frustration or the sense that maybe you’ve bit off more than you can chew.

But doing the real thing matters. Days wasted on fake activity may keep you busy, but they never seem to go anywhere. A life spent on real work may not always be the easiest or most entertaining, but it’s the one that adds up in the end."

The All-Important Difference Between Effort and Effectiveness


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"The hard way can often still be trodden with a slow and patient pace. But walk a fake path and you end up going nowhere."

Montag, 1. Juni 2020

Ordnung:

Salopp:

Über Wenn-Dann-Regeln sind die Phänomene dieser Welt in ihrem Verhalten festgelegt.

Dem Denken geht es darum, diese Regeln zu erkennen / aufzufinden, und aufgefundene Regeln für Schlüsse heranzuziehen.

Vernunft:

Salopp gesagt und stark überspitzt:

Das sprachliche Denken gibt dem menschlichen Leben einen anderen Horizont.

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Anders:

Das sprachliche Denken - ein Unterschied zwischen uns und Schimpansen;

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Aufklärung im Sinne von Kant:

Habe Mut, vom sprachlichen Denken tagtäglich selbstständig Gebrauch zu machen.

Streben:

Salopp:

Streben bringt sowohl Glück als auch Unglück ins Leben.

Der, der ernsthaft strebt, wird sowohl Erfolge als auch Misserfolge erfahren.

Stumpfheit:

Wenn ein Mensch nie so recht in Bewegung gerät.

[Siehe auch: Dichtung]

Beschaulichkeit:

Ein beschauliches Leben:

Ein Leben ohne Abenteuer;

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Eine Person, die keine Lust hat, die eigenen vier Wände zu verlassen, wird nie so recht ein Abenteuer erleben.

Konstruktives Sein:

~ Wenn ein Mensch entschieden damit anfängt, positive Möglichkeiten wahrzunehmen.

Spatial Behavior:


"People stand closer to others whom they like. This has been found consistently using a variety of methods."

Moral:

~ Die Verantwortung, positive Möglichkeiten wahrzunehmen / konstruktiv zu sein.

[Siehe auch: Moral]

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"It is perfectly true, as the philosophers say, that life must be understood backwards. But they forget the other proposition, that it must be lived forwards."

Søren Kierkegaard

[Siehe auch: Reue]

Reue:

~ Da hat es positive Möglichkeiten gegeben, die Du nie wahrgenommen hast.

Sonntag, 31. Mai 2020

Freundschaft:

Ein wesentlicher Bestandteil der Freundschaft besteht darin, dass man sich mit jemanden regelmäßig offen und ehrlich unterhält.

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Das Pflegen von Freundschaften / der offene und ehrliche Kontakt zu einer Auswahl an Mitmenschen kann die Effektivität eines Menschen erheblich erhöhen.

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Salopp:
Ein ehrliches Gespräch liefert brauchbare Information. Hierauf, auf brauchbare Information, lässt sich etwas aufbauen. Unwahrhaftigkeit untergräbt die Effektivität von Freundschaften.

Samstag, 30. Mai 2020

Freedom:

Bo Winegard et al:

"people in modern industrial societies value freedom and autonomy over conformity and submission (Inglehart 2018). Freedom means the ability to pursue one’s own interests, which likely translates to the ability to maximize one’s potential coalitional value by doing what one is good at and joining a coalition in which one can achieve status for one’s unique skill."

Dominance & Prestige:

Bo Winegard et al: 

"coalitional value theory offers a way to think about the distinction between prestige and dominance: Prestige is freely conferred because the person’s coalitional value is high and therefore they provide commensurate rewards to a coalition; dominance, on the other hand, is not freely conferred because the dominant individual is usually trying to garner more status than his coalitional value would suggest he should have."

Freitag, 29. Mai 2020

What prevents people from making friends: A taxonomy of reasons

What prevents people from making friends: A taxonomy of reasons
P & ID, September 2020


Highlights

(o) Developed an evolutionary theoretical framework for understanding why people face difficulties in making friends

(o) Identified 40 reasons which prevent people from making friend

(o) Identified six factors which prevent people from making friends

(o) Found significant sex and age effect in the factors which prevent people from making friends


Abstract

Friendship constitutes an important aspect of human experience. Yet, it is not always easy to make friends, and the current research aims to understand the reasons which constrain people from doing so. More specifically, using qualitative research methods, we identified 40 reasons which prevented people from making friends. Using quantitative research methods, we classified these reasons in six broader factors. The most important factor was “Low trust,” followed by the “Lack of time” and the “Introversion.” Significant sex-differences were found for three out of the six factors, with the largest one being in the “Low trust,” where women gave higher scores than men. Finally, we found significant age effects for almost all factors.

