Montag, 27. April 2026

Rausch und Fähigkeiten:

"Das Problem ist, dass Rausch keine Fertigkeit aufbaut. Er simuliert Tiefe, ohne sie zu erzeugen. Wer regelmäßig über Rausch Lebendigkeit sucht, verliert oft die Fähigkeit, sie auf anderem Weg zu finden – was den Bedarf weiter erhöht.

Es gibt eine bittere Ironie: Je mehr jemand über Rausch "voll lebt", desto blasser wird das Restleben im Vergleich. Der Kontrast erzeugt die Leere, die den nächsten Rausch motiviert."

Zweierlei Umgang mit einer Situation:

Was unterscheidet den schöpferischen Umgang mit einer Situation von dem nicht-schöpferischen Umgang mit einer Situation?

Der schöpferische Umgang ist stets eine aktive oder schaffende Reaktion auf Herausforderungen; und somit keine passive oder bloß-erleidende.

Rückblick:

Das Beste an meiner ehemaligen Freundin?

Die Präsenz vermutlich. Dass sie "voll da" sein konnte. Dass sie ungeteilte, intensive Aufmerksamkeit einer Sache widmen konnte.

Sinnloses Handeln:

Wenn sich Stunden oder Tage in trivialer Tätigkeit erschöpfen.

Stolz:

Dieses Ringen mit Hindernissen. Dieses Nicht-Klein-Beigeben.

Die Welt ist Widerstand, aber formbar.

Freiheit und Schmerz:

Oft geht es darum, die eigene Freiheit zu wahren und aufrecht zu erhalten, auch wenn man dafür Schmerzen in Kauf nimmt.

Das Beste im Menschen:

Z.B. sein Erkenntniswunsch, sein Schönheitssinn, sein Moralsinn, sein Kraft- und Verantwortlichkeitsgefühl.

Wie wirkt sich eine Beziehung konkret auf all das in ihm aus?

Und wie häufig richtet ein Mensch seine Liebe gerade auf all diese besonders positiven Züge im Anderen?