Montag, 29. April 2019

Ritualisierung - deutliche Signale (II):

Wolfgang Wickler, Vergleichende Verhaltensforschung und Phylogenetik:

"Ritualisierung impliziert also a) die Änderung einer Verhaltensweise mit Signalwirkung, b) unter dem Selektionsdruck besserer Verständigung, c) in Richtung auf größere Deutlichkeit und Unzweideutigkeit des Signals für den Empfänger."

Kontrastbetonung:

Wolfgang Wickler, Vergleichende Verhaltensforschung und Phylogenetik:

>Häufig sind zwei Populationen oder Arten mit teilweise überlappenden Verbreitungsgebieten dort, wo beide vorkommen, verschiedener voneinander als dort, wo nur je eine von ihnen lebt. Diese „wechselseitige Merkmalsverdrängung“ oder „Kontrastbetonung“ (character displacement) betrifft aber durchaus nicht nur jene Merkmale, die den Tieren zu Erkennung dienen, sondern beim genannten Fliegenschnäpper z. B. die Längen des Schnabels und der Hinterzehe samt Kralle. Diese Unterschiede mögen Folgeerscheinungen der durch divergierende Erkennungssignale eingeleiteten Isolierung der „Arten in statu nascendi“ sein.<

Verständigung mit Artgenossen:

Wolfgang Wickler, Vergleichende Verhaltensforschung und Phylogenetik:

"An Signalen, die der Verständigung mit Artgenossen dienen, kommen große und geringe Variationsbreiten vor. Auch das ist bislang am besten an Vogelgesängen untersucht. Sie können artspezifisch genormt sein, aber auch individuenspezifische Elemente enthalten, sodass man (und auch der Artgenosse) am Gesang nicht nur Art und Stimmung des Singenden, sondern sogar ein bestimmtes Individuum erkennen kann (Marler 1960)."

Freitag, 26. April 2019

Moral:

Wie sehr ein Mensch danach strebt oder bereit ist,

  • ... am Guten, Wahren und Schönen Anteil zu nehmen;
  • ... Handlungen auszuführen, sich Tätigkeiten zu widmen, die ihm etwas bedeuten;
  • ... am Erkennen Anteil zu nehmen oder Erkennen zu generieren;
  • ... am Schönen Anteil zu nehmen oder Schönes zu generieren;
  • ... dem Wertvollen im Mitmenschen warme Freundlichkeit entgegenzubringen;
  • ... destruktivem Verhalten die Stirn zu bieten.

Donnerstag, 25. April 2019

Selective attention:

I. D. - Winifred Gallagher:

">Most of those traumatized, institutionalized kids [Romanian orphans] deteriorate mentally and physically pretty fast. After three years, eighty percent of those who haven't died are sent off to mental hospitals for the rest of their lives, which might have been Monica's prognosis. But in all these situations, you notice that there are always one or two children who get 'adopted' by a member of the staff. Because those kids are in a special relationship, they get more input and do the best.<"

"The innate program to smile is so strong that even after a year of almost no socializing or playing, the Romanian orphans indulged with the least encouragement, says Stern, >as if they'd been hanging around waiting for a stimulus.< Although nature gives all babies this genetic weapon with which to disarm adults, Monica's well-modulated model is double-barreled: not only contagious but selective. Unlike many >affectively promiscuous< orphans and other emotionally starved children, Monica doesn't beam desperately at just anyone."

The relationship between baseline pupil size and intelligence:

The relationship between baseline pupil size and intelligence
Jason S. Tsukahara , Tyler L. Harrison, Randall W. Engle (2016)

"at the bivariate level we found that WMC explained 6% of the variance in baseline pupil size and with each 1 SD increase in WMC there was a 0.30 mm increase in baseline pupil diameter, b = 0.30, r = 0.24, t(335) = 4.44, p < 0.05. Fluid intelligence explained 12% of the variance in baseline pupil size and each 1 SD increase in Gf was associated with a 0.45 mm increase in baseline pupil diameter, b = 0.45, r = 0.35, t(335) = 6.90, p < 0.05."

Working memory capacity and sustained attention: A cognitive-energetic perspective.

Working memory capacity and sustained attention: A cognitive-energetic perspective.
Unsworth, N. & Robison, M. K. (2019)

"A cognitive-energetic account of individual differences in working memory capacity (WMC) and sustained attention performance is proposed suggesting that variation in the voluntary control of the intensity of attention (intrinsic alertness) is critical for the relation between WMC and attention control."