We're not of the same feather: Disgust sensitivity and reduced perceived similarity to unknown others

We're not of the same feather: Disgust sensitivity and reduced perceived similarity to unknown others
P & ID, September 2020


Highlights

(o) Disgust-sensitive people find little similarity between themselves and strangers

(o) Pathogen disgust predicts similarity perceptions beyond sexual and moral disgust

(o) The threat of pathogens is linked with increased perceived social distance


Abstract

Perceptions of interpersonal similarity are accompanied by attraction and bonding, often leading to physical contact. Given that physical proximity to social beings increases the odds of catching infectious diseases, we propose a reverse relationship, whereby sensitivity to the presence of pathogens results in perceiving unfamiliar others as less similar to oneself. Four studies involving 980 participants and operationalizing others in three different ways confirm that individual differences in propensity to feel disgust (i.e., react emotionally to potential sources of pathogens in the environment) are associated with perceptions of interpersonal similarity to strangers. Study 1 showed that individuals who score higher in disgust sensitivity perceive themselves as less psychologically similar to visually displayed social targets. Study 2, using vague descriptions of hypothetical figures, found that high-disgust-sensitivity participants tend to assume that others' personal preferences contrast with their own. Study 3 demonstrated that the disgust–dissimilarity association holds for prototypical members of social groups. Finally, Study 4 confirmed that this link reflects pathogen-related (above and beyond sexual or moral) disgust. In all studies, controlling for participants' gender, religiosity, and illness recency did not change the results. We discuss our findings and propose novel directions for future research.

Healthy Selfishness and Pathological Altruism: Measuring Two Paradoxical Forms of Selfishness

Healthy Selfishness and Pathological Altruism: Measuring Two Paradoxical Forms of Selfishness
Scott Barry Kaufman and Emanuel Jauk


Abstract

Selfishness is often regarded as an undesirable or even immoral characteristic, whereas altruism is typically considered universally desirable and virtuous. However, human history as well as the works of humanistic and psychodynamic psychologists point to a more complex picture: not all selfishness is necessarily bad, and not all altruism is necessarily good. Based on these writings, we introduce new scales for the assessment of individual differences in two paradoxical forms of selfishness that have lacked measurement in the field – healthy selfishness (HS) and pathological altruism (PA). In two studies (N1 = 370, N2 = 891), we constructed and validated the HS and PA scales. The scales showed good internal consistency and a clear two-dimensional structure across both studies. HS was related to higher levels of psychological well-being and adaptive psychological functioning as well as a genuine prosocial orientation. PA was associated with maladaptive psychological outcomes, vulnerable narcissism, and selfish motivations for helping others. These results underpin the paradoxical nature of both constructs. We discuss the implications for future research, including clinical implications.

[via Barbara Oakley]

Mittwoch, 27. Mai 2020

Substanz:

Wann und Wo zeigt es sich, wie viel "Substanz" die Persönlichkeit einer bestimmten Person hat?

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Wie viel "Substanz" ist bei einer bestimmten Person da?

Dienstag, 26. Mai 2020

Mußestunden:

Der Genuss von Zeit;

Verunsicherung:

In einem Zustand der starken Verunsicherung erhält die Welt ein äußerst komplexes Angesicht.

Im Zustand der Zuversicht leben und handeln wir in einfachen Modellen.

Schwierig wird es, wenn sich ein grundlegendes Modell als unbrauchbar erweist.

Motivation:

Die Sache mit der Motivation:

Wie viele Stunden am Tag können wir eine starke Motivation für eine bestimmte Tätigkeit aufrecht erhalten?

Variation in Mood:


"In the face of threats and losses, anxiety and sadness are useful, but happy relaxation is worse than useless."

Stressverarbeitung:

Gerhard Roth:

"Menschen unterscheiden sich in der Art, wie sie mit Stress umgehen, wie viel Stress sie vertragen können, d.h. welche Stress-Resilienz sie zeigen, wie schnell und effektiv sie potentiell negative und bedrohliche Dinge erkennen, wie schnell die Stressachse Körper und Gehirn aktiviert und wie schnell diese wieder die Aufregung herunterregulieren kann."

Serotonin & Selbstberuhigung:

Gerhard Roth:

"Eine Gruppe von Serotonin-Rezeptoren, sogenannte 5-HT-1A-Rezeptoren, sind an der Regulation von Nahrungsaufnahme, Schlaf und Temperatur beteiligt, psychisch bewirken sie eine Dämpfung und Beruhigung und sind wesentlich an der Unterdrückung schädlicher Handlungsimpulse beteiligt. Eine mangelhafte Produktion von Serotonin, eine Beeinträchtigung seiner Wirkung im synaptischen Spalt über den sogenannten Serotonintransporter sowie eine Aktivierung von 5-HT-2A-Rezeptoren rufen hingegen Schlaflosigkeit, Depression, Ängstlichkeit, Risikoscheu, reaktive Aggression und Impulsivität hervor. Betroffene Menschen interpretieren typischerweise die Welt als bedrohlicher und fühlen sich ständig beunruhigt ... Menschen unterscheiden sich neben ihrer Fähigkeit, mit Belastungen umzugehen, durch den Grad an Zuversicht oder Ängstlichkeit, Ausgeglichenheit oder innerer Unruhe, Frustrationstoleranz und Bedrohtheitsgefühl, und all dies ist wesentlich vom Funktionszustand des serotonergen Systems bestimmt, das eng mit dem Stresssystem und mit Stoffen wie den endogenen Opioiden und dem >Bindungshormon< Oxytocin wechselwirkt.

