Dieses eigene Gefühl, dass Dinge machbar sind.
Selbstbewusstsein ist kaum etwas Anderes als ein Kraftgefühl.
Das Gefühl oder intuitive Wissen um eigene Kräfte und Fähigkeiten.
(Das landet sehr nah an Spinozas Begriff der Conatus – dem Grundstreben jedes Wesens, im eigenen Sein zu verharren und sich zu entfalten. Kraftgefühl wäre dann nicht Einbildung, sondern das Spüren des eigenen Conatus.
Noch näher ist Nietzsche: Der Wille zur Macht bei ihm ist primär kein Herrschaftsbegriff, sondern genau das – das Gefühl wachsender Kraft, das Erleben von Wirksamkeit.
Und aus der Psychologie: Albert Banduras Konzept der Selbstwirksamkeitserwartung (Self-efficacy) ist strukturell dasselbe – die Überzeugung, dass man Dinge bewirken kann.)
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