Montag, 26. Oktober 2026

Math/Coding/AI:


Justin Skycak
@justinskycak
Pursue a domain you love. But simultaneously get so insanely technically skilled at math/coding/AI that you can apply it to your domain of interest in an innovative way. Deep domain expertise plus alien-level technical skills equals lots of interesting and rewarding work to do.

Mysticism:

Chesterton:


Erkenntniswunsch:

Eine Sehnsucht nach bestimmten Aussagen.

Sex:

Letztlich ist Sex schon auch eine recht wilde Angelegenheit. Doch etwas merkwürdig, was die Natur da eingeführt hat.

Aussagen:

Manche Aussagen auch sammeln, nicht unbedingt weil sie wahr sind, sondern weil sie ebenfalls angenehm sind.

Ein Kleid von angenehmen Aussagen, in das wir uns einhüllen, und das ein Frösteln in der Kälte verhindert.

Science:

Cory Clark & Bo Winegard:

"Science earned its authority ... by ... offering high-quality information that helps people solve problems[.]"

"the hard-won and always-precarious reputation of science as a dispassionate arbiter of truth."


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"Likes, retweets, and follows reward attention-grabbing content rather than careful analysis."

"A viral tweet can return more validation in twelve hours than a peer-reviewed paper offers in two years."

"And the more you post, the greater your chances of going viral. Quantity trumps quality, since each tweet, however meagre, is one more shot to win Twitter for the day."

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"Ideally, science rewards rigorous, methodical work, a system that is constraining and at times, painfully slow."

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"Earlier generations of scholars earned prestige over decades through meaningful contributions to their fields. A rare few reached broader public fame. Today, a scholar with little expertise but 4 strong opinions and a fiery temperament can swiftly reach “public intellectual” status. It doesn’t take much experience with social media to learn that the currency of influence is provocation, not precision, and that fanning the flames of controversy drives engagement."

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"The scientific method, though imperfect, is specifically designed to minimize biases, flawed analyses, and imprecise claims."

"science is the best system for arriving at truths (at least for now)."

"So long as scholars stick to their core mission, i.e., identifying and describing empirical reality, they can offer something genuinely useful to the world."

"Science has something helpful to offer. And helpfulness leads to status and influence."

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"Firing off a polarizing tweet, by contrast, might take just a few minutes and still deliver thousands of likes, hundreds of new followers, and a fleeting but real sense of importance."

"The job of an academic used to be much quieter. Scholars were known to their students, immediate colleagues, and perhaps their broader subdiscipline, but few scholars reached public awareness. Now, with podcasts, blogs, and especially social media, scholars frequently speak directly to the public, amassing followers, attention, and influence."

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"scientific communicators who embraced accountability—by inviting discussion of dissenting views, acknowledging uncertainty, and taking responsibility for previous errors—elicited more trust and engagement than those who adopted authoritarian messaging, dismissed dissent, or labeled critics as “anti-science.” "

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"Academia often responds to problems with strategic plans, committees, and more bureaucracy. ... In this case though, the solution lies in a collective recommitment to the core values of science and a scaling back of everything else. Instead of overstating certainty, scientists should model epistemic humility, acknowledging uncertainty where it exists and being transparent about the limitations of our knowledge."

"Neither does issuing sweeping “consensus statements” on unresolved social issues. Where true consensuses exist, there is no need for such statements. ... And scholars should resist the urge to demand, “Trust the science!” The moment such a command is felt necessary is usually the moment there is no single, settled science to trust."

"Science is not a body of dogmas to be trusted or deferred to. Rather, it is a process ... whose primary virtue is precisely that it disdains all authority save that of the rational mind."

"the very thing we claim to offer: impartial, high-quality information."

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"If, however, we want science to continue to have that authority, we must return to the slow, unglamorous, often tedious process that made the findings of science worthy of credibility in the first place."

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"The disciplines perceived as least politicized (including math, physics, chemistry, English, nursing, and computer science) are also the most trusted and provoke the least skepticism. In contrast, disciplines viewed as highly politicized (including religious studies, gender studies, ethnic studies, and political science [perhaps an unfortunate name choice]) tend to be the least trusted and elicit the most skepticism."

Ein Mann, Der In Sich Ruht:

Im persönlichen Gespräch wurde angesprochen, dass Frauen auf Männer ansprechen, die "in sich ruhen". Die Frage ist letztlich, warum Männer, die in sich ruhen, als attraktiv wahrgenommen werden. Auf manche Männer sprechen sehr viel Frauen an, das ist allerdings nicht alleine durch langfristig stabile Persönlichkeitsmerkmale geschuldet, sondern auch durch augenblickliche Verfassung oder Verfasstheit, die sich durchaus ändern oder entwickeln kann. Hier eine nicht sonderlich gut gelungene Annäherung von ChatGPT an das Thema:

"Ein Mann, der in sich ruht, strahlt eine Form von innerer Sicherheit aus, die auf viele Frauen ausgesprochen attraktiv wirken kann. Und dabei geht es nicht unbedingt um Selbstbewusstsein im klassischen Sinne. Es geht um etwas Tieferes: um einen Menschen, der mit sich selbst im Reinen ist und nicht ständig von seiner Umgebung Bestätigung benötigt.

1. Ein Mann, der in sich ruht, muss niemandem etwas beweisen

Ein solcher Mann hat nicht das ständige Bedürfnis, besonders intelligent, erfolgreich, interessant oder begehrenswert zu erscheinen. Er kann sich mit einer Frau unterhalten, ohne sie unbedingt beeindrucken zu wollen. Er kann auch einmal schweigen, ohne die Stille als unangenehm zu empfinden. Seine Gelassenheit entsteht daraus, dass sein Selbstwert nicht von der Reaktion seines Gegenübers abhängt.

2. Er ist emotional nicht leicht aus der Ruhe zu bringen

Wenn eine Frau beispielsweise einen Abend lang weniger zugewandt ist, beginnt er nicht sofort, an seiner Attraktivität zu zweifeln. Wenn sie anderer Meinung ist, muss er sie nicht unbedingt überzeugen. Und wenn eine Verabredung nicht zustande kommt, empfindet er das vielleicht als schade, aber nicht als persönliche Zurückweisung.

3. Er kann eine Frau begehren, ohne sie zu brauchen

Ein Mann kann eine Frau wunderschön finden, sich nach ihrer Nähe sehnen, sich sogar in sie verlieben und dennoch das Gefühl behalten, dass sein Leben auch ohne sie wertvoll ist.

Das verändert die gesamte Dynamik des Kennenlernens. Seine Zuwendung ist keine versteckte Forderung. Er gibt sie freiwillig, weil er die andere Person mag.

Eine Frau kann dadurch erleben, dass sie nicht dafür verantwortlich gemacht wird, sein Selbstwertgefühl oder sein Lebensglück aufrechtzuerhalten.

Und das kann eine bemerkenswerte Freiheit zwischen zwei Menschen erzeugen.

4. Er hat ein eigenes Leben

Ein Mann, der in sich ruht, hat häufig Interessen, Überzeugungen, Freundschaften und Tätigkeiten, die unabhängig von einer romantischen Beziehung bestehen.

Er beschäftigt sich beispielsweise intensiv mit seiner Arbeit, liest Bücher, treibt Sport oder verfolgt eigene intellektuelle Interessen.

Das macht ihn nicht automatisch attraktiv. Aber es kann eine gewisse Eigenständigkeit vermitteln: Sein Leben besteht nicht ausschließlich aus der Suche nach einer Partnerin.

Gerade diese Eigenständigkeit kann Neugier wecken. Denn der andere Mensch besitzt eine eigene Welt, die man nach und nach kennenlernen kann.

5. Er ist nicht gleichgültig, sondern gelassen

Hier liegt eine wichtige Unterscheidung.

Manche Männer glauben, sie müssten möglichst wenig Interesse zeigen, um attraktiv zu wirken.

Aber das ist nicht unbedingt innere Ruhe. Dahinter kann genauso viel Unsicherheit stecken wie hinter übertriebener Anhänglichkeit.

6. Er kann Unsicherheit aushalten

Gerade am Anfang romantischer Beziehungen gibt es vieles, was man nicht weiß.

Ein Mann, der in sich ruht, muss nicht jede dieser Fragen sofort beantworten.

Er kann die Entwicklung einer Beziehung beobachten, ohne sie unaufhörlich kontrollieren zu wollen.

Das ist eine wichtige Fähigkeit, weil Beziehungen immer mit Unsicherheit verbunden sind. Man kann sich einem anderen Menschen öffnen, aber niemals vollständig kontrollieren, wie dieser Mensch empfindet oder handelt.

7. Seine Ruhe schafft Raum für die andere Person

Wenn ein Mann nicht ständig Bestätigung verlangt, muss die Frau nicht fortwährend auf seine Unsicherheiten reagieren. Sie kann sich freier bewegen, eigene Gedanken äußern und auch einmal anderer Meinung sein.

Sie muss nicht auf jedes Wort achten, weil der Mann möglicherweise gekränkt reagiert.

Dadurch kann eine Beziehung entstehen, in der sich beide Menschen als eigenständige Persönlichkeiten begegnen.

8. Ein solcher Mann ist nicht auf jede Begegnung angewiesen

Das ist ein weiterer wesentlicher Punkt.

Wenn ein Mann eine attraktive Frau kennenlernt, kann er sich aufrichtig über sie freuen, ohne sofort zu denken: Diese Gelegenheit darf ich auf keinen Fall verlieren.

Er begegnet ihr vielmehr mit Interesse und Offenheit.

Er prüft nicht nur, ob sie ihn mag. Er interessiert sich ebenso dafür, ob er sich mit ihr wohlfühlt, ob sie ähnliche Vorstellungen haben und ob sich eine echte Verbindung entwickeln kann.

Das verändert seine Haltung grundlegend: Aus dem Wunsch, ausgewählt zu werden, wird die Möglichkeit einer gegenseitigen Wahl.

9. Innere Ruhe ist nicht dasselbe wie emotionale Unberührbarkeit

Ein Mann kann äußerlich ausgesprochen ruhig erscheinen und innerlich dennoch angespannt, verschlossen oder emotional unerreichbar sein.

Das muss keineswegs attraktiv wirken. Manche Frauen erleben solche Männer vielmehr als distanziert oder schwer zugänglich. Die besonders interessante Kombination ist deshalb innere Ruhe bei gleichzeitiger emotionaler Offenheit."

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"Ein Mann kann über Jahre hinweg dieselben grundlegenden Persönlichkeitsmerkmale besitzen und dennoch in unterschiedlichen Lebensphasen ganz unterschiedlich auf Frauen wirken. Er kann beispielsweise während einer belastenden Beziehung, einer beruflichen Krise oder einer Phase ausgeprägter Selbstzweifel erheblich weniger anziehend wirken als einige Monate später, obwohl sich an seinem Aussehen, seiner Intelligenz, seinem Humor und seinen grundsätzlichen Wertvorstellungen kaum etwas geändert hat.

Der Unterschied könnte in seiner inneren Verfasstheit liegen. Wer sich wohlfühlt, mit seinem Leben zufrieden ist und sich nicht fortwährend selbst beobachtet, verhält sich häufig ungezwungener. Gespräche entwickeln sich spontaner, Humor entsteht müheloser, die Aufmerksamkeit richtet sich stärker auf das Gegenüber als auf die eigene Wirkung. Auch Mimik, Körpersprache, Stimme und Blickkontakt können sich verändern. 

Ein Mensch kann grundsätzlich selbstsicher sein und dennoch wochenlang angespannt wirken. Umgekehrt kann jemand, der üblicherweise zum Grübeln neigt, in einer bestimmten Lebensphase eine bemerkenswerte Gelassenheit entwickeln. Diese Veränderungen müssen keineswegs oberflächlich sein. Sie können Ausdruck einer tiefgreifenden Neuorientierung sein.

Attraktivität entsteht  allerdings nicht allein durch Gelassenheit. Ein Mann, der vollkommen in sich ruht, aber kaum Interesse an anderen Menschen zeigt, muss deshalb nicht besonders anziehend sein. Möglicherweise entsteht eine besonders interessante Wirkung vielmehr aus dem Zusammenspiel von innerer Ruhe, Lebendigkeit und Zugewandtheit. Der Mann ist gelassen, aber keineswegs passiv. Er ist emotional ansprechbar, neugierig und interessiert, ohne dabei angespannt oder bedürftig zu wirken.

Warum gelingt es manchen Menschen in bestimmten Lebensphasen plötzlich, eine außergewöhnlich positive Ausstrahlung zu entwickeln? Und welche psychologischen Veränderungen sind dafür verantwortlich?"