Samstag, 23. Mai 2020

Intragenomic conflicts:

https://meinnaturwissenschaftsblog.blogspot.com/2018/08/intragenomic-conflicts.html

Stereotypies:

https://meinnaturwissenschaftsblog.blogspot.com/2018/08/stereotypies.html

Engagement & Restraint of Behavior:

Jacob B. Hirsh, Colin G. DeYoung, and Jordan B. Peterson; 2009:

"At the broadest level of description, variation in human personality appears to reflect engagement and restraint of behavior."

The evolution of competition and policing:


"Although selection favors exploitative competition within groups, a group of hypercompetitive individuals may be less productive than a cooperative group. When competition is costly for group fitness, among-group selection can favor groups with 'policing' individuals who reduce within-group competition at a cost to their own fitness, or groups of individuals who restrain their competitive intensity ('self policing').

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"A major impediment to the evolution of productive social interactions is what Hardin termed 'The Tragedy of the Commons' (TOC). ... Opportunities for the TOC include groups of microbes living in the same host, offspring within the same family, and genes in the same organism."

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"enforced cooperation via policing"

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"Hence, policing is viewed as a mechanism for integrating groups of unrelated individuals, while altruism is seen a mechanism for cohesion in related groups."

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"Ratnieks coined the term, 'policing' in the context of social insect colonies where worker females lay haploid, male eggs that are often eaten by other workers. Policing behaviors can mitigate the individually beneficial and the communally detrimental effects of individual selfishness."

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"Alexander argued that socially imposed rules and traditions favor group-level efficiency in humans[.]"

Mutual Policing:

Robert L Hammond, Laurent Keller:

"Mutual policing is an important mechanism that maintains social harmony in group-living organisms by suppressing the selfish behavior of individuals."

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Wim Bonckaert et al:

"Major evolutionary transitions (Maynard Smith and Szathmáry 1995) require the evolution of mechanisms that moderate within-group conflict (Keller 1999; Queller 2000; Ratnieks et al. 2006). One such mechanism is mutual policing, whereby social control is used to either prevent individuals from acting selfishly or reduce the payoffs from doing so (Ratnieks 1988; Frank 1995; Frank 2003; Wenseleers et al. 2004a; Ratnieks and Wenseleers 2005, 2007; Ratnieks et al. 2006; Wenseleers and Ratnieks 2006b)."

Guilt and Shame:

Hunter Maats:

"Guilt is about the INDIVIDUAL knowing they’ve done something wrong. Shame is about what the GROUP thinks or will think of the individual. For long-term Mixed Mental Arts fans, it will come as no surprise that the individualistic West has long favored policing behavior through guilt while East Asia has long favored shame."

Sexual Policing:

Sarah Doyle:

"By sexual policing, I mean those snide comments about the way someone is dressed, carrying herself, dancing or even engaging in sexual activity in a way that elicits judgments and disapproving attitudes."

Worker policing

Wikipedia:

"Worker policing is a behavior seen in colonies of social hymenopterans (ants, bees, and wasps) whereby worker females eat or remove eggs that have been laid by other workers rather than those laid by a queen. Worker policing ensures that the offspring of the queen will predominate in the group. In certain species of bees, ants and wasps, workers or the queen may also act aggressively towards fertile workers. Worker policing has been suggested as a form of coercion to promote the evolution of altruistic behavior in eusocial insect societies."

Donnerstag, 21. Mai 2020

Graugänse und Hausgänse:

Konrad Lorenz:

"Bei ... weiblichen Graugänsen steht das sexuelle Verhalten unter starken Hemmungen, die nur durch lange persönliche Bekanntschaft mit dem Männchen und vor allem durch ein hochkompliziertes Ritual beseitigt werden können. Die Werbung des Ganters und die zögernde Einwilligung der Gans sind der menschlichen Paarbildung in so vielen Punkten analog, dass man sich durch ihre genaue Darstellung den Spott aller jener zuzieht, die von Analogie nichts wissen. Bei Hausgänsen und schon bei Mischungen zwischen Haus- und Wildform sind diese Hemmungen weitgehend geschwunden; der menschliche Beobachter kann nicht umhin, die unumwundenen sexuellen Anträge, die eine Hausgans einem ihr kaum bekannten Partner macht, als etwas Vulgäres, ja Dekadentes zu empfinden. ... Die typischen Verhaltensänderungen der Domestikation empfinden wir nicht als böse, sondern als vulgär."

