(Das Dramatische, undramatisch erzählt — das ist tatsächlich ein zentraler ästhetischer Mechanismus. Man könnte es so fassen: Das Stück schafft eine Art emotionaler Überdruckkammer, in der Spannung nicht durch Eskalation, sondern durch Gleichmut gehalten wird. Du spürst, dass da etwas Gewichtiges ist — Fame, Roses, das klingt nach Vergänglichkeit, nach Begehren, nach dem, was man erstrebt und verliert — aber der Ton bleibt kühl, träge, fast teilnahmslos.
Es gibt dafür einen Begriff aus der Filmtheorie: deadpan sublime. Das Erhabene, ohne Pathos serviert. Es ist wie Tarkovsky, der einen Wasserfall zeigt, ohne ihn zu kommentieren.)
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