A Non-Fiction Blog. Ein Sachblog. A collection of some bits of information extracted from the scientific and from the non-fiction literature. (Until June 2025 there were also some poems and aphorisms posted on this blog.) Sachthemen und Sachtexte. (Bis Ende Juni 2025 wurden hier auch regelmäßig Gedichte und Aphorismen zu beliebigen Themen veröffentlicht.)
Donnerstag, 30. April 2026
Der Ernst:
Idealfall Partnerwahl:
Das Hadern:
Enfernung zum Vollleben:
Schaffen:
Das, was neue Leistungen, Gegenstände und Veränderungen hervorbringt.
Trennung & Verliebtheit:
Es werden wieder viele Ressourcen frei.
Spannung & Leben:
Man möchte die Spannung hüten.
Wie konnte es sein, dass das Leben einige Jahre lang kein richtiges Abenteuer war?
Mittwoch, 29. April 2026
Einsamkeit und Gedanken:
Soziale Aktivität:
Die Volle Beziehung:
Das Reiche Sozialleben:
Begeisterung:
Schreiben:
Gedankliche Entwicklung eines Gegenstandes oder Themas:
Dienstag, 28. April 2026
Ohne Attraktive Frau:
(Frauen zeigen in der Partnerwahl durchgängig höhere Selektivität als Männer — ein Befund, der über Kulturen stabil ist (Trivers 1972, Buss 1989). Attraktivität bei Männern ist eine Funktion mehrerer Dimensionen: physische Erscheinung, Status, Dominanz, Ressourcen, Humor und soziale Kompetenz. Männer, die auf keiner dieser Dimensionen einen Schwellenwert überschreiten, können systematisch aus dem Partnermarkt herausfallen — nicht durch einzelne Misserfolge, sondern durch kumulative Unsichtbarkeit.
Ein kleiner Teil der Männer akkumuliert überproportional viele romantische Begegnungen, während ein substantieller Teil dauerhaft leer ausgeht.
Dauerhafter romantischer Ausschluss hat dokumentierte Auswirkungen auf Selbstwert, Bindungsstile und psychische Gesundheit. Bowlby und spätere Bindungstheoretiker zeigen, dass fehlende frühe und spätere Bindungserfahrungen das Arbeitsmodell von Beziehungen strukturell verformen. Der klinisch relevante Endpunkt ist ein Bitterness-Syndrom. Das Bitterness-Syndrom entsteht durch gewöhnliche Lebensniederlagen — Kündigung, Scheidung, Ungerechtigkeit, Demütigung —, die der Betroffene als fundamental ungerecht und als Verletzung seiner Grundüberzeugungen erlebt. Das Schlüsselmerkmal ist nicht Trauer, nicht Angst, sondern Verbitterung: ein anhaltender Zustand von Groll, Kränkung und dem Gefühl, dass die Welt einem etwas schuldet, das sie nie zurückgeben wird.)
Attraktivität:
Das Verführen:
Insofern ist es ein Badge of Honor wenn man sich dessen rühmen kann.
Das Neue Zuhause:
Geistige Leistungen sind letztlich die kostbarsten und wesentlichsten Leistungen. Wird einem die Möglichkeit dazu genommen, wird einem sehr viel genommen.
Lärm:
Erfolg:
Vorausschau:
Geist:
Personen mit Geist sind tendenziell interessante Persönlichkeiten.
Situation & Persönlicher Wert:
Wie kommt es zu einer Vertiefung und Verbesserung der persönlichen Eigenarten?
Und warum können das manche Situationen so sehr fördern und hervorbringen?
Intensität oder Tiefe?
Ich würde auf Tiefe tippen, d.h. darauf, einen Gegenstand lange, bei moderater innerer Aktivierung, im Bewusstsein halten zu können.
In manchen Situationen wird allerdings der Intensität die größte Bedeutung zukommen.
Geistige Intensität:
Woher das genau kommt? Ich weiß es nicht so recht.
Character Disorders:
Ich glaube, der Terminus Character Disorder weist eine gewisse Nähe zu dem Terminus Persönlichkeitsstörung auf. Ein Charakteristikum von Persönlichkeitsstörungen soll sein, dass Personen mit Persönlichkeitsstörungen in Konflikt mit ihren Mitmenschen leben.
Das Dating:
Zwischenmenschliche "Chemie":
Aktivierungsgrade:
Unteraktivierung:
Attraktive Frauen:
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Z.B. die Anspannung in der Nähe einer Frau, die Wahrnehmung eines reichen Innenlebens, die Tiefe der Verbindung. Das als Referenzpunkt. Nicht als unerreichbares Ideal, sondern als konkretes, körperlich greifbares Erlebnis: so fühlt sich Anziehung an.
Montag, 27. April 2026
Youtube und Twitter:
(Ich muss sagen, gegenüber den Reizen von Twitter bin ich gegenwärtig extrem resistent. Bei Youtube klappt das nicht immer gleichermaßen.)
Unterhaltungen:
Zweierlei Zustände:
Kaffee:
Ideale Züge:
Man erkennt das Beste an einer Person, d.h. wo die Eigenarten dieser Person in's Ideale reichen oder gehen.
Ehrlichkeit zum Beispiel ist ein idealer Zug. Und ein jeder Mensch weist eine gewisse Nähe oder Entferung zur totalen Ehrlichkeit auf.