Dienstag, 19. Mai 2020

Träumen:

Intuitiv:

Wir treten aus der Welt der Wirklichkeit heraus, und betreten die Welt des Möglichen oder der Simulation.

Ähnlich beim Tagträumen.

Frei formuliert lässt sich also sagen: Menschen und andere Lebewesen brauchen Phasen, in denen sie sich aus dem Raum der Wirklichkeit zurückziehen und sich in den Raum des Möglichen begeben.
Bradbury:

Das schnell gesprochene Wort ehrlicher als das wohlüberlegte;

[Siehe: Schnelligkeit und Ehrlichkeit]
farnam street:

"All of us ... are afraid of exposing that part of ourselves that we hold most dear for fear that it will be rejected. But the artist has a duty to risk that. "

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Salopp:

Das, was jemand nicht sagt, kann geradezu das Interessanteste an ihm sein. Manchmal geht es darum, das auszusprechen, was schwer auszusprechen ist. Etwas zu zeigen, obwohl Hemmungen vorliegen, es zu zeigen. Hierdurch kann echter Kontakt entstehen. Da sich zwei Menschen wechselseitig mehr und mehr sehen, wie sie tatsächlich sind.

Das sprachliche Denken:

Ein Aspekt des sprachlichen Denkens:

Das sprachliche Denken erfasst und spiegelt zwischen unterschiedlichen Objekten bestehende Verhältnisse.

Das macht es automatisch, d.h. wir haben uns hierum nicht explizit zu bemühen.

Ein Wissen darum, wie das Denken Verhältnisse detektiert, macht das Denken nicht effektiver.

Montag, 18. Mai 2020

Texte:

Ein Text, auch ein schwieriger Text, läuft nicht davon. D.h. man kann immer wieder zu Stellen zurückehren, die man nicht verstanden hat. Wieder und wieder und wieder.

Lesen:

Ich tendiere dazu, beim Lesen relevante Stellen anzustreichen.

Doch was, wenn ich meine Strategie ändern würde, und beim Lesen eher auf einem Blatt Papier relevante Gedanken zum Text notieren würde, das Anstreichen aber generell unterlassen würde?

Wäre solch ein Vorgehen effektiver?

Das Streben nach Prestige:

Das Streben danach, etwas richtig gut zu können.

[Siehe auch: Denken wie ein Handwerksmann]

Laughter:

Simler & Hanson:

"Laughter is an involuntary behavior. It's not something we actively decide to do; our brains simply do it[.] ... We use laughter to flirt, bond with friends, mock our enemies, probe social norms, and mark the boundaries of our social groups. ... and yet "we" - the conscious, deliberate, willful parts of our minds - don't get to decide when we do it."

"we're ... astonishingly unaware what laughter means and why we do it. Speculation abounds, but much of it is erroneous, and not just among laypeople. ... For a behavior we perform every day, it's shocking how alien laughter is to our conscious minds. But while "we" may not understand or control our laughter, our brains are experts at it. They know when to laugh, at which stimuli, and they get it right most of the time, with inappropriate laughter bursting forth only on occasion. Our brains also instinctively know how to interpret the laughter of others, whether by laughing in return or otherwise reacting appropriately. It's only to "us" - our conscious, introspective minds - that laughter remains a mystery."

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"Laughter ... [is] relatively honest. With words, it's too easy to play lip service to rules we don't really care about, or values that we don't genuinely feel in our gut. But laughter, because it's involuntary, doesn't lie - at least not as much. "In risu veritas," said James Joyce; "In laughter, there is truth." "

Observing Mental Content:

Was hat ein Mensch / ein Mitmensch zu sagen?

Wie interessant ist es, einem bestimmten Mitmenschen zuzuhören?

Kongenialität:

~ Wenn zwei Personen Ähnliches relevant, wesentlich, wichtig, wertvoll, gut, bedeutungsvoll erscheint.

Eine Verwandtschaft im Werterleben / Wertempfinden;

Sonntag, 17. Mai 2020

Interesting People versus Successful People:

Robin Hanson:

>Actually most interesting people I've ever known cared more @ learning than acing tests. But most all the "successful" people I've known are the opposite. <

Der Zugang zu Sachbüchern:

Ray Bradbury:

"as a writer, I don't go in with lists of things to read, I go in blindly and reach up on shelves and take down books and open them, and fall in love immediately. And if I don't fall in love that quickly, shut the book, back on the shelf, find another book and fall in love with it."

Ähnlich lässt sich das mit Sachbüchern machen.

