A Non-Fiction Blog. Ein Sachblog. A collection of some bits of information extracted from the scientific and from the non-fiction literature. (Until June 2025 there were also some poems and aphorisms posted on this blog.) Sachthemen und Sachtexte. (Bis Ende Juni 2025 wurden hier auch regelmäßig Gedichte und Aphorismen zu beliebigen Themen veröffentlicht.)
Samstag, 9. Mai 2026
Lesen:
Lernsprints:
Es wird pro Woche wohl etwa ein Buch zum Thema durchgearbeitet werden und zentrale Inhalte von dem Buch werden auf Karteikarten übertragen und geübt werden.
Privat möchte ich mich etwas im Gedichteschreiben üben. D.h. ich möchte ein bis drei längere Gedichte je Woche schreiben, etwa in dem Stil:
https://meinnaturwissenschaftsblog.blogspot.com/2026/04/sehnsucht-und-ehe.html
Oder in Reimform.
Zusätzlich möchte ich mir diverse handwerkliche Fähigkeiten erwerben und immer wieder neue Speisen kochen.
Indexfonds & ETFs:
Zweierlei Gedanken:
Focus:
-----
Ich lese an sich sehr gerne Bücher über das Thema Aufmerksamkeit. Das Buch "Rapt" von Winifred Gallagher habe ich zwei bis drei Mal gelesen.
-----
Indem wir uns entscheiden, worauf wir und fokussieren, über wir Kontrolle über unser Leben aus.
Lesen:
Eine Phase des Viellesens bedeutet also:
Sich viel anzuhören, viele Perspektiven aufzunehmen.
Lebensführung:
-----
Man beginnt hier nicht bei Null. Es geht bloß um die Verfeinerung der eigenen Herangehensweisen.
Beziehungsführung:
-----
Man beginnt hier nicht bei Null. Es geht bloß um die Verfeinerung der eigenen Herangehensweisen.
Hare Brain - Tortoise Mind:
Donnerstag, 7. Mai 2026
Bücher:
Mittwoch, 6. Mai 2026
Das Halbe Buch:
Heute habe ich zum Beispiel Statistical Modeling: A Fresh Approach von Daniel Kaplan gelesen.
Dienstag, 5. Mai 2026
Das Loslassen:
Wenn ein Mann gar zu leicht loslassen kann, dann ...
Erfüllung:
Zumindest einen Hauch Erfüllung erfahren.
Dafür gekämpft, manchmal gelitten, zuweilen gestritten.
Freiheit in Beziehungen:
Warum hat man den Anderen denn nicht einfach sein lassen, wie er ist?
Warum waren da Ängste und Kontrollwünsche da?
Die Gute Beziehung:
Erkenntnis:
Hätte man mehr erkannt, in seinem bisherigen Leben.
Mehr erkannt, viel mehr erkannt.
Das wär's gewesen!
-----
Phasen, in denen man viel erkennt: das sind die kostbarsten Phasen im eigenen Leben.
Die Kunst besteht darin, all das zu lieben, was das eigene Erkennen fördert.
Montag, 4. Mai 2026
Trennungen und Leid:
(
- Investition verstärkt Bindung
Je mehr Zeit, Energie, Emotionen und gemeinsame Projekte in eine Beziehung geflossen sind (z. B. Haus bauen, Zukunft planen), desto stärker ist die Bindung.
→ Man spricht hier oft von der Investment-Theorie (u. a. Caryl Rusbult). -
Verlust ist nicht nur emotional, sondern existenziell
Wenn eine Beziehung stark in die Lebensstruktur eingebettet war (Wohnen, Finanzen, Alltag), zerbricht nicht nur die Partnerschaft, sondern ein ganzes Lebenskonzept. -
Zukunftsverlust schmerzt besonders
Menschen trauern nicht nur um das, was war, sondern auch um das, was sie erwartet haben – gemeinsame Pläne, Identität als Paar, Sicherheit.
Das erklärt, warum Trennungen nach „großen gemeinsamen Projekten“ oft tiefer gehen als lockere Beziehungen.")