Wille und Fokus:
Dieser Blog / This Blog:
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This blog has drifted somewhat into a more erratic and broad direction for a while. I will now make an effort to ensure that the posts regain a certain depth. In principle, I have other blogs for book reviews, but I will still occasionally post one or two reviews here as well.
Rausch und Fähigkeiten:
Zweierlei Umgang mit einer Situation:
Der schöpferische Umgang ist stets eine aktive oder schaffende Reaktion auf Herausforderungen; und somit keine passive oder bloß-erleidende.
Rückblick:
Stolz:
Die Welt ist Widerstand, aber formbar.
Freiheit und Schmerz:
Das Beste im Menschen:
Sehnsucht und Wert:
Das Beste selbst dient dem Menschen als Ideal.
Romantische Liebe:
Gute und Schlechte Beziehungen:
Das Beste am Menschen:
Und er verliert fast alles, wenn er dieses verkümmern lässt.
Beziehungsende:
Worum es geht?
Trennung:
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Trennungsschmerz in dem Sinn, weil man da etwas Wertvolles verloren hat.
Machtgefühl / Kraftgefühl:
Dieses eigene Gefühl, dass Dinge machbar sind.
Selbstbewusstsein ist kaum etwas Anderes als ein Kraftgefühl.
Das Gefühl oder intuitive Wissen um eigene Kräfte und Fähigkeiten.
Das Männliche:
Beziehungswunsch:
Trennungen:
In der Beziehungsforschung wird das sehr präzise beschrieben, ohne den Begriff selbst zu verwenden. John Gottman hat in jahrzehntelanger Forschung gezeigt, dass Paare, die sich trennen, oft einen langen Prozess durchlaufen, in dem positive Interaktionen graduell durch Gleichgültigkeit ersetzt werden — nicht zwingend durch Feindseligkeit. Der gefährlichste Zustand ist demnach nicht Streit, sondern emotionaler Rückzug und Contempt. Die Beziehung verliert ihre lebendige, responsiv-schöpferische Qualität und wird zur bloßen Koexistenz.
Das Timing: "vor" Trennungen
Die Beobachtung, dass Entseelung der formalen Trennung vorausgeht, ist psychologisch besonders treffend. Sie beschreibt das Phänomen, das manchmal als emotional divorce bezeichnet wird — die innere Trennung vollzieht sich lange vor der äußerlichen. Einer oder beide Partner haben sich bereits innerlich gelöst, die gemeinsame Welt verliert ihre Bedeutungsdichte. Die formale Trennung ist dann oft nur die bürokratische Vollziehung eines bereits eingetretenen Zustands.
Mögliche Wege in die Entseelung
Der Post deutet bewusst an, dass "wie genau es dazu kommt" ein eigenes Thema wäre. Einige der wichtigsten Mechanismen aus der Literatur:
Chronische ungelöste Konflikte führen zu einer Art emotionaler Schutzreaktion — man investiert nicht mehr, um sich nicht mehr verletzbar zu machen. Getrennte Welten entstehen, wenn Paare aufhören, gemeinsam Bedeutung zu schaffen — Rituale verschwinden, geteilte Projekte, Neugier füreinander. Rollenhafte Erstarrung tritt ein, wenn die Beziehung nur noch funktional läuft (Logistik, Alltag) ohne emotionale Lebendigkeit. Und manchmal ist es schlicht Wachstum in unterschiedliche Richtungen — die beiden Menschen, die einst füreinander schöpferisch waren, schaffen für sich getrennte Welten, die sich nicht mehr berühren.
Die Verbindung zu "Das Schöpferische"
Was dieser Post und der vorherige Post zusammen suggerieren, ist eine implizite Theorie von Beziehungsqualität: Eine lebendige Beziehung ist eine, in der beide Partner schöpferisch füreinander und miteinander sind — in der sie gemeinsam eine Welt gestalten, in der es sich gut leben lässt. Wenn dieses Schöpferische erlischt, wird die Beziehung zur entseelten Hülle — und das gegebenenfalls lange, bevor sie formal endet.)
Das Schöpferische:
(Die Kernthese: Kreativität als anthropologisches Merkmal
Die Idee, dass Schöpferischsein zum Menschsein gehört, hat eine lange Tradition. Sie findet sich bei Aristoteles (der Mensch als poietisches Wesen, das Dinge hervorbringt), bei Schiller (Spiel und ästhetische Tätigkeit als Vollzug des Menschlichen) und im 20. Jahrhundert etwa bei Hannah Arendt, die zwischen labor, work und action unterscheidet — wobei das work, das Herstellen dauerhafter Dinge, das spezifisch Menschliche ist.
Der "entseelte Mensch"
Das ist eine fast romantische Formulierung — sie erinnert an Schillers Klage über die Zersplitterung des modernen Menschen, der zum bloßen Rädchen in einer Maschine wird. Der unschöpferische Mensch als entseelter Mensch setzt Seele mit schöpferischer Kapazität gleich: Wer nicht gestaltet, erlebt die Welt nur passiv, wird gleichsam zum bloßen Konsumenten seiner Existenz. Das ist psychologisch interessant — und deckt sich mit empirischer Befundlage: Menschen in Flow-Zuständen, also beim aktiven Schaffen, berichten konsistent höheres Wohlbefinden als beim passiven Konsum (Csikszentmihalyi).