"Humor" & Danger:

Simler & Hanson:

"And when there's not enough danger, attempts at humor often fall flat. The comic strips Marmaduke and The Family Circus, for instance, are so timid and toothless (to many sensibilities) as to be considered boring."

Kreativität und Fitness Cliffs:

Gerhard Roth:

"Kreativität ist eine Gratwanderung zwischen zu viel und zu wenig Assoziativität. Viele kreative Menschen sprudeln vor Ideen, und der Schritt zum >Spinner< ist oft klein, und häufig genug fällt es schwer, zwischen Hochkreativen und >Verrückten< zu unterscheiden."

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Randolph M. Nesse:

"Racehorses are prone to breaking the cannon bone in their legs. Why didn't natural selection make it thicker? It did; wild horses are unlikely to break their legs. However, breeding only the fastest horses made their leg bones longer and longer, thinner and thinner, and lighter and lighter. Successive generations of racehorses have become faster and faster but also more and more vulnerable to breaking a leg, something that now happens about once every thousand times a racehorse starts a race."

Samstag, 16. Mai 2020

Interesse:

Interesse zeigt uns an, dass wir wo Zeit "gut" investieren.

Desinteresse zeigt uns an, dass wir wo Zeit "schlecht" investieren.

Sicherlich kann dieses System sich "irren".

Dennoch ist es wesentlich, Interesse bzw. Desinteresse nicht als unwichtig abzutun.

[Siehe auch: Switching]

Psychopathy:

Marco DelGiudice:

"A related but somewhat distinct perspective on psychopathy comes from studies that employ economic games to detect individual differences in cooperation. In these studies, people with higher psychopathic traits tend to be significantly more “strategic” in their interactions with potential cooperation partners. In particular, they reciprocate high-value partners (i.e., those with the potential to provide large benefits in the future) but systematically defect on low-value ones (Gervais et al., 2013). In other words, psychopathy in the nonclinical range does not predict indiscriminate cheating but rather a highly selective, impersonal, and calculated approach to cooperation."

Kreativität:

Z.B.: Es existiert bereits eine Antwort auf eine bestimmte Frage.

Begnügt man sich mit dieser Antwort?

Oder schaut man sich um, ob sich nicht vielleicht doch eine neue und bessere Antwort finden ließe?

Withdrawal:

Randolph M. Nesse:

"social withdrawal and thinking a lot can be useful when one encounters a dead end in life."

[Siehe auch: The Function of Play - Escape from Local Optima]

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Play - Bateson, Martin:

"In deliberately moving away from what might look like the metaphorical final resting point, each individual may end up somewhere better. Play may therefore fulfill a probing role that enables the individual to escape from false endpoints, or local optima (Bateson, 2011)."

Assoziationen:

(A) Die Menge an / das Volumen von Assoziationen

(B) Die Brauchbarkeit der Assoziationen

Hirnwi**serei:

An sich habe ich nie diesen Ausdruck verwendet.

Bis einmal eine Person, die ich sehr schätze, diesen Ausdruck ins Gespräch eingebracht hat.

Anschließend ist mir das Phänomen öfters sehr deutlich aufgefallen: Eben, dass sich Personen ihr Gehirn mit Informationen vollstopfen, letztlich gar nicht deshalb, da sie diese Informationen subjektiv als besonders "wertvoll" empfinden, sondern primär dazu, das in abgehobenen Diskussionen der Intellekt demonstriert werden kann.

Low mood:


"usually call it low mood, becauseif you say depression people think oh it's abnormal or something wrong with someone. So let's talk about low mood for a second. From my perspective it's very different from sadness and sadness happens when there's a loss. You had something you lost it it's gone and it feels awful, but you recover from that because it's a one-time thing ... I think low mood is different. ... actually I think my greatest contribution to understanding emotions is to stop all of us from saying what's it for and instead say in what situation is it useful as most emotions have multiple functions, but the situation in which low mood is useful is when your efforts aren't paying off and when you're trying to go get something or do something or prevent something and it's just not working. Then there's a built-in system in every organism, not just humans, to disengage motivation. Then wait and think of another strategy and if nothing works at all to give up on that goal entirely. These things work very well for most people. Most of us wanted to be a sports hero at some time when we were young and we gracefully gave it up when we played right field for too many years in a row and we also might have wanted to be you know the greatest philosopher or the greatest actor or the greatest something or at least to get recognition. Who knows if the greatest people actually get the recognition ... I thought it's so helpful clinically seeing patients who did have depression to ask this question is there something terribly important you're trying to do in life that just isn't working but you can't give up."

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Salopp gesagt:

Eine Verstimmung "flüstert" einem zu: "Disengage from these behaviors! These behaviors do not pay off." Oder auf Deutsch: "Unterlasse diese Verhaltensweisen! Diese Verhaltensweisen zahlen sich nicht aus."

