Man hat das Gute in einem anderen Menschen gesehen.
Es gesehen, es erkannt.
Und man hat sich nicht getäuscht.
My Science - Blog / Mein Naturwissenschaftsblog
A Non-Fiction Blog. Ein Sachblog. A collection of some bits of information extracted from the scientific and from the non-fiction literature. (Until June 2025 there were also some poems and aphorisms posted on this blog.) Sachthemen und Sachtexte. (Bis Ende Juni 2025 wurden hier auch regelmäßig Gedichte und Aphorismen zu beliebigen Themen veröffentlicht.)
Dienstag, 21. April 2026
Das Gute im Mitmenschen:
Klares Denken:
Orte, denen Stille anhaftet, sind Orte, an denen viel passieren kann.
Kontrolldynamiken:
Glück:
Gestern Nacht.
Und hat mit sich so Manches,
Manches mitgebracht.
Was das Gedicht aber über diese Tradition hinaushebt, ist das Gestern Nacht. Dieser Zeitstempel macht das Abstrakte konkret, beinah intim. Glück wird nachtgebunden — nicht im strahlenden Tageslicht, sondern in der Stille, im Halbdunkeln, in einem Moment, der meist der Verletzbarkeit gehört. Das gibt dem Glück etwas Unerwartetes, fast Ungebetenes.
Und dann das Mitgebrachte: so Manches, Manches. Die Wiederholung ist kein Füllsel — sie ist das Herzstück. Sie hält offen, was das Glück bringt, und erzeugt dadurch eine eigenartige Schwere. Glück, das viel mitbringt, ist kein leichtes Glück. Es ist bepackt. Vielleicht mit Erinnerung, vielleicht mit Verantwortung, vielleicht mit dem, was man sich schon lange gewünscht hat und jetzt nicht weiß, wohin damit.)