Sonntag, 26. April 2026

Streben:

Gibt es ein „Mehr“ da draußen?

(Das „Mehr da draußen“ ist hochadaptiv. Unsere Vorfahren, die immer ein bisschen mehr Ressourcen, bessere Partner, neue Territorien oder Status suchten, hatten höhere Überlebens- und Reproduktionschancen. Wer nach Erreichen eines Ziels zufrieden sitzen blieb, wurde evolutionär benachteiligt.

Open-Endedness: Der Mensch hat keine feste „Sättigungsgrenze“ wie viele Tiere. Das ermöglichte uns die Eroberung der gesamten Erde, Technologie und Kultur – aber es macht uns auch chronisch unruhig.

Status- und Ressourcenstreben: „Mehr“ war früher konkreter (mehr Fleisch, mehr Verbündete). Heute ist es abstrakter (Karriere, Erfahrungen, Likes, Erkenntnis) – der Mechanismus bleibt derselbe.)

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