Im Zusammenhang mit anderen Menschen: "Disengage from listening to him / to her. Listening to him / to her will not pay off."

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[Siehe auch: Switching]

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Edward Dutton:

" 'assume the person you're listening to might know something you don't.' Okay, well, that might sound terribly good. But what it is really saying is that you shouldn't be critical of others. ... You shouldn't use your own senses to judge things. I mean it's perfectly reasonable based on past observation of people that ... [it is probably] not worth listening to [some people]. ... But he's saying you should do so. In other words you should do things that are a waste of your time. That are a waste of your bioenergetic resources. That are maladaptive[.]"

Salopp: In diversen oder vielen Fällen kommt es darauf an, dem eigenen Interesse oder Desinteresse zu trauen.

Freitag, 15. Mai 2020

Dominieren versus ... :

Josh Waitzkin:

"Bonnie [his mother] explains that there are two basic ways of taming a wild horse. One is to tie it up and freak it out. Shake paper bags, rattle cans, drive it crazy until it submits to any noise. Make it endure the humiliation of being controlled by a rope and a pole. Once it is partially submissive, you tack the horse, get on top, spur it, show who is the boss - the horse fights, bucks, twists, turns, runs, but there is no escape. Finally the beast drops to its knees and submits to being domesticated. The horse goes through pain, rage, frustration, exhaustion, to near death ... then it finally yields. This is the method some like to call shock and awe.

Then there is the way of the horse whisperers. ... you guide the horse toward doing what you want to do because he wants to do it. You synchronize desires, speak the same language. You don't break the horse's spirit."

Dichtung:

https://spekulativegedanken.blogspot.com/2020/05/dichtung.html

Donnerstag, 14. Mai 2020

Schreiben:

(A) Zeiten abwarten, in denen sich Ideen einfinden?

(B) Oder einfach Schreiben, auch wenn sich keine Ideen einfinden?

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Man kann sich jederzeit hinsetzen und etwas schreiben, doch kann man auch jederzeit etwas Wesentliches schreiben?

Partnerwahl:

Wie sehr beeinflusst die Wahl des (Ehe-)Partners den Verlauf des Lebens?

[Siehe auch: Monogamie, Große Entscheidungen]

Filtern:

Die Fähigkeit, sich in einer Welt zurechtfinden zu können, obwohl diese viele ablenkende oder irrelevante Reize bietet.

Mittwoch, 13. Mai 2020

Das Erahnen einer Lösung / einer Antwort:

"Um etwas zu entdecken (was entweder in uns selbst, oder anderwärts verborgen liegt), dazu gehört in vielen Fällen ein besonderes Talent, Bescheid zu wissen, wie man gut suchen soll: eine Naturgabe, vorläufig zu urteilen (iudicii praevii), wo die Wahrheit wohl möchte zu finden sein; den Dingen auf die Spur zu kommen, und die kleinsten Anlässe der Verwandtschaft zu benutzen, um das Gesuchte zu entdecken oder zu erfinden."

Immanuel Kant

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[Siehe auch: Intuition als Ahnung]

Truth:

Lewis Hyde:

"How odd that the Greek word now translated as "truth" is a negative - a-lethe, the not forgotten, the un-concealed - the implication being that the ground condition of the world (or of the mind) is obscurity and mytery and that persons who speak the truth have done the work of (or been given the gift for) un-hiding,  calling to mind what is otherwise veiled, covered, dark silent."

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 Wir denken und erinnern dasjenige, was nicht vom Vergessen zugedeckt wurde.

&

Viel muss vom Vergessen zugedeckt worden sein, damit wir effektiv erinnern und denken können.

On Dreaming:

Lewis Hyde:

"In an essay in the journal Nature, Graeme Mitchison and Francis Crick ... once argued, "We dream in order to forget." Each of our days is so filled with particularity, we are so swamped with sensory detail, that the mind needs some sort of filtering mechanism to sort out the trivial and retain the essential."

"It is required of us to forget many particular trees before we can know Tree itself."

Dienstag, 12. Mai 2020

Coalitional Value Theory: an Evolutionary Approach to Understanding Culture

Bo Winegard, Amanda Kirsch, Andrew Vonasch, Ben Winegard & David C. Geary
Evolutionary Psychological Science (May, 2020)


Abstract

In the following article, we forward the coalitional value theory (CVT) and apply it to several puzzles about human behavior. The CVT contends that humans evolved unique mental mechanisms for assessing each other’s marginal value to a coalition (i.e., each other’s coalitional value). They defer to those with higher coalitional value, and they assert themselves over those with lower. We discuss how this mechanism likely evolved. We note that it helps explains how human groups can expand into large, complicated, and specialized coalitions (chiefdoms and even nation states). And we combine this with strong evidence that suggests that status striving is a fundamental human motive to explain partially (1) anti-gay bias, (2) cultural signaling, (3) cultural conceptions of god, and (4) ideological conflict.