"The current results are consistent with the hypothesis that normal variation in WMC and sustained attention performance are partially the result of individual differences in intrinsic alertness whereby low WMC individuals are less able to consistently control the intensity of attention than high WMC individuals."

Dienstag, 23. April 2019

Das Bedürfnis nach Unterhaltung:

"Das Bedürfnis, >unterhalten< zu werden, ist ein Symptom eines außerordentlich bedauernswerten Seelenzustandes, woferne ich mein eigenes Erleben verallgemeinern darf. Das Bedürfnis, einen Kriminalroman zu lesen oder das Fernsehen einzuschalten, empfinde ich nämlich nur dann, wenn ich so müde oder auf andere Weise inaktiviert bin, dass ich zu nichts Gescheiterem mehr imstande bin. Passives Sich-unterhalten-Lassen ist das genaue Gegenteil; Spielen dagegen der Inbegriff jener schöpferischen Aktivität, ohne die wahres Menschentum nicht bestehen kann."

Konrad Lorenz

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(A) Stunden, in denen viel von Innen her kommt;

(B) Stunden, in denen ein Unterhaltungsbedürfnis vorliegt;

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[Siehe auch: Peter Gray on Play]

Montag, 22. April 2019

Moralische Freiheit:

Der Mensch hat die Freiheit, sich Tätigkeiten zu widmen, die ihm etwas bedeuten.

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Tugend: bedeutungsvolles Handeln;

Samstag, 20. April 2019

Nicht alles, was wir erleben, aber manches, was in uns vorgeht, hat Bedeutung, ist bedeutungsvolles Leben.

Play - the Escape from Local Optima (II):

"Play has features that make it suitable for finding the best way forward in a world of conflicting demands. In acquiring cognitive skills, individuals are in danger of finding suboptimal solutions to the many problems that confront them. In deliberately moving away from what might look like the metaphorical final resting point, each individual may end up somewhere better. Play may therefore fulfill a probing role that enables the individual to escape from false endpoints, or local optima (Bateson, 2011). An analogy is a mountain surrounded by lesser peaks. A climber might get to the top of a lesser peak only to discover that they must descend again before scaling a higher one. When stuck on a metaphorical lower peak, it can be beneficial to have active mechanisms for getting off it and onto a higher one. In practice this means that play is an evolved mechanism for uncovering possibilities that are better than those obtained without playing."

Play, Playfulness, Creativity and Innovation
Bateson & Martin

[Also see: The Lobster Trap]

Freitag, 19. April 2019

Bedeutung und Ferne:

Ein Gegenstand kann Bedeutung für eine Person erlangen, obwohl dieser Gegenstand gewöhnlicherweise tausend oder tausende Kilometer entfernt von dieser Person existiert.

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Auch kann ein Gegenstand einer Person etwas bedeuten, obwohl dieser Gegenstand seit Jahren, Jahrzehnten, Jahrhunderten nicht mehr existiert.

Donnerstag, 18. April 2019

Werterleben:

Wenn ein Gegenstand, ein Mensch, etwas Menschliches das Antlitz des Bedeutungsvollen, des Relevanten, des Sinnvollen, des Wertvollen, des Guten erhält;

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Als "Psychologie ohne Seele" ließe sich Psychologie bezeichnen, die eine methodische Ausklammerung des menschlichen Erlebens von Bedeutung und des Bedürfnisses nach Bedeutung forciert.

Ästhetisches Erleben:

~ Die Freude an der Existenz eines Gegenstands; Für den in eine ästhetische Betrachtung Versunkenen gewinnt die Existenz eines Gegenstands an Bedeutung;

Mittwoch, 17. April 2019

Verrückungen:

Luc Ciompi, Affektlogik:

"Sargant wies [für diverse] >Verrückungen< [(religiöse und andersartige Bekehrungserlebnisse, Initiationsriten, Kriegs- und Schreckneurosen, Gehirnwäschetechniken, ...)] einen immer wieder ähnlichen Grundmechanismus nach, wonach ein System von Überzeugungen, Wertmaßstäben, Wahrnehmungs- und Verhaltensweisen etc. - kurz, ein umfassendes >affektlogisches Bezugssystem< in unserer Sicht - zunächst durch widersprüchliche und devalorisierende Botschaften systematisch in Frage gestellt, dann durch simultane Belastungen auf allen nur möglichen Ebenen überfordert und schließlich auf einem krisenhaften, stark mit Emotionen (ambivalent-angstvollen Erwartungen aufgrund von Drohungen, Versprechungen etc.) aufgeladenen und eventuell nur durch körperliche Schwächung (Schlafmangel, Hunger) begleiteten Höhepunkt völlig destabilisiert wurde. Im entscheidenden Zustand höchster Sensitivität, Suggestibilität und Verwirrung; in dem - nicht selten bei gleichzeitigem Auftauchen psychoseartiger Verhaltensweisen - alle bisherigen Bezugssysteme aufgegeben wurden bzw. zusammenbrachen, ließen sich dann mit relativ wenig Mühe ganz neue Überzeugungen, Wertvorstellungen etc. einpflanzen, die in Folge insbesondere dann stabil blieben, wenn die traumatischen Bekehrungserlebnisse noch von Zeit zu Zeit durch gleichartige >injections de rappel< wieder aufgefrischt wurden."

[Siehe auch: William James on Conversion]

Dienstag, 16. April 2019

Freeman Dyson - Mother's influence on my relationships:

Persönliche Nutzenmaximierung:

Zweckvolles Verhalten, Zielerreichung, steht im Mittelpunkt eines nutzenmaximierenden Lebens. Sind keine ethischen Hemmungen vorhanden, wird der Mitmensch rein als Mittel zur Zielerreichung aufgefasst.

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Der Standpunkt der persönlichen Nutzenmaximierung kann den Mensch dazu verleiten, sich selbst als ein Ding unter Dingen, als ein "Ding-wozu", als ein "Ding mit Zweck" zu erleben; ein äußerliches Selbstbild zu pflegen.

Übersprunghandlung:

"[I]ch zeichnete auch als erster auf, was jetzt >Übersprunghandlung< heißt. Zuweilen tun die Vögel gegen Ende eines langen Kopfschüttelns so, als wollten sie die Flügel putzen - es ist kein eigentliches Putzen, sie heben nur eine Flügelspitze mit dem Schnabel. Auch diese bedeutungslose Handlung ist ritualisiert und lenkt innere Spannungen in neue und belanglose Bahnen ab, wenn der Zwang, das Spiel fortzusetzen, und der andere, es abzubrechen, miteinander in Konflikt liegen. Das Kopfkratzen in Zuständen der Verwirrung ist eine ensprechende menschliche Übersprunghandlung."

Julian Huxley

[Siehe auch: Stereotypies]

Montag, 15. April 2019

Elternliebe:

Analog zum Selbstwert:

Wenn einem das eigene Kind etwas bedeutet, wenn einem sein Wohlergehen am Herzen liegt. Wenn ein aktives und fürsorgliches Eintreten für das Wohlergehen des Kindes statt findet.

Verzerrte Elternliebe macht sich im verzerrten Erleben von Bedeutung und Wichtigkeit des Kindes und in einer Verzerrung des Fürsorgeverhaltens bemerkbar.

Der Selbstwert:

Wenn ein Mensch sich selber etwas bedeutet / sich selbst Wichtigkeit beimisst.

Die Aussage legt nahe, ein verzerrten Erleben der eigenen Bedeutung als Kerncharakteristikum der Selbstwertverzerrung anzuführen.

"Sternstunde der Verhaltensevolution":

"[Mit der] Evolution der fürsorglichen, mütterlichen Brutpflege bei den Vögeln und Säugetieren [kam] die Liebe, definiert als persönliche Bindung, in die Welt."

Eibl-Eibesfeldt bezeichnet dieses Geschehen als Sternstunde der Verhaltensevolution.

Sonntag, 14. April 2019

Verständnis:

Wir verstehen einen Menschen, wenn wir ihn von seinen "Göttern" her sehen, d.h. wenn wir ihn von dem her sehen, was ihm wahrhaft etwas bedeutet.

Exploration and Play (II):

"Exploration and play with novel, inanimate objects decreases relatively rapidly, as an animal evidently becomes more familiar with the potentials of the object and as novelty wears off. More complex objects will be the focus of longer periods of attention (Welker 1956a. 1956b. 1956~). Conspecifics probably continue to elicit play because their complexity and their almost Infinite behavioral (play) repertoire renders them almost infinitely novel."