Schöpferische Welt vs. nüchterne Welt
Die Analogie von individueller Schöpferkraft zur Qualität der Welt insgesamt ist philosophisch mutig. Sie geht über das Individuelle hinaus und macht Kreativität zu einer Art kulturellen Lebendigkeit. Eine Welt ohne schöpferische Menschen wäre eine Welt der reinen Funktion — effizient vielleicht, aber ohne Reiz, ohne Seele. Das klingt fast nach Max Webers Entzauberung der Welt.
Der letzte Satz als praktisches Programm
Der schöpferische Mensch schafft sich seine Umwelt aktiv — das ist keine passive Anpassung, sondern Weltgestaltung. Das hat eine starke Verbindung zur Psychologie des hohen Openness-Traits: Menschen mit sehr hoher Offenheit für Erfahrungen erleben die Welt tatsächlich anders, weil sie ihr aktiv Form und Bedeutung geben. Der Satz lässt sich auch als leises Plädoyer für ein selbstbestimmtes Leben lesen.)
Tiefe:
Lebensumstände und Produktivität:
Sonntag, 26. April 2026
Schöpferische Wochen:
Man ist in diesen Wochen besser als sonst, einfallsreicher, und das Leben nimmt einen höheren und schöneren Lauf.
Liebe und Erkenntnis:
Abenteuer Leben:
Das Vermissen:
Halbheit:
Produktive Phasen:
Wie kommt es zu besonders produktiven Phasen im Leben?
Trennung, Abstand:
Das ist leichter gesagt als getan. Eine Zeit lang wird sich diese Frau sicherlich nicht bloß als "eine Frau" anfühlen. Solch ein Umordnen oder Umeinteilen geht nicht von heute auf morgen.
Das Gute im Menschen:
Beziehungserinnerung:
Verantwortlichkeiten:
Das Verstehen:
"Religiosität":
Gute Laune:
Spannung:
Das Schreiben:
Positive emotion mechanisms:
Daniel Nettle
Wenig:
Bei hoher Präsenz kann in einigen Monaten mehr passieren als sonst in Jahren.
Personality:
Das Büchlein "Personality" von Daniel Nettle könnte ich mal studieren oder rasch durchwandern.
Die Offene Türe:
Das Phänomen Selbsttäuschung:
La Rochefoucauld
Ein Komischer Kerl:
"Im milden, affektiven Sinn (häufigster Gebrauch) sagt man es über jemanden, der auf eine schwer greifbare Weise eigenartig ist — nicht störend, aber irgendwie anders. Er verhält sich unberechenbar, hat seltsame Gewohnheiten, wirkt leicht schräg. Man sagt es oft mit einem gewissen Schmunzeln: „Der Max ist schon ein komischer Kerl" bedeutet dann eher sympathisch-sonderbar als negativ.
Im misstrauischen Sinn meint man jemanden, dem man nicht ganz traut — dessen Motive oder Verhalten sich nicht leicht einordnen lassen. „Ich weiß nicht… der Typ ist irgendwie ein komischer Kerl" hat dann den Unterton: Da stimmt was nicht.
Im humoristischen Sinn kann es fast liebevoll sein — ein schrulliger Mensch, ein Original, jemand mit einer sehr eigenen Logik. „Er ist halt ein komischer Kerl" mit einem Schulterzucken bedeutet dann: Man muss ihn nehmen, wie er ist — und das ist eigentlich okay.
Im ernsten, warnenden Sinn — seltener, aber möglich — meint es jemanden, bei dem man vorsichtig sein sollte. Dann ist „komisch" näher an suspekt oder fragwürdig.
Der Schlüssel liegt im Ton und Kontext: Mit Schmunzeln ist es Charakterisierung, mit gerunzelter Stirn ist es Warnung. Was die Aussage so interessant macht, ist genau diese Offenheit — „komisch" bleibt absichtlich unscharf, es benennt eine Abweichung von der Norm, ohne sie präzise zu definieren."
Die Davonläuferin:
Geisteswissenschaften:
Wilhelm Dilthey
Das Hyper-Bewusste:
Attracting Support:
Geoffrey Miller
Alkoholiker:
Nüchternheit:
Läuterung:
Alexander von Schönburg
Männer & die Freude am Single-Dasein:
Lesetag:
Streben:
Gespräche:
Samstag, 25. April 2026
Der Schlüssel:
Das unbehagliche an dem Gedanken ist, dass der Schlüssel keine moralische Qualität impliziert. Diktatoren hatten ihn. Therapeuten haben ihn. Gute Freunde haben ihn. Die Metapher sagt nichts darüber, was mit dem aufgesperrten Herzen dann gemacht wird.)
Sicherheit versus Anziehung:
(Wann Frauen eher einen zuverlässigen, aber weniger aufregend-attraktiven Partner (den „guten Versorger“ oder „Dad“) einer hochattraktiven, aber potenziell weniger investitionsbereiten Option (dem „Cad“) vorziehen. Bei der Suche nach einem Ehemann oder Vater wird Sicherheit (Zuverlässigkeit, emotionale Stabilität, Ressourcen) priorisiert. Attraktivität bleibt wichtig, aber nicht mehr dominant. Frauen mit hohem eigenen Wert (Attraktivität, Status) können versuchen, beides zu bekommen. Bei durchschnittlichem oder niedrigerem Wert „settlen“ viele für den sicheren Provider, weil die Kosten eines „Cad“ (Untreue, Verlassenwerden) zu hoch wären. Frauen wählen die sichere Option vor allem bei der Sicherung von Nachwuchs und langfristiger Investition statt bei reiner genetischer Optimierung.)