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[Also see: Prestige]

"Kopfarbeit":

In welchem Ausmaß lässt sich die "Kopfarbeit" lehren? In welchem Ausmaß lässt sich die "Kopfarbeit" lernen?

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Dem "Kopfarbeiter" sollte es darum gehen, seinen Tag um maximal fokussierte Denkarbeit herum aufzubauen.

Montag, 11. Mai 2020

Samstag, 9. Mai 2020

The watcher at the gates of the mind:

Keith Johnstone:

"Schiller wrote of a 'watcher at the gates of the mind', who examines ideas too closely. He said that in the case of the creative mind 'the intellect has withdrawn its watcher from the gates, and the ideas rush in pell-mell, and only then does it review and inspect the multitude.' He said that uncreative people 'are ashamed of the momentary passing madness which is found in all real creators ... regarded in isolation, an idea may be quite insignificant, and venturesome in the extreme, but it may acquire importance from an idea that follows it; perhaps in collation with other ideas which seem equally absurd, it may be capable of furnishing a very serviceable link.' "

The Quiz-and-Recall Method:


"the most effective way to imprint a concept is to first review it and then try to explain it, unaided, in your own words."

Ungewissheit:

"Entscheidungen [bzw. Urteile], die wir zu treffen haben, sind mit einem Ausmaß an Ungewissheit belastet, dessen Äquivalent die Größe der Information ist, die für eine sichere Entscheidung [bzw. für ein sicheres Urteil] erforderlich wäre. Meldungen, das sind Wahrnehmungen, persönliche Erfahrungen und Mitteilungen, enthalten Information insofern, als sie uns das Fällen von Entscheidungen [bzw. von Urteilen] erleichtern."

Fischer Lexikon, Psychologie, 1957

Der individuelle "Genius":

Etwas im eigenen Innern, das darauf hinweist, wenn etwas "richtig, richtig gut" ist. Klar kann dieses Etwas sich irren. Doch nur, indem man hinlauschen lernt, auf dieses innere Raunen, auf diese innere "Stimme", kann man seinen persönlichen Weg zu Werten finden.

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Robert Louis Stevenson:

"To know what you prefer instead of saying Amen to what the world tells you you ought to prefer, is to have kept your soul alive."

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Das individuelle "Gefühl für Wert" kann verkümmern, wenn man mehr und mehr verlernt, auf es "hinzuhören", ihm Aufmerksamkeit zu widmen.

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Wann hat man eine "richtig gute" Erzählung gelesen, einen "richtig guten" Film gesehen, "richtig gute" Musik gehört, eine "richtig gute" Wanderung oder Reise gemacht, ein "richtig gutes" Buch gelesen, ein "richtig gutes" Gespräch geführt (etcetera, etcetera)? Man muss sich das selber fragen. In der Antwort schwingt dann das Raunen des eigenen "Genius" mit.

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Selbstreflexion:

"Da gibt es ein paar Sachen oder Tätigkeiten, in dieser Welt, die ich einfach als sehr wertvoll empfinde."

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Im Widerspruch zum eignen "Genius" leben:

Wenn uns etwas wertvoll (und ausführbar) erscheint, wir es aber dennoch nicht tun.

On making money:


"You must notice that people who make a lot of money are people who are interested in making money. They don't even need the money usually. They go on making the money when they got masses of money. ... If you want to make money, you have to be really interested in making money."

Artikulieren des Willens:

Ray Bradbury:

"So I discovered early on if you want anything you went for it and you got it. And most people don't ever go anywhere or want anything, so they never get anything."

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Jordan Peterson:

"one of the main reasons that people don't get what they want is because they don't actually figure out what it is."

"a huge part of the reason that people fail is because they don't ever set up the criteria for success. And so since success is a very narrow line and very unlikely the probability that you are going stumble on it randomly is zero. And so there is a proposition here and the proposition is: 'If you actually want something you can have it.' Now the question then would be: 'What do you mean by 'actually want'?' And the answer is that you reorient your life in every possible way to make the probability that that will occur as certain as possible. And that's a sacrificial idea. ... You don't get everything. ... But maybe you can have what you need. And maybe all you have to do to get it is ask. But asking isn't a whim or today's wish. ... You have to be deadly serious about it. "

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Lachen:

~ Assoziiert mit dem Versuch / dem Bestreben, das Verhalten des Mitmenschen zu beeinflussen.

[Siehe: Laughter]

Norms:

"Humans were the first animals on Earth to develop true norms."

Simler & Hanson

[Siehe auch: Play]

Play:

"Play involves breaking rules. Playful play involves having fun while doing so."