Suzanne Chevalier-Skolnikoff

Wertgewissheit:

Mit Gewissheit lässt sich sagen: "Mich spricht dies oder jenes an." Dies garantiert allerdings keineswegs, dass auch andere vom selben Gegenstand angesprochen werden.

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Langanhaltendes Interesse: Wenn eine Person von einer Sache, über Jahre oder Jahrzehnte hinweg, wieder und wieder angesprochen wird.

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[Siehe auch: Paul Silvia]

Die eigenen Gedanken:

"die eigenen urkräftigen Gedanken verscheuchen, um ein Buch zur Hand zu nehmen, ist Sünde wider den Heiligen Geist."

Arthur Schopenhauer

Gruppen:

Eine Gruppe ist mehr, oder kann mehr sein, als eine bloße Summe von Individuen, unter anderem auch deshalb, da das Gruppenleben von einem Wechselspiel der Genome der Gruppenmitglieder bestimmt wird, oder bestimmt werden kann.

[Siehe auch: Social Epistasis]

Reproductive Effort:

"Reproductive effort directly channels resources into the replication of genes. This can be done in three distinct ways: through mating effort (finding and attracting mates, conceiving offspring), parenting effort (investing resources in already conceived offspring), and nepotistic effort (investing in other related individuals)."

Marco Del Giudice

Donnerstag, 11. April 2019

Mozart über das Komponieren:

"Sie wünschen zu wissen, wie ich es anfange, wenn ich etwas Gutes oder Kraftvolles komponiere. Je nun, das will ich Ihnen, wie Sie es gleich lesen sollen, explicieren, aber besser kann ich's nicht.

Wenn ich gut aufgelegt und ganz in meinem Fache bin, wenn ich einen Wagen fahre, oder nach einem guten Mitagessen einen Spaziergang mache, oder wenn ich im Bette liege und nicht einschlafen kann, dann kommen mir die Ideen haufenweise;  wo sie herkommen, oder wie sie kommen, dies kann ich Ihnen nicht sagen. Die mir aber gefallen, die halt ich fest im Gedächtnis, zuweilen trillere ich solche (wie mir andere schon oft sagten) so vor mich hin. Wenn ich sie einmal fest gepackt habe, so gelingt es mir dann auch nach und nach aus dem ganzen Teige eine Pastete zu kneten, nach den Regeln des Kontrapunkts und nach der Natur der Beschaffenheit eines jeden Instruments. Ich gerate dann darüber in Begeisterung; wenn ich nicht gestört werde, so erweitern sich meine Ideen, entwickeln sich und werden immer klarer, und so ist die ganze Komposition in meinem Kopfe schon so weit zu Ende gebracht, dass, so groß und bedeutend sie auch sein mag, ich sie im Geist mit einem Blick übersehe, gerade so, als wie das Ganze eines schönen Gemäldes oder einer hübschen Figur sich vor meine Blicke stellt. Ich höre in meiner Einbildungskraft das Ganze auf ein Mal, nicht etwa nach und nach, wie es doch nachher nur gehört werden kann. ... - Die Verrichtung des Erfindens und der Fertigung geht in mir vor wie ein schöner Traum. Aber das Vermögen, alles so auf ein Mal hören zu können, dies ist das Allerschönste dabei. Was ich einmel so aufgefasst habe, vergesse ich nicht leicht wieder, und dies ist die größte Gabe, die mir Gott verliehen hat. Wenn ich alsdann anfange niederzuschreiben, so ziehe ich aus meinem Hirnkasten das hervor, was auf die Art, wie ich's Ihnen beschrieben habe, hineingekommen ist. Und weil also schon vorher das Ganze in meinem Kopfe war, so geht es auch mit dem Niederschreiben aufs Papier sehr geschwind."

"Aber wenn Sie mich fragen, wie es zugeht, dass alle meine Arbeiten die ihnen eigentümliche Mozartsche Manier haben und in nichts, auch nur im Mindesten, den Charakter von Kompositionen anderer Meister tragen, so kann ich Ihnen dies auf keine andere Art erklären, als dass es sich damit gerade so verhält als wie mit meiner Nase, welche durch ihre Biegung und Länge die echte Mozartsche Nase ist und die von allen andern Nasen verschieden ist. Ich suche die Originalität nicht, kann Ihnen aber auch von der meinigen keine genauere Erklärung geben. Warum sollte es denn in der Tat nicht ganz natürlich sein, dass die Menschen, von denen jeder seine eigene Physiognomie hat, auch im Innern sich eben so von einander unterscheiden müssten, wie sie im Äußern voneinander unterschieden sind? Ich weiß wenigstens, dass, was meine innere Physiognomie anbelangt, ich mir sie eben so wenig als meine äußere gegeben habe.