Freiheit und Leid:
(Glück entsteht oft durch freiwillige Einschränkung (Beziehung, Berufung, Werte, Routinen) – also durch selbstgewählte „Unfreiheit“, die Sinn und Sicherheit schafft. Maximale Freiheit ist kein Zielzustand, sondern ein vorübergehender Raum, der schnell unproduktiv wird, wenn er nicht mit bewusster Wahl gefüllt wird.)
Mehr:
Nach dem Schöneren, dem Besseren, dem Weiteren.
Der Drang nach dem „Weiteren“ (neue Gebiete, Ideen, Erfahrungen) hat uns aus Afrika über den ganzen Planeten getrieben. Dopamin-Systeme belohnen nicht primär das Erreichen, sondern die Suche und Erwartung von Mehr.
In der modernen Umwelt (Konsum, Social Media, Karriere) wird dieser Mechanismus oft überstimuliert: Endlose Optionen verstärken die Sehnsucht, ohne dauerhafte Befriedigung zu liefern.
Die Sehnsucht ermöglicht Zivilisation, Kunst und Fortschritt – ohne sie gäbe es keine Pyramiden, Symphonien oder Raumfahrt. Gleichzeitig ist sie eine Quelle von Frustration, Burnout und „Disease of More“ (die Krankheit des Immer-mehr-Wollens).
Das Streben nach „Mehr“ beschreibt kein Problem, das gelöst werden muss, sondern ein Wesensmerkmal des Menschen. Er treibt uns an, macht uns aber auch ruhelos. Ob man ihn als Fluch (Buddhismus) oder als höchste Würde (Nietzsche) sieht, hängt von der Perspektive ab. In einer Welt der unbegrenzten Möglichkeiten wird diese Sehnsucht stärker spürbar denn je – und bleibt doch unerfüllt. Das Schöne daran: Gerade das „Mehr“-Streben lässt das Leben intensiv und sinnvoll erscheinen.)
Selbstbewusstsein:
(Aus EvoPsych-Sicht ist dieses Selbstbewusstsein hochadaptiv: Unsere Vorfahren, die ihre Fähigkeiten, Verantwortlichkeiten (z. B. in der Gruppe) und Chancen (Ressourcen, Allianzen) realistisch einschätzen konnten, hatten bessere Überlebens- und Reproduktionschancen. Blinde Selbstüberschätzung oder ständiger Selbstzweifel waren kostspielig. Die „Selbstbejahung“ motiviert Handeln, die Wahrnehmung von Verantwortung und Möglichkeiten verhindert fatale Fehler.)
Männer & Lebensglück:
Die Hoch-Zeit des Lebens, sozusagen.
(David Bakan, der in den 1960ern zwischen agency und communion als zwei Grundmodi des menschlichen Lebens unterschied, sah agency als das Prinzip des Sich-Behauptens, Wirkens und Durchsetzens ... Männer tendieren dazu, ihr Selbstwertgefühl stärker an Leistung, Kompetenz und äußerer Wirksamkeit zu knüpfen.)
Das Geheime Notizbuch:
Geistige Leistung:
Geistige Aspekte:
Gespräche:
Frauen & Körbe:
(Wer ablehnt, empfindet oft eine Art wohlwollende Wärme — nicht unbedingt tiefe Zuneigung, aber eine entspannte Güte, die aus der sicheren Position kommt. Wer abgelehnt wird, muss zuerst regulieren — für Wärme bleibt da wenig Raum.)
Freitag, 24. April 2026
Freiheit:
Ehe:
Vorbei ist die Ehe (je nachdem, innerlich oder äußerlich) wenn midestens einer der Beiden beschließt (bewusst oder unbewusst) nicht mehr auf den Anderen zuzugehen.
Beziehungsenden:
Ungestilltes Begehren:
Das geht mit einer gewissen Anspannung einher.
Eine Anspannung, die sich in vielen Situationen ohne weiteres aushalten lässt.
Angeberei:
Dennoch wird solch ein Verhalten nicht mit Notwendigkeit in jeder Situation als negativ bewertet.
Aphorismen:
Die Beste Version Deiner Selbst:
Die Kunst ist es, die Nähe eben dieser Personen wieder und wieder aufzusuchen.
Wahrnehmung des Gegenübers:
Ambiguitätstoleranz:
Donnerstag, 23. April 2026
Die Beste Version:
Ende einer Beziehung:
Erneute Begegnung:
So entschieden aufeinander zugehen, dass es klappen wird.
Dass es kaum daneben gehen kann.
Keiner ist allein, man hat sich ja gegenseitig, und man schaut aufeinander.
Auch wenn das in der Vergangenheit nicht stets so war.
Ein jeder hat seine Lektion gelernt.
Partnerschaft und Neugier:
Nein, man kennt ihn nicht, nicht wirklich, man glaubt es bloß.
Lebensinhalt:
Analog:
Driften ist sicherlich auch der Feind guter Beziehungen. Gewöhnlich ereignet sich, dass Beziehungen abdriften, dass Beziehungen schlechter werden. Das Abdriften als Regel. Entwicklung und Vertiefung als Ausnahme. Oder zumindest als dasjenige, was schwieriger erreicht oder aufrecht erhalten werden kann. Als eine Art Gratwanderung. Wengleich eine erfolgreiche Gratwanderung große Erfüllung mit sich bringen kann.