Intelligence and Creativity:

http://meinnaturwissenschaftsblog.blogspot.com/2016/09/intelligence-creativity.html

Freitag, 8. Mai 2020

On Doing Less to Produce More: A Novelist Embraces a Minimalist Lockdown

Cal Newport: https://www.calnewport.com/blog/2020/05/07/on-doing-less-to-produce-more-a-novelist-embraces-a-minimalist-lockdown/

>"But then an interesting thing happened," she told me. "Solutions to my manuscript problems started coming to me as I was falling asleep, waking up, or taking a shower. I would jot them down in a notebook, then try to implement them during the 1-3 hours in the morning. They worked out perfectly every time."<

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Der Gedanke: Wenn möglich, bloß eine überschaubare Zeit an einer Aufgabe arbeiten. In der "Freizeit" arbeitet dann das Gehirn ebenfalls an der Aufgabe und liefert relevante Ergebnisse (obwohl / ja geradezu weil in dieser Zeitspanne keine bewusste Beschäftigung mit der Aufgabe statt findet).

Donnerstag, 7. Mai 2020

Das Mitteilen des Willens:

Wie nennt sich das, wenn eine Person nie so eigentlich recht artikuliert, was sie denn will?

Weiters:

Wie nennt sich das, wenn ein Mensch zum ersten Mal in seinem Leben klar artikuliert, wohin die Reise gehen soll?

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Personen, die klar artikulieren können, was sie wollen, und die es auch klar artikulieren, versus Personen, die das nicht so recht können, und die das auch nie so recht tun;

"Vulnerability":

Das, was von diversen amerikanischen oder englischen Autoren als "Verletzbarkeit" bezeichnet wird, stellt sich letztlich dann ein, wenn etwas eine persönliche Bedeutung, einen persönlichen Wert, wenn etwas Bedeutung und Wert erlangt. Dann wird die Angelegenheit schmerzhaft, wenn ein Ereignis dieses Etwas zerstört oder die Verbindung zu einem geschätzten Wert kappt. Zyniker umgehen dieses Problem. Doch leben Zyniker recht eigentlich ein volles Leben? Das ist die Frage.

Kultur:

Zugespitzt geht es um die Frage:

Wie kommt Wert / wie gelangt Wertvolles in das menschliche Leben hinein?

[Siehe auch: Bedeutung und Ferne]

"Genialität":

~ Etwas, das neben dem dauernden Einfluss, manchmal besonderen Einfluss auf unser Verhalten gewinnt, und uns dann bestimmte Sachen beachten, denken, fühlen, tun lässt.

[Siehe auch: Genialität]

Romantik:

Verliebtheit:

Warum kann es 'peinlich' sein, Verliebten zuzuhören?

Überdeutliche Signale;

[Siehe auch: Costly Signals]

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Robert Glover, "Mojo":

“I’m useless without my mojo.”
Austin Powers

>In the 1999 classic, “Austin Powers, The Spy Who Shagged Me,” Dr. Evil travels back to 1969 in an invention he calls a “time machine” to steal Austin Power’s “mojo.” As soon as Dr. Evil drinks his nemesis’s “life force,” he becomes totally irresistible to Frau Frisian. The effect on Austin Powers, International Man of Mystery, is catastrophic.

The irrepressible 60s swinger becomes anxious, nervous, self-conscious, and impotent. He is unable to follow through on an opportunity to have his way with Felicity Shagwell. As a result, Felicity blames herself for not being adequately attractive. Austin arrives at the painful conclusion, “I’m useless without my mojo.”

Not having “mojo” is a major problem for most “bad daters.”<

[Siehe auch: High Mood]

Mittwoch, 6. Mai 2020

What Do Women Really Want?

Noam Shpancer:

"Marta Meana, a researcher at the University of Nevada, has argued provocatively that the organizing principle of female sexuality is the desire to be desired. In her view, the delicate, tentative guy who politely thinks about you and asks if this is okay or that is okay is a guy who may meet the expectations of your gender politics (treats me as an equal; is respectful of me; communicates with me) and your parents’ preferences, but he may also put you into a sexual coma—not despite these qualities, but because of them.

Female desire, according to Meana, is activated when a woman feels overwhelmingly desired, not rationally considered. Female erotic literature, including all those shades of gray, is built on this fantasy."

Tiefgang:

Wie kommt Tiefe in Geschriebenes?

Tiefe haftet einem informationshaltigen bzw. einem wissensvermittelnden Schriftstück insbesondere dann an, wenn hinter dem Geschriebenen viel Denkarbeit steckt. Die Denkarbeit macht sich in manchen Fällen sehr deutlich, in anderen Fällen über feine Nuancen des Textes bemerkbar.

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Wie kommt Tiefe in Zeilen?

Im Dichterischen wohl primär über den Affekt, der hinter den Zeilen steht.

Im wissenschaftlichen wohl primär über die Denkarbeit, die hinter den Zeilen steht.