-----
Commitment (die Bereitschaft, in der Beziehung zu bleiben) hängt nicht nur von „Ich liebe dich“ ab, sondern von drei Faktoren:
- Zufriedenheit (wie gut läuft es gerade?)
- Qualität der Alternativen (gibt’s draußen was Besseres?)
- Investitionsgröße ← das ist der entscheidende Punkt
Investitionen sind alles, was man in die Beziehung gesteckt hat und das man nicht einfach mitnehmen kann, wenn man geht:
- Zeit & emotionale Energie („Herzblut“)
- Gemeinsame Projekte (Haus bauen/renovieren, Urlaube planen, Zukunftsvisionen schmieden)
- Finanzielle Verflechtungen
- Soziale Netzwerke (gemeinsame Freunde, Familie)
- Identität als Paar („Wir sind die, die das Haus haben / die Kinder wollen / die Welt erobern“)
Je größer diese Investitionen, desto stärker die Bindung – und desto schmerzhafter der Verlust. Weil man nicht nur die Person verliert, sondern einen ganzen Lebensentwurf. Das ist kein reines Gefühl mehr, das ist existentielle Trauer. -----
Frauen investieren in vielen Beziehungen strukturell und emotional mehr – vor allem in die „Nestbau“-Dimension (Zuhause gestalten, Zukunft planen, emotionale Sicherheit schaffen). Wenn das alles plötzlich wegbricht, ist der Verlust nicht nur „mein Partner ist weg“, sondern „mein ganzes Lebenskonzept ist zerbrochen“. -----
Männer leiden oft anders (manchmal später, manchmal durch Rückzug oder neue Beziehungen als „Pflaster“), aber die initiale Wucht bei hoher Investition trifft Frauen in vielen Fällen härter. -----
Der besonders gemeine Teil: ZukunftsverlustMenschen trauern nicht nur um das, was war, sondern um das, was hätte sein können. Die gemeinsamen Pläne, die Vision vom „wir bauen uns ein Leben“, die Bilder im Kopf vom Älterwerden zusammen – das alles stirbt mit. Das ist eine besonders bittere Form von Trauer, weil sie antizipatorisch ist. Man trauert um eine Zukunft, die nie stattgefunden hat.
Deshalb sind Trennungen nach „wir haben schon ein Haus gekauft / renoviert / uns ein Nest gebaut“ oft so viel zerstörerischer als Trennungen nach zwei Jahren lockeren Datings. Da war einfach mehr drin.
Sonntag, 3. Mai 2026
Kränkung und Abstand:
Selbstachtung:
Wert der Selbstachtung:
Wert als das Verbindende:
"Religiosität":
Schöne Wochen:
Ohne Sprachmodell:
Die Pause von der Berührung mit Sprachmodellen.
Der interessanteste Gegenstand:
Ehrlichkeit:
Ich bin mir nicht vollkommen sicher, dass diese Aussage tatsächlich sind. Dennoch sind hochkooperative Partnerschaften tendenziell von großer Ehrlichkeit geprägt.
Lesen & Glück:
Andere Quellen von Glück:
Gespräche, Geselliges Beisammensein, Sport, Leistung.
Einsichtsreiche Wochen:
Wunsch und Ratio:
What is New?
"Our genius for responding to the new and different distinguishes us from all other creatures ..."
Winifred Gallagher
Genialität:
Philosophie in dem Sinn, ein Tiefenblick, der die besonders spannenden und interessanten Züge aufschließt.
Anderes Erleben einer Situation:
Polarität:
Das Entscheidende: Polarität ist nicht Konflikt. Sie ist strukturelle Verschiedenheit mit gegenseitiger Anziehung.
Zwei Menschen sind polar, wenn sie nicht dasselbe sind — wenn der eine etwas verkörpert, das dem anderen fehlt oder das in ihm schläft. Das erzeugt ein Feld zwischen ihnen. Eine Art Ladung.