Nun aber, liebster Freund, bitte ich Sie gar schön, lassen Sie mich für immer in Ruhe und glauben Sie aber auch, dass ich, wenn ich diese Bitte tue, keinen anderen Grund dazu habe, als weil ich nicht um Stande wäre, Ihnen noch ein Wort darüber zu schreiben. Sie sind ein gelehrter Herr und werden kaum eine Vorstellung sich davon machen können, was ich für Mühe gehabt habe, um Ihnen nur so viel darüber zu schreiben."

Wolfgang A. Mozart

Beethoven über das Komponieren:

"Sie werden mich fragen, woher ich meine Ideen nehme? Das vermag ich mit Zuverlässigkeit nicht zu sagen; sie kommen ungerufen, mittelbar, unmittelbar, ich könnte sie mit Händen greifen, in der freien Natur, im Walde, auf Spaziergängen, in der Stille der Nacht, am frühen Morgen, angeregt durch Stimmungen, die sich bei dem Dichter in Worten, bei mir in Tönen umsetzen, klingen, brausen, stürmen, bis sie endlich in Noten vor mir stehen."

Ludwig van Beethoven

Mittwoch, 10. April 2019

Philosophie:

Dem Philosophierenden geht es primär darum, das Wunderbare aufzufinden; dem Guten, Wahren und Schönen nachzuspüren.

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Genialität: Der individuelle Umgang mit dem Guten, Wahren und Schönen;
(Warum spreche ich auf dieses oder jenes Verhalten besonders an? Wieso spreche ich auf diese oder jene Wahrheit / auf dieses oder jenes Erkennen besonders an? Warum spricht mich dieses oder jenes Phänomen in ästhetischer Hinsicht besonders an? Wieso spricht mich dieser oder jener Mensch / dieses oder jenes Menschliche besonders an? - Die Frage nach dem "Warum" ist oft weniger relevant, als die Feststellung, dass eine besondere Ansprechbarkeit vorliegt.)

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[Siehe auch: Wertansprechbarkeiten, Erlebnisunfähigkeit]

Ehe:

Ein zentraler Aspekt der Ehe:
Das Wechselspiel zweier Genome;

[Siehe auch: Social Epistasis]

Montag, 8. April 2019

Handlungsplanung:

1.) Was soll getan werden?
2.) Warum wird es getan?
3.) Wann sollte es getan werden?
4.) Wie wird es am besten getan?
5.) Wo sollte es getan werden?

Sonntag, 7. April 2019

Dystopien - negative Möglichkeiten:

Friedrich Nietzsche machte sich Sorgen, dass eine Menschheit entstehen könne, für die nichts Wunderbares mehr existiert: "Was ist Liebe? Was ist Schöpfung? Was ist Sehnsucht? Was ist Stern?" - so würden dann, blinzelnd, restlos ernüchterte Erdenbewohner fragen.

Samstag, 6. April 2019

Das Wunderbare, höheres Erleben:

Das Wunderbare an dieser Welt erschließt sich dem inneren Erleben, nicht aber der Ratio.

Salopp: Die Ratio, rein für sich genommen, ermöglicht nicht die Wahrnehmung von Wertgehalten.

Oder anders: Das >Wertvolle< an einer Sache eröffnet sich einer rein nüchternen Betrachtung nicht.

Mittwoch, 3. April 2019

Caring:

"For most people, genuine caring is intrinsic to relationships with parents, siblings, and spouses. It also extends to friends and sometimes especially intensely to dogs and cats."

Randolph Nesse

Montag, 1. April 2019

Begeisterung und Kritik:

Begeisterung:
Ja-Haltung | bejahende bzw. anstrebende Haltung

Kritische Haltung:
Nein-Haltung | ablehnende bzw. zurückhaltende Haltung

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Das pure Nein ist ebenso unbrauchbar wie das pure Ja. Erst das differenzierte Wechselspiel von Ja und Nein schafft Gegenstände von bleibendem Wert.