Dienstag, 17. April 2018

Der Filter:

Bloß lose zusammenhängend:

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Filtern ist schließlich ein zweischneidiges Schwert. Wie, wenn man die Fähigkeit besäße, den Filter vorübergehend abzustellen, um einen Teil der Wirklichkeit, für eine bestimmte Dauer, hochgradig ungefiltert mit quasi "autistischem Mindset" wahrzunehmen? (Es geht somit darum, einen Ausschnitt der Wirklichkeit über eine bestimmte Zeitspanne "maximal" detailliert wahrzunehmen.)

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Der Filter sorgt gegebenenfalls auch dafür, dass wichtige und hochgradig relevante Inhalte nicht in den Kopf gelangen. Es besteht ja keineswegs die Garantie, dass von Natur aus eine optimale Filtereinstellung vorliegt.

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Z.B.: Eine Person liest sich über mehrere Stunden in ein Telefonbuch ein. Sie kann danach eine volle Stunde lang aus dem Inhalt des Telefonbuchs erzählen. Ist jemand mit normaler Filterfunktion gezwungen, der Telefonbucherzählung zuzuhören, so wird er während dem Zuhören vermutlich Langeweile oder Unruhe empfinden.

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