Polarität kann auf verschiedenen Ebenen entstehen:
- Energetisch: einer ist ruhend, der andere bewegt — einer zieht an, der andere hält stand
- Charakterlich: einer ist impulsiv, der andere abwägend — einer öffnet, der andere schließt
- Kognitiv: einer denkt in Bildern, der andere in Strukturen
- Emotional: einer trägt die Wärme, der andere die Klarheit
Die Polarität ist stark, wenn diese Verschiedenheit echt ist — nicht gespielt, nicht strategisch, sondern Ausdruck davon, wer die Person wirklich ist.
Warum zieht das an?
Weil jeder Mensch eine innere Ganzheit sucht. Der andere repräsentiert einen Teil davon, den man selbst nicht (oder kaum) bewohnt. Man wird nicht angezogen, weil der andere besser ist — sondern weil er anders ist, auf eine Weise, die etwas im einem selbst in Bewegung bringt.
Was Polarität auflöst:
- Angleichung — wenn beide zu ähnlich werden
- Verachtung — wenn die Verschiedenheit nicht mehr respektiert wird
- Ungreifbarkeit — wenn einer von beiden „weder Fisch noch Fleisch" ist, gibt es keinen Pol, an dem sich der andere reiben oder orientieren kann"
Jasagen:
Zwischenmenschliche Spannung:
"Was Spannung erzeugt:
- Bedrohung des Selbstbildes — die andere Meinung impliziert, dass man selbst falsch liegt, naiv ist, sich geirrt hat
- Statusdynamik — wer gibt nach? Wer hat Recht? Wer dominiert das Gespräch?
- Unausgesprochenes — die eigentliche Differenz liegt oft nicht in der Meinung selbst, sondern in dem, was sie über die Beziehung aussagt
- Wiederholung — ein Thema, das immer wieder auftaucht, lädt sich auf, unabhängig vom sachlichen Inhalt
- Asymmetrische Investition — einer meint es ernst, dem anderen ist es egal; das erzeugt mehr Reibung als echte Gegnerschaft
Die Polarität ist oft nur der sichtbare Teil.
Was wie ein Meinungsstreit aussieht, ist häufig ein Kampf um etwas anderes: Anerkennung, Kontrolle, das Bedürfnis, gesehen zu werden. Die inhaltliche Differenz ist dann nur der Austragungsort, nicht die eigentliche Ursache."
Weder Fisch noch Fleisch:
Gemeint ist damit:
Eine Person, die weder das eine noch das andere ist — die keine feste Position bezieht, keine erkennbare Persönlichkeit zeigt oder sich nicht klar zu einer Seite bekennt. Sie ist irgendwie dazwischen, unentschlossen, charakterlos im Sinne von: ohne ausgeprägte Eigenart.
Mögliche Konnotationen:
- Sozial/charakterlich: jemand, der es allen recht machen will, keine eigene Meinung hat, immer laviert
- Professionell/kategorial: ein Produkt, Konzept oder Projekt, das keiner klaren Gattung zugehört und dadurch verwirrend oder unbrauchbar wirkt
- Weltanschaulich: jemand, der sich nicht festlegt, keine Überzeugungen nach außen trägt
Herkunft:
Der Ursprung liegt vermutlich in mittelalterlichen Fastenregeln: An Fastentagen durfte man Fisch essen, nicht aber Fleisch. Wer sich also zwischen diesen Kategorien befand — weder Fisch (erlaubt) noch Fleisch (verboten/vollwertig) — war unklassifizierbar, gehörte nirgendwo dazu. Manche Versionen führen die Redewendung auch auf kirchliche Einordnungen zurück (Fisch = Kloster/Askese, Fleisch = weltliches Leben)."
Samstag, 2. Mai 2026
Geist:
Das Dramatische:
Wildes dann, Mit einem Mann!
Auf die Bühne dann mit Schwert,
Keiner bleibt hier unversehrt!
(Besser einige nicht gar so perfekte Gedichte
als keine Gedichte.
