Mark van Vugt, Norman P. Li & Wen-Dong Li
Published: 20 May 2026
(the full article)
Abstract
A Non-Fiction Blog. Ein Sachblog. A collection of some bits of information extracted from the scientific and from the non-fiction literature. (Until June 2025 there were also some poems and aphorisms posted on this blog.) Sachthemen und Sachtexte. (Bis Ende Juni 2025 wurden hier auch regelmäßig Gedichte und Aphorismen zu beliebigen Themen veröffentlicht.)
What does one truly want?
What is one’s genuine interest directed toward?
--
In a given situation, repeatedly returning to the awareness of what one wants and where one’s own interests truly lie.
--
The art of repeatedly refocusing on where one’s real and fundamental interests lie.
Das erklärt, warum Trennungen nach „großen gemeinsamen Projekten“ oft tiefer gehen als lockere Beziehungen.")
-----
Commitment (die Bereitschaft, in der Beziehung zu bleiben) hängt nicht nur von „Ich liebe dich“ ab, sondern von drei Faktoren:
Investitionen sind alles, was man in die Beziehung gesteckt hat und das man nicht einfach mitnehmen kann, wenn man geht:
Je größer diese Investitionen, desto stärker die Bindung – und desto schmerzhafter der Verlust. Weil man nicht nur die Person verliert, sondern einen ganzen Lebensentwurf. Das ist kein reines Gefühl mehr, das ist existentielle Trauer. -----
Frauen investieren in vielen Beziehungen strukturell und emotional mehr – vor allem in die „Nestbau“-Dimension (Zuhause gestalten, Zukunft planen, emotionale Sicherheit schaffen). Wenn das alles plötzlich wegbricht, ist der Verlust nicht nur „mein Partner ist weg“, sondern „mein ganzes Lebenskonzept ist zerbrochen“. -----
Männer leiden oft anders (manchmal später, manchmal durch Rückzug oder neue Beziehungen als „Pflaster“), aber die initiale Wucht bei hoher Investition trifft Frauen in vielen Fällen härter. -----
Der besonders gemeine Teil: Zukunftsverlust
"Our genius for responding to the new and different distinguishes us from all other creatures ..."
Winifred Gallagher
Das Entscheidende: Polarität ist nicht Konflikt. Sie ist strukturelle Verschiedenheit mit gegenseitiger Anziehung.
Zwei Menschen sind polar, wenn sie nicht dasselbe sind — wenn der eine etwas verkörpert, das dem anderen fehlt oder das in ihm schläft. Das erzeugt ein Feld zwischen ihnen. Eine Art Ladung.
Polarität kann auf verschiedenen Ebenen entstehen:
Die Polarität ist stark, wenn diese Verschiedenheit echt ist — nicht gespielt, nicht strategisch, sondern Ausdruck davon, wer die Person wirklich ist.
Warum zieht das an?
Weil jeder Mensch eine innere Ganzheit sucht. Der andere repräsentiert einen Teil davon, den man selbst nicht (oder kaum) bewohnt. Man wird nicht angezogen, weil der andere besser ist — sondern weil er anders ist, auf eine Weise, die etwas im einem selbst in Bewegung bringt.
Was Polarität auflöst:
"Was Spannung erzeugt:
Die Polarität ist oft nur der sichtbare Teil.
Was wie ein Meinungsstreit aussieht, ist häufig ein Kampf um etwas anderes: Anerkennung, Kontrolle, das Bedürfnis, gesehen zu werden. Die inhaltliche Differenz ist dann nur der Austragungsort, nicht die eigentliche Ursache."
Gemeint ist damit:
Eine Person, die weder das eine noch das andere ist — die keine feste Position bezieht, keine erkennbare Persönlichkeit zeigt oder sich nicht klar zu einer Seite bekennt. Sie ist irgendwie dazwischen, unentschlossen, charakterlos im Sinne von: ohne ausgeprägte Eigenart.
Mögliche Konnotationen:
Herkunft:
Der Ursprung liegt vermutlich in mittelalterlichen Fastenregeln: An Fastentagen durfte man Fisch essen, nicht aber Fleisch. Wer sich also zwischen diesen Kategorien befand — weder Fisch (erlaubt) noch Fleisch (verboten/vollwertig) — war unklassifizierbar, gehörte nirgendwo dazu. Manche Versionen führen die Redewendung auch auf kirchliche Einordnungen zurück (Fisch = Kloster/Askese, Fleisch = weltliches Leben)."
Mit Leuten reden, und während der Unterhaltung bewegt man sich in eine sehr gemütliche Welt hinein.
@Good Reasons For Bad Feelings:
Ein bisschen kann man sich schon und muss man sich wohl auch auf "Bad Feelings" einlassen.
"Because heartbreak is one of the few experiences that hits multiple psychological “systems” at once—it’s intense, personal, and disruptive. That combination can push people into reflection, change, or creative output.
Here are the main reasons it often becomes fuel rather than just pain:
1. Emotional intensity creates energy
Heartbreak isn’t mild—it’s overwhelming. That emotional surge (grief, anger, longing) needs somewhere to go. Some people channel it into writing, music, work, or self-improvement because doing nothing feels worse.
2. It forces self-reflection
After a breakup, people naturally ask: What happened? What did I miss? What do I actually want?
That kind of questioning can lead to clearer values, boundaries, and goals—things that weren’t fully examined before.
3. Loss reshapes identity
Relationships become part of how we define ourselves. When one ends, there’s a gap: Who am I now?
Filling that gap often leads people to reinvent themselves—new habits, ambitions, or directions.
4. Motivation through contrast
Pain creates a strong “before vs. after.” People don’t just want to feel okay—they want to feel better than before. That contrast can drive big changes: getting fitter, building a career, pursuing something meaningful.
5. It strips away illusions
Heartbreak can be disillusioning, but that’s not always negative. People may become more realistic about love, compatibility, or their own needs—which can lead to better decisions later.
6. It’s a shared human experience
There’s also a cultural layer. Stories, songs, and films constantly reinforce the idea that heartbreak leads to growth. That gives people a kind of script: this pain can turn into something valuable.
That said, it doesn’t automatically inspire everyone. For some, it leads to withdrawal or stagnation instead. The difference often comes down to support systems, personality, and whether someone finds a constructive outlet for what they’re feeling."
Z.B. wird da die fünfte oder die sechste Symphonie von Beethoven gespielt. Im Publikum sitzen hunderte Zuhörer. Die Teilnahme am Werk wird von Hörer zu Hörer recht unterschiedlich sein. Von Teilnahmslosigkeit bis zu starker Anteilnahme werden da alle Grade des Anteilnehmens im Publikum vorkommen.