Das gewisse Etwas:
Etwas, das einem nur diese eine Person gegeben hat, und was man nur dieser einen Person gegeben hat.
Statushöhe:
Schöpferische Unruhe:
Vertiefung und Begegnung:
Das Schöpferische Dasein:
Personen, die tagtäglich bloß im Dunstkreis der von ihnen bekannten Ansichten und Dingen verweilen, leben nur sehr bedingt.
Spannung versus Komfort:
Oder zum Beispiel:
Sich eher mit spannenden Leuten zu umgeben oder sich eher mit angenehmen Leuten zu umgeben?
Das Schöpferische selbst ist sicherlich mehr in der Spannung als im Komfort zu suchen.
Unruhe, Drang:
Dieses Drängende in und an einem Menschen, ist der Schlüsselaspekt, sodass er sein Leben aktiv gestaltet.
Wenig Wollen:
Selbst:
(Oft lernt sich der Mensch in und über Umwälzungen im Leben kennen.)
Leidenschaft:
Zweierlei Leben:
Wo liegen Deine Präferenzen? In welche Richtung deutet Dein innerer Kompass?
Mittwoch, 22. April 2026
Einfälle und Sachliches Denken:
Dem sachlichen Denken haftet Mühe an.
Ohne Anstrengung, keine soliden, logisch
aufgebauten Gedankengänge.
Das Aktive Leben:
Gute Beziehungen:
Kaffee und Alkohol:
(Nicht die wirkliche Meinung des Autors.)
Neuerwachen einer Beziehung:
Konstanz des Miteinanders:
Kann es so sein, dass man z.B. einer Person begegnet, bei der man historisch tendenziell ein angespanntes Bauchgefühl hatte, und der Kontakt wandelt sich in's Angenehme?
Finanzielle Aspekte von Beziehungen:
Das Haptische:
Fehlinterpretationen:
Tätigkeit:
Viel Tun führt tendenziell eher zu der Lösung einer vorliegenden Aufgabe oder Problemstellung als wenig Tätigkeit.
Schönwetter:
Beziehungsdynamiken:
Die Davonläuferin:
Sie läuft davon -
Über die Felder,
Durch die Wälder:
Warum? Wieso?
Das Laufen
Macht sie froh!
Neue Musik:
Partnerschaft:
Eine Partnerschaft, bei der man sich echt und richtig und tief für den Partner/die Partnerin interessiert, und bei der sich die Partnerin echt und richtig für einen interessiert, das ist das Verlangen, das ist die große Sehnsucht. Das ist eine der größten Sehnsüchte überhaupt.
Arbeit:
Richtung und auch Stärke,
Wo führt mich diese Arbeit hin?
Ich horche auf und merke:
Immer weiter, überformen,
Immer neue, bess're Normen,
Wird viel Gutes nun erst werden,
Werd' ich mir nun viel erwerben.
Das Verbessern:
Investierst.
Und das macht so vieles besser!
Worein hast Du viel investiert?
Wo hast Du viel eingezahlt?
Die Verbesserung:
Und dann fügt man etwas Gutes zu der Sache hinzu.
So wird die Sache immer noch besser und besser.
Wenn Zwei:
Wenn Zwei sich doch recht mögen,
Wen And'ren nicht vorzögen,
Dann ist's recht wunderbar,
Die Liebe macht's erst wahr!
Die neuen Perspektiven:
Was schenkt neue Perspektiven?
Ein Gespräch? Ein Liter Wein? Lektüre? Der Sport?
(Irgendwie alles. Alles macht alles besser.)
Die Wilde Hemmung:
Woher kommt sie genau?
"Ich weiß nicht so recht,
Vom Anblick dieser Frau?"
Unteraktivierung:
Manche Personen sind einfach "unteraktiviert".
Da passiert so (wahnsinnig) wenig, in ihrem Leben.
(Andererseits können überaktivierte Personen
so ziemliche Nervensägen sein.)
Freiheit oder Sicherheit?
Um Sicherheit?
Oder doch um Freiheit? Um das Erkunden? Um die Gewinnung von neuem Land?
Als Mann muss und sollte man primär dem zweiten Punkt zustimmen.
Der Religiöse Ansatz:
Dass, egal was Du machst und wo Du gerade bist, dass es wichtig ist,
was Du machst und was Du nicht machst.
Sei wählerisch, in Deinen Handlungen, sei wählerisch!
Jede Handlung hat Bedeutung, hat Einfluss!
Arbeit & Qualität:
Die Ausdauer ist's, die die Welt formt. Die dem Handeln
Gestalt und Richtung verleiht.
Selbst-Übersteigerung:
Aktivierung:
Ich liebe eben diese Aktivierung: Etwas zu wollen, etwas zu tun, tagtäglich, das ist's!
Das Zugehen:
Wurschtigkeit:
Ehe:
Verantwortlichkeiten des Mannes:
Dienstag, 21. April 2026
Die Anfänge einer Beziehung:
Ohne große wechselseitige Erwartungen.
Warum hat das nicht gelegentlich so bleiben können:
Den Anderen schlichtweg so zu sehen wie er ist, und die Erwartungen ein Weilchen zur Seite zu stellen.