Wo kämen wir denn da hin, wenn auf
einem "Naturwissenschaftsblog" keine
Gedichte zu finden und anzutreffen sind??)
Lange Verliebtheitsphasen:
Besonders wenn sie über einige Jahre hinweg verliebt sind.
Liebe Leute:
Gemütliche Unterhaltungen:
Mit Leuten reden, und während der Unterhaltung bewegt man sich in eine sehr gemütliche Welt hinein.
Bad Feelings:
@Good Reasons For Bad Feelings:
Ein bisschen kann man sich schon und muss man sich wohl auch auf "Bad Feelings" einlassen.
Verbindung:
Leben Ohne:
Tod oder Trennungen stellen den Menschen vor diese Notwendigkeit.
Angst vor der Langeweile:
Ruhige Tage:
Ruhe und Unruhe:
Phasen, wo der Mensch viel im Außen macht und Phasen, wo der Mensch wenig im Außen macht. Beide Phasen braucht es.
Rückkehr zur Langeweile:
Was ist Poesie?
Ein Gedicht soll vor allem Eines:
Interesse an einem Gegenstand oder
an einer Sache wecken können.
Attraction II:
Attraction:
Spannung und Leben:
Why are many men or women inspired by heartbreak?
"Because heartbreak is one of the few experiences that hits multiple psychological “systems” at once—it’s intense, personal, and disruptive. That combination can push people into reflection, change, or creative output.
Here are the main reasons it often becomes fuel rather than just pain:
1. Emotional intensity creates energy
Heartbreak isn’t mild—it’s overwhelming. That emotional surge (grief, anger, longing) needs somewhere to go. Some people channel it into writing, music, work, or self-improvement because doing nothing feels worse.
2. It forces self-reflection
After a breakup, people naturally ask: What happened? What did I miss? What do I actually want?
That kind of questioning can lead to clearer values, boundaries, and goals—things that weren’t fully examined before.
3. Loss reshapes identity
Relationships become part of how we define ourselves. When one ends, there’s a gap: Who am I now?
Filling that gap often leads people to reinvent themselves—new habits, ambitions, or directions.
4. Motivation through contrast
Pain creates a strong “before vs. after.” People don’t just want to feel okay—they want to feel better than before. That contrast can drive big changes: getting fitter, building a career, pursuing something meaningful.
5. It strips away illusions
Heartbreak can be disillusioning, but that’s not always negative. People may become more realistic about love, compatibility, or their own needs—which can lead to better decisions later.
6. It’s a shared human experience
There’s also a cultural layer. Stories, songs, and films constantly reinforce the idea that heartbreak leads to growth. That gives people a kind of script: this pain can turn into something valuable.
That said, it doesn’t automatically inspire everyone. For some, it leads to withdrawal or stagnation instead. The difference often comes down to support systems, personality, and whether someone finds a constructive outlet for what they’re feeling."
Freitag, 1. Mai 2026
Philosophischer Sinn:
Inspiriertes Schreiben:
Mit dem Gefühl: "Man könnte sie kaum anders schreiben."
Musikalität:
Symphonien:
Z.B. wird da die fünfte oder die sechste Symphonie von Beethoven gespielt. Im Publikum sitzen hunderte Zuhörer. Die Teilnahme am Werk wird von Hörer zu Hörer recht unterschiedlich sein. Von Teilnahmslosigkeit bis zu starker Anteilnahme werden da alle Grade des Anteilnehmens im Publikum vorkommen.
Interesse:
Warum scheinen manche Menschen so teilnahmslos zu sein?
Mitmenschen:
Das Bessere / Interessantere:
Dauerhaft Interessante Dinge:
Einen Gegenstand lange im Bewusstsein halten, da der Gegenstand seinen Reiz bewahrt.
Der Aufschluss einer interessanten Welt:
Die Hervorrufung starken Interesses:
Angst vor dem Grau:
Das Unbehagen:
Eine weitere Frage:
Wie bringt man ein fruchtbares Unbehagen in einen Menschen hinein?
Das Interessante Leben:
(Menschen mit hoher Offenheit für Erfahrungen stellen diese Frage — sie erleben Langeweile nicht als Entspannung, sondern als leichten Schmerz. Der Drang nach dem Interessanten ist für sie kein Luxus, sondern ein Grundbedürfnis, das sich bemerkbar macht, wenn es zu lange unterversorgt bleibt.
Langweilige Menschen:
Wozu Kaffee?
(In gewisser Weise auch: seinen Geist zu steigern.)
So war zumindest mein ursprünglicher Ansatz.
Anti-Ruhe:
Kaffee und Gespräch:
Interesse:
Viel Kaffee:
Äußere Betrachtung:
Versus:
Eine innere Betrachtung, die das Innenleben dieser Person mitberücksichtigt.
Innenleben und Langeweile:
Schaffenskraft:
Das Geistige Interesse:
Kompass:
Triff eigene Entscheidungen und lebe mit deren Konsequenzen, das ist's.
Geistiger Bankrott:
„Ich nehme ihn gar nicht als Mann wahr":
Interesse und Entspannung:
Interesse:
Donnerstag, 30. April 2026
Der Ernst:
Idealfall Partnerwahl:
Das Hadern:
Enfernung zum Vollleben:
Schaffen:
Das, was neue Leistungen, Gegenstände und Veränderungen hervorbringt.
Trennung & Verliebtheit:
Es werden wieder viele Ressourcen frei.
Spannung & Leben:
Man möchte die Spannung hüten.
Wie konnte es sein, dass das Leben einige Jahre lang kein richtiges Abenteuer war?
Mittwoch, 29. April 2026
Einsamkeit und Gedanken:
Soziale Aktivität:
Die Volle Beziehung:
Das Reiche Sozialleben:
Begeisterung:
Schreiben:
Gedankliche Entwicklung eines Gegenstandes oder Themas:
Dienstag, 28. April 2026
Ohne Attraktive Frau:
(Frauen zeigen in der Partnerwahl durchgängig höhere Selektivität als Männer — ein Befund, der über Kulturen stabil ist (Trivers 1972, Buss 1989). Attraktivität bei Männern ist eine Funktion mehrerer Dimensionen: physische Erscheinung, Status, Dominanz, Ressourcen, Humor und soziale Kompetenz. Männer, die auf keiner dieser Dimensionen einen Schwellenwert überschreiten, können systematisch aus dem Partnermarkt herausfallen — nicht durch einzelne Misserfolge, sondern durch kumulative Unsichtbarkeit.
Ein kleiner Teil der Männer akkumuliert überproportional viele romantische Begegnungen, während ein substantieller Teil dauerhaft leer ausgeht.
Dauerhafter romantischer Ausschluss hat dokumentierte Auswirkungen auf Selbstwert, Bindungsstile und psychische Gesundheit. Bowlby und spätere Bindungstheoretiker zeigen, dass fehlende frühe und spätere Bindungserfahrungen das Arbeitsmodell von Beziehungen strukturell verformen. Der klinisch relevante Endpunkt ist ein Bitterness-Syndrom. Das Bitterness-Syndrom entsteht durch gewöhnliche Lebensniederlagen — Kündigung, Scheidung, Ungerechtigkeit, Demütigung —, die der Betroffene als fundamental ungerecht und als Verletzung seiner Grundüberzeugungen erlebt. Das Schlüsselmerkmal ist nicht Trauer, nicht Angst, sondern Verbitterung: ein anhaltender Zustand von Groll, Kränkung und dem Gefühl, dass die Welt einem etwas schuldet, das sie nie zurückgeben wird.)
Attraktivität:
Das Verführen:
Insofern ist es ein Badge of Honor wenn man sich dessen rühmen kann.
Das Neue Zuhause:
Geistige Leistungen sind letztlich die kostbarsten und wesentlichsten Leistungen. Wird einem die Möglichkeit dazu genommen, wird einem sehr viel genommen.
Lärm:
Erfolg:
Vorausschau:
Geist:
Personