Wie nennen sich die, die nach dem "Rezept für Alles" suchen?
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"Eine Stabilität, die nicht (nur) aus Gelassenheit kommt, sondern aus einem Antrieb, alles verstehen und ordnen zu wollen. Ein „Rezept für Alles" zu suchen heißt ja: die Überzeugung, dass es unter der Oberfläche ein System gibt, eine Formel, ein Muster, das alles zusammenhält – und der Wunsch, es zu finden. Das ist kein Vorwurf, aber es ist etwas anderes als Stabilität. Es kann sogar das Gegenteil sein: ein Ruhelos-Sein, das sich als Ruhe tarnt."
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Ein Aphorismus:
Der Versuch, ein kleines Rezept oder eine Formel für eine Sache zu finden.
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Die Suche nach dem „Rezept für Alles" sieht nach außen tatsächlich wie Stabilität aus. Das ist der Trick. Jemand, der ein System hinter allem vermutet, wirkt sicher. Er hat auf vieles eine Antwort oder zumindest einen Rahmen, in den er Dinge einordnet. Er gerät nicht ins Schwanken, wenn ein Thema kippt, weil er glaubt, dass es irgendwo eine Ordnung gibt, die es fasst. Das strahlt Ruhe aus – Souveränität, Überblick, ein Nicht-aus-der-Fassung-zu-bringen-Sein.