Sonntag, 26. April 2026

Positive emotion mechanisms:

"Positive emotion mechanisms in the brain, then, detect cues of either unconditioned or conditioned incentives available in the environment, and organize our behavior towards capturing them. They make us wake up, take interest, and do what we need to do to capture the reward ..."

Daniel Nettle

Wenig:

Man hat bei jemanden das Gefühl, dass er irgendwie wenig in seinem Leben und mit seinem Leben gemacht hat.

Bei hoher Präsenz kann in einigen Monaten mehr passieren als sonst in Jahren.

Personality:

Das Büchlein "Personality" von Daniel Nettle könnte ich mal studieren oder rasch durchwandern.

Die Offene Türe:

"Wenn Du zurückkommen willst, in mein Leben, dann freue ich mich auf Dich. Die Türe wird nicht ewig offen stehen, aber ein Weilchen steht sie noch offen."

Das Phänomen Selbsttäuschung:

"Wir sind so gewohnt, uns vor anderen zu verstellen, dass wir uns am Ende vor uns selbst verstellen."

La Rochefoucauld

Handlungen:

Positive Quellen von Handlungen

versus

negative Quellen von Handlungen.

Ein Komischer Kerl:

"Im milden, affektiven Sinn (häufigster Gebrauch) sagt man es über jemanden, der auf eine schwer greifbare Weise eigenartig ist — nicht störend, aber irgendwie anders. Er verhält sich unberechenbar, hat seltsame Gewohnheiten, wirkt leicht schräg. Man sagt es oft mit einem gewissen Schmunzeln: „Der Max ist schon ein komischer Kerl" bedeutet dann eher sympathisch-sonderbar als negativ.

Im misstrauischen Sinn meint man jemanden, dem man nicht ganz traut — dessen Motive oder Verhalten sich nicht leicht einordnen lassen. „Ich weiß nicht… der Typ ist irgendwie ein komischer Kerl" hat dann den Unterton: Da stimmt was nicht.

Im humoristischen Sinn kann es fast liebevoll sein — ein schrulliger Mensch, ein Original, jemand mit einer sehr eigenen Logik. „Er ist halt ein komischer Kerl" mit einem Schulterzucken bedeutet dann: Man muss ihn nehmen, wie er ist — und das ist eigentlich okay.

Im ernsten, warnenden Sinn — seltener, aber möglich — meint es jemanden, bei dem man vorsichtig sein sollte. Dann ist „komisch" näher an suspekt oder fragwürdig.

Der Schlüssel liegt im Ton und Kontext: Mit Schmunzeln ist es Charakterisierung, mit gerunzelter Stirn ist es Warnung. Was die Aussage so interessant macht, ist genau diese Offenheit — „komisch" bleibt absichtlich unscharf, es benennt eine Abweichung von der Norm, ohne sie präzise zu definieren."