Freitag, 21. August 2026

Perfektion:

Ein gewisses Maß an Perfektion ist (prinzipiell) jedem Menschen erreichbar.

(In einzelnen Handlungen, Fähigkeiten, Werken oder Momenten kann etwas einen Grad von Stimmigkeit erreichen, bei dem man kaum noch etwas hinzufügen oder wegnehmen möchte.)

Der Tiefe Austausch:

Man erlebt da doch einen sehr tiefen Austausch, mit manchen Personen.

(Man prüft Gedanken gemeinsam, entwickelt sie weiter, widerspricht einander, ergänzt einander.)

Ohne Wurzeln:

Ohne Wurzeln ist und bleibt der Mensch letztlich relativ instabil.

(Menschen brauchen meist ein gewisses Maß an Verwurzelung – Beziehungen, vertraute Orte, wiederkehrende Tätigkeiten, Zugehörigkeit, eine eigene Geschichte und Dinge, für die sie sich verantwortlich fühlen. Diese Dinge erzeugen Kontinuität. Wenn außen etwas ins Wanken gerät, existiert trotzdem ein Geflecht, das trägt.

Jemand kann viel reisen und dennoch tief verwurzelt sein – in Freundschaften, einer beruflichen Identität, Fähigkeiten, Gewohnheiten, Werten, Interessen und einer Gemeinschaft. Wurzeln sind letztlich stabile Beziehungen zwischen dem eigenen Ich und der Welt.)

Donnerstag, 20. August 2026

Das Denken:

Immer die Frage, wie sehr man sein Denken auf Erkennen und auf die Wahrheit ausrichtet.

Das Neue:

Das Schöpferische gibt dem Leben so viel Reiz, wir können zum Beispiel immer wieder neue Aussagen über Welt und Wirklichkeit generieren. Spannend ist es, wenn man nicht bloß einen vorhandenen Vorrat an Aussagen hütet, sondern versucht, diesen zu erweitern, zu vertiefen, abzuändern.

Gespräche:

Gespräche werden oft erst besonders interessant, wenn da schon auch gewisse Reibungen, oder zumindest Gegenmeinungen in ihnen vorkommen.

Ohne Selbsttäuschung:

Mit sich selbst im Reinen sein, das bedeutet, ein sehr direktes, moralisches "Selbstgespräch" mit sich selber zu führen. Sich nicht selbst bezüglich den eigenen Handlungen täuschen zu wollen.