Oft werden Frauen erst wieder besonders nett und lieb und herzlich, wenn es vorbei ist.
Aber dennoch ist es so, dass das Wesentlichste an einer Beziehung doch jenseits des Kampfes und des Interessenskonflikts liegen sollte: Den anderen schlichtweg so wahrnehmen und mögen zu können, wie er denn ist.
Das Lieben:
So die Männerperspektive.
Trennungen:
Aber was, wenn man sich doch Einiges oder Viel behalten hat, mitgenommen hat?
Verliebtheit:
Eine bestimmte wechselseitige Obsession ist sicherlich eine der besten Grundlagen für eine Beziehung.
Verlust eines Mitmenschen:
Trunksucht:
Einmalige Verbindungen:
Das Schönste erlebt man doch tendenziell mit seiner Partnerin.
Eigennutz:
"Neutral bis beschreibend:
- Egoist – jemand, der primär das eigene Interesse verfolgt
Stärker abwertend:
- Opportunist – nutzt Situationen gezielt zum eigenen Vorteil, oft ohne Prinzipien
- Berechnender Mensch – betont die kalkulierte Komponente
Mit moralischer Färbung:
- Selbstsüchtiger – emotionaler, verweist auf Sucht nach dem Eigenen
- Schmarotzer – wenn der Vorteil auf Kosten anderer geht, ohne Gegenleistung
Aus der Psychologie/Philosophie:
- Narzisst – wenn Eigennutz mit Selbstüberhöhung verbunden ist"
Vernünftiges Leben:
Oder anders:
Die kühle, aber schon auch sehr fruchtbare Welt der Langzeitperspektive.
Gute Beziehungen:
Begeisterung:
Tendenziell eine Welt des positiven Affekts. Allgemein ist Aufmerksamkeit, die von positivem Affekt als Grundstimmung beeinflusst wird, mehr in die Breite gerichtet, als Aufmerksamkeit die von negativem Affekt beeinflusst wird.
Ehrlichkeit:
Das Gute im Mitmenschen:
Man hat das Gute in einem anderen Menschen gesehen.
Es gesehen, es erkannt.
Und man hat sich nicht getäuscht.
Klares Denken:
Orte, denen Stille anhaftet, sind Orte, an denen viel passieren kann.
Orte des Lärms dementgegen ...
Kontrolldynamiken:
Glück:
Gestern Nacht.
Und hat mit sich so Manches,
Manches mitgebracht.
Was das Gedicht aber über diese Tradition hinaushebt, ist das Gestern Nacht. Dieser Zeitstempel macht das Abstrakte konkret, beinah intim. Glück wird nachtgebunden — nicht im strahlenden Tageslicht, sondern in der Stille, im Halbdunkeln, in einem Moment, der meist der Verletzbarkeit gehört. Das gibt dem Glück etwas Unerwartetes, fast Ungebetenes.
Und dann das Mitgebrachte: so Manches, Manches. Die Wiederholung ist kein Füllsel — sie ist das Herzstück. Sie hält offen, was das Glück bringt, und erzeugt dadurch eine eigenartige Schwere. Glück, das viel mitbringt, ist kein leichtes Glück. Es ist bepackt. Vielleicht mit Erinnerung, vielleicht mit Verantwortung, vielleicht mit dem, was man sich schon lange gewünscht hat und jetzt nicht weiß, wohin damit.)
Das Sehnen:
Das Sehnen gehört zu den philosophisch und literarisch am dichtesten besetzten Begriffen überhaupt.
Die Grundbewegung ist zirkulär: Anfang und Ende fallen zusammen. Das ist kein Kreis, der sich schließt und damit Ruhe gibt, sondern einer, der zeigt, dass das Sehnen keine Auflösung kennt. Es ist die Grundstruktur des menschlichen Erlebens selbst — nicht ein Durchgangsstadium, das man hinter sich lässt, wenn man das Ersehnte erreicht hat, sondern die Verfassung, in der man lebt und stirbt. Das erinnert an Schopenhauer, der das Begehren als das eigentliche Wesen des Willens beschrieb — niemals gesättigt, immer weiterweisend. Aber auch an die Romantik, wo Sehnsucht nicht Defizit war, sondern Auszeichnung: Wer sehnt, ist noch nicht abgestumpft.
Die Klammer ist das Philosophischste am Text. Sie tritt einen Schritt zurück und kommentiert das Gesagte — wie eine Randbemerkung, die eigentlich der Hauptgedanke ist. Fernes ist dabei das entscheidende Wort. Nicht Fehlendes, nicht Verlorenes, nicht Unerreichbares — sondern Fernes. Das lässt offen, ob es prinzipiell nah kommen könnte. Es ist Distanz, nicht Unmöglichkeit. Das gibt dem Sehnen eine seltsame Würde: Es richtet sich auf etwas Reales, nur eben weit hin in die Ferne.
Fame & Roses:
(Das Dramatische, undramatisch erzählt — das ist tatsächlich ein zentraler ästhetischer Mechanismus. Man könnte es so fassen: Das Stück schafft eine Art emotionaler Überdruckkammer, in der Spannung nicht durch Eskalation, sondern durch Gleichmut gehalten wird. Du spürst, dass da etwas Gewichtiges ist — Fame, Roses, das klingt nach Vergänglichkeit, nach Begehren, nach dem, was man erstrebt und verliert — aber der Ton bleibt kühl, träge, fast teilnahmslos.
Es gibt dafür einen Begriff aus der Filmtheorie: deadpan sublime. Das Erhabene, ohne Pathos serviert. Es ist wie Tarkovsky, der einen Wasserfall zeigt, ohne ihn zu kommentieren.)
Schöpferische Stimmungen:
Stimmungen, die tief hineinführen in's Neue.
(Stimmungen (moods) sind diffuser, länger anhaltend und weniger auf ein konkretes Objekt gerichtet als Emotionen. Genau das macht sie für kreative Prozesse so interessant. Sie färben die gesamte kognitive Verarbeitung, ohne sie auf ein einzelnes Ziel zu verengen.
Positive Stimmung und divergentes Denken
Alice Isen und Kollegen zeigten in den 1980ern und 90ern wiederholt, dass positive Stimmungszustände die kognitive Flexibilität erhöhen – mehr assoziative Verknüpfungen, breitere Kategorisierung, ungewöhnlichere Verbindungen. Das entspricht dem, was man als divergentes Denken bezeichnet: die Fähigkeit, viele mögliche Antworten zu erzeugen, statt eine einzige zu optimieren.
Das "tief hineinführen in's Neue" im Aphorismus trifft das gut – Stimmung als Öffnungsbewegung des Denkraums.
Die Rolle der leichten Unruhe
Interessanterweise ist nicht euphorische Hochstimmung der optimale Zustand. Mihaly Csikszentmihalyi beschreibt den Flow-Zustand als Balance zwischen Herausforderung und Können – zu hohe positive Erregung stört die Konzentration. Und Forschung zur sogenannten hypo-manischen Stimmungslage zeigt, dass eine leichte, energetisierte Unruhe – nicht Angst, aber auch nicht Ruhe – besonders kreativitätsfördernd ist.
Das deckt sich mit der Erfahrung vieler Schreibender: Man schreibt nicht aus dem Gleichgewicht heraus, sondern aus einer Art produktiver Gespanntheit.
Stimmung als epistemisches Werkzeug
Noch einen Schritt weiter geht die Embodied Cognition-Forschung: Stimmungen sind keine rein mentalen Zustände, sondern leiblich verankerte Bereitschaften. Sie disponieren den Organismus, bestimmte Wahrnehmungen überhaupt erst zu machen.
Der kritische Einwand
Die Forschung warnt aber auch vor einer Überschätzung des Stimmungseffekts. Kreativität ist nicht nur Ideenfluss, sondern auch Selektion, Überarbeitung, handwerkliche Disziplin – und die profitieren oft eher von neutralen oder leicht negativen Stimmungslagen, die zur Genauigkeit zwingen. Barbara Fredrickson spricht von einem Broaden-and-Build-Effekt positiver Emotionen: Sie bauen langfristig Ressourcen auf – aber der konkrete Feinschliff eines Textes geschieht vielleicht besser in kühlerer Verfassung.)
Montag, 20. April 2026
Zeiten des Umbruchs:
Da man sich, in diesen Zeiten, von Grund her ganz neue Aufschlüsse über Welt und Wirklichkeit erringen kann.
(Nicht jeder erlebt Umbruch als Möglichkeit. Viele erleben ihn als Bedrohung, als Verlust von Orientierung.
Seit der Antike gilt die Krise — krisis im Griechischen bedeutet ursprünglich Entscheidung, Wendepunkt — nicht nur als Bedrohung, sondern als kognitiver Ausnahmezustand. Wenn bestehende Ordnungen brüchig werden, verlieren gewohnte Denkmuster ihre Selbstverständlichkeit. Genau diese Erschütterung des Selbstverständlichen ist es, die tieferes Nachdenken erst erzwingt.
Die epistemische Dimension
Der Aphorismus betont nicht die Dramatik des Umbruchs, sondern seine Ermöglichungsstruktur: Weil gewohnte Rahmungen wegfallen, öffnet sich Raum für Grundsatzfragen. Das ist der Unterschied zwischen bloßem Wandel und echter Erneuerung des Verstehens. Thomas Kuhn beschrieb ähnliches für die Wissenschaft — paradigmatische Revolutionen entstehen nicht aus Akkumulation, sondern aus dem Zusammenbruch alter Gewissheiten.)
Verliebtheit:
(Warum auch immer ist das Ehrlichste, was man über Verliebtheit sagen kann. Es räumt ein, dass die Vernunft hier nicht zuständig ist, ohne das dramatisch zu machen.
Das Wort verschossen trägt mehr als es zunächst scheint. Es hat Richtung — einen Pfeil, ein Ziel, eine Einseitigkeit. Man ist nicht in etwas verschossen wie in einen Zustand, sondern in eine Person — das ist präzise. Verliebtheit ist immer Objekt-gebunden, immer konkret, immer diese eine und keine andere. Das unterscheidet sie vom Sehnen, das auf Fernes weist, ohne es benennen zu müssen. Verliebtheit ist das Sehnen, das eine Adresse gefunden hat.
Und das genau — das ist das heimliche Zentrum der Zeile. Genau in eine Person. Nicht ungefähr, nicht in eine Kategorie, nicht in ein Ideal. Die Verliebtheit ist erschreckend spezifisch. Das ist philosophisch interessant: Wir könnten uns fragen, ob wir uns in die Person verlieben oder in unsere Projektion — aber das genau besteht darauf, dass es die Person selbst ist. Es lässt die philosophische Ausflucht nicht zu.)
Was ist Beziehung?
Leichtigkeit und die Anfänge von Beziehungen:
In den Anfängen sind viele Beziehungen von einer Leichtigkeit geprägt.
Im Laufe der Beziehung stellt sich immer wieder das Sehnen nach eben dieser Leichtigkeit ein.
Trennungen:
Endstadium (die letzten Atemzüge) vieler Beziehungen: Machtkampf. Der Wunsch, Kontrolle zurückzuerhalten, zu gewinnen, und nicht zu verlieren.
Der Andere:
Sehnsucht und Ehe:
Dass man einmal füreinander starke Sehnsucht empfunden hat.
Dass man jeweils den Anderen als etwas Fernes wahrgenommen hat.
Nicht als Nahes und Nächstes, sondern als ein Etwas,
Das nicht leicht verfügbar, und nie vollkommen verfügbar sein wird.
Gnade ist es in dieser Sicht, dass Manches am Anderen verfügbar ist und bleiben wird.
Garantien gibt es keine.
Und dennoch fußt echter Respekt darauf, dass manche Teile des Anderen stets unverfügbar bleiben werden.
Dass es stets Gnade sein wird, wenn sie sich aufschließen werden.
Obwohl sich dennoch keinerlei Offenheit eben dieser Teile erzwingen lässt.
Das Wesentliche liegt stets jenseits des Zwanges, und außerhalb der bewussten Kontrolle oder Verfügbarkeit.
Der Andere bleibt rätselhaft, interessant und neu.
Er/Sie lässt sich niemals vollständig ergründen.
Wenn Zwei:
Miteinander gründen,
Eine neue Welt,
Die beiden recht gefällt.
Durchbruch:
Qualitätssteigerung:
Die Qualität steigern, bis die Qualität einer Sache nicht mehr weiter gesteigert werden kann.
Das Anstreben von Perfektion.
Weiterknüpfen, Tiefe:
Folgender Post war einer der relevantesten bisher auf diesem Blog:
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"real insight requires sustained concentration past the point where your brain signals it's done with the obvious parts. That friction point where you want to stop is exactly where the valuable work begins."
"Real depth is when you've exhausted what's obvious"
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"The discomfort of staying with one idea isn't a bug — it's the signal that you're working at the edge of your current understanding."
"Most intellectual discomfort comes from the gap between wanting resolution and not having it yet. Depth lives in that gap."
"Staying with one idea past comfort feels unnatural because our brains evolved to scan for novelty, not to excavate meaning."
"There's a restlessness that comes about 20 minutes into real thinking — your mind starts offering you anything else to consider. That restlessness is the threshold."
"The itch to check something else, to pivot, to 'just quickly look at' — that's not distraction, that's avoidance of the friction where insight forms."
"You know you're working at depth when continuing feels slightly suffocating, like you're running out of the obvious things to think."
"If you can sit with an idea through three waves of 'I'm done with this,' you'll find the fourth wave brings something genuinely new."
"The idea doesn't actually change. Your relationship to it does. That's what depth is — achieving a new quality of attention to what was already there."
"Staying uncomfortable with a single idea long enough is how you move from having thoughts about something to actually thinking through it."
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"You can't schedule breakthroughs, but you can schedule the conditions that make them possible — sustained attention past the point of boredom."
"Intellectual depth requires the same commitment as any craft: returning to the same space until you've exhausted its possibilities."
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"That moment — the decision to push ..."
"You can't schedule breakthroughs, but you can schedule the conditions that make them possible — sustained attention past the point of boredom."
"Most ideas never reach depth simply because no one stayed with them long enough."
"You don’t stumble into depth. You earn it by refusing to stop at the first satisfying version of a thought."
"The first layer is familiar. The second is uncomfortable. The third is where the idea finally starts telling you something."
"Obvious is just the entrance. People mistake it for the destination."
"Nothing worth writing sits on the surface."
"Depth is attention slowed down enough to notice what you usually step over."
"Every serious idea has a gravity of its own — you feel yourself dropping into it before anything happens."
"Your brain hates the unknown enough to pretend the first answer is the final answer."
"Discomfort is the sign you’ve stopped repeating yourself and started encountering something real."
"Depth feels like running out of air because you're no longer coasting — you're diving."
"Mastery isn’t built by chasing insights but by returning to the same question until it gives way."
"The first thought is foreplay. Depth is when you finally stop being polite to the idea." "You know you’re deep when the idea starts resisting you like a living thing that doesn’t want to be known." "Real thinking is slow, erotic violation of the obvious." "Most people stop when the thought feels “good enough.” That’s the intellectual equivalent of pulling out."
"Depth is the art of remaining consciously uncomfortable while everyone else goes soft."
"Every shallow take is a condom on experience—safe, clean, and absolutely no chance of conception." "The obvious is loud. Depth is almost silent." "Most people quit thinking the moment the idea stops entertaining them." "Depth is the quiet violence of refusing to be satisfied." "Thinking stops being fun right before it becomes irreversible." "Real depth feels like trespassing inside your own head." "Most insights are buried under a thin layer of “good enough.”" "The idea doesn’t get bigger. Your tolerance for ambiguity does." "Every time you think “I’ve said all there is to say,” the idea quietly laughs." "The surface is democratic. Depth is aristocratic; it only reveals itself to those who refuse to leave."