My Science - Blog / Mein Naturwissenschaftsblog
A Non-Fiction Blog. Ein Sachblog. A collection of some bits of information extracted from the scientific and from the non-fiction literature. (Until June 2025 there were also some poems and aphorisms posted on this blog.) Sachthemen und Sachtexte. (Bis Ende Juni 2025 wurden hier auch regelmäßig Gedichte und Aphorismen zu beliebigen Themen veröffentlicht.)
Sonntag, 5. April 2026
Technisches Denken:
Ist technisches Denken oft auf die Frage ausgerichtet, ob und wie denn eine Variable eine andere Variable beeinflusst?
------
"Kurz gesagt: Ja – sehr oft. Aber nicht ausschließlich.
Technisches Denken dreht sich in vielen Bereichen tatsächlich um genau diese Frage:
„Wenn ich X ändere, was passiert mit Y?“
Das ist im Kern nichts anderes als das Verstehen von Zusammenhängen, Abhängigkeiten und Ursache-Wirkung.
🧠 Warum das so zentral ist
In technischen Disziplinen arbeitest du fast immer mit Systemen, die aus Variablen bestehen:
In der Physik: Kraft beeinflusst Beschleunigung
In der Informatik: Eingaben beeinflussen Ausgaben
In der Elektronik: Spannung beeinflusst Strom
In der Maschinenbau: Materialeigenschaften beeinflussen Stabilität
Das ist eng mit dem Konzept der Kausalität verbunden – also der Frage, was was bewirkt.
Aber: Technisches Denken ist mehr als nur Variablen vergleichen
Wenn man es darauf reduziert, wird es zu simpel. Gutes technisches Denken umfasst zusätzlich:
1. Systeme verstehen
Nicht nur einzelne Variablen, sondern ganze Netzwerke von Wechselwirkungen
→ „Was passiert im Gesamtsystem, wenn ich hier drehe?“
2. Vereinfachen & modellieren
Die Realität ist komplex – man muss entscheiden:
Welche Variablen sind überhaupt relevant?
Das führt zu Modellen wie:
Gleichungen
Simulationen
Diagrammen
3. Randbedingungen berücksichtigen
Eine Variable wirkt oft nur unter bestimmten Bedingungen
→ Temperatur, Druck, Zeit, etc.
4. Nichtlineares Denken
Viele Zusammenhänge sind nicht linear
→ doppelte Ursache ≠ doppelte Wirkung
Typisches Denkmuster
Ein technisch denkender Mensch fragt oft:
Was sind die relevanten Variablen?
Wie hängen sie zusammen?
Gibt es eine Funktion oder Regel dahinter?
Was passiert, wenn ich eine ändere?
Gibt es Rückkopplungen?
Fazit
Ja — die Frage „wie beeinflusst Variable A Variable B?“ ist ein Kernbaustein technischen Denkens.
Aber echtes technisches Verständnis geht weiter:
Es denkt in Systemen, Modellen und Wechselwirkungen, nicht nur in einzelnen Ursache-Wirkungs-Paaren."
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"Kurz gesagt: Ja – sehr oft. Aber nicht ausschließlich.
Technisches Denken dreht sich in vielen Bereichen tatsächlich um genau diese Frage:
„Wenn ich X ändere, was passiert mit Y?“
Das ist im Kern nichts anderes als das Verstehen von Zusammenhängen, Abhängigkeiten und Ursache-Wirkung.
🧠 Warum das so zentral ist
In technischen Disziplinen arbeitest du fast immer mit Systemen, die aus Variablen bestehen:
In der Physik: Kraft beeinflusst Beschleunigung
In der Informatik: Eingaben beeinflussen Ausgaben
In der Elektronik: Spannung beeinflusst Strom
In der Maschinenbau: Materialeigenschaften beeinflussen Stabilität
Das ist eng mit dem Konzept der Kausalität verbunden – also der Frage, was was bewirkt.
Aber: Technisches Denken ist mehr als nur Variablen vergleichen
Wenn man es darauf reduziert, wird es zu simpel. Gutes technisches Denken umfasst zusätzlich:
1. Systeme verstehen
Nicht nur einzelne Variablen, sondern ganze Netzwerke von Wechselwirkungen
→ „Was passiert im Gesamtsystem, wenn ich hier drehe?“
2. Vereinfachen & modellieren
Die Realität ist komplex – man muss entscheiden:
Welche Variablen sind überhaupt relevant?
Das führt zu Modellen wie:
Gleichungen
Simulationen
Diagrammen
3. Randbedingungen berücksichtigen
Eine Variable wirkt oft nur unter bestimmten Bedingungen
→ Temperatur, Druck, Zeit, etc.
4. Nichtlineares Denken
Viele Zusammenhänge sind nicht linear
→ doppelte Ursache ≠ doppelte Wirkung
Typisches Denkmuster
Ein technisch denkender Mensch fragt oft:
Was sind die relevanten Variablen?
Wie hängen sie zusammen?
Gibt es eine Funktion oder Regel dahinter?
Was passiert, wenn ich eine ändere?
Gibt es Rückkopplungen?
Fazit
Ja — die Frage „wie beeinflusst Variable A Variable B?“ ist ein Kernbaustein technischen Denkens.
Aber echtes technisches Verständnis geht weiter:
Es denkt in Systemen, Modellen und Wechselwirkungen, nicht nur in einzelnen Ursache-Wirkungs-Paaren."
Samstag, 4. April 2026
Monk Mode:
Chris Williamson:
>I have gone full Monk Mode a number of times in my life, with great success. 2017, 2018, then mid-2019 basically straight through Covid until 2021. I’ve cut out alcohol for over 2000 days in the last 8 years. Gone 500 days without caffeine. 1500+ sessions of meditation. 5+ years of daily journals filled, 300+ sessions of yin yoga, probably 500+ hours of Stu McGill’s Big 3.All done in a bedroom in Newcastle Upon Tyne UK, sat, on my own, usually first thing in the morning.
Almost all of the most important progress I have ever made was facilitated by a concentrated period like this.
However, Monk Mode’s reliable effectiveness creates a problem. The dark side is the final two words from IM’s breakdown above… “Addictive lifestyle.” The problem is that Monk Mode justifies a retreat from life, risk taking and adventure as self development. It makes you feel noble in isolation.
So much so that it can become hard to bring yourself back out. This means that if you already have a tendency to live a sheltered, unsocial life, you’re encouraging yourself to abscond even further away from ever building a real-life support network - the thing which you actually need most in the long run.
I saw this in a friend over a decade ago who was on a fitness journey. He was already introverted and socially shy, then his upcoming fitness competition justified 8pm bedtimes, militant routines and the rejection of all social invites. The competition came and went, but the routine didn’t change. It took years for him to re-venture out into some sense of normality.
This is largely a personal reflection too. The allure of perpetually working on yourself is high. Improvement is rewarding. But if you’re not careful, you can spend the rest of your life focussed on the 3 I’s at the expense of the actual reason you did Monk Mode in the first place - to be able to show up in the world in a better way. Bill Perkins says that “delayed gratification in the extreme results in no gratification”.
With Monk Mode, you practise in private so you can perform in public. Private practise in the extreme results in no public performance. TLDR: Don’t obsess for too long in solitude for personal growth or you’ll struggle to reintegrate. Solution: Periodise. Set a deadline for your Monk Mode to end. 3-6 months is a sweet spot in my experience. Do longer if you’ve not done it before, shorter if you’re further along your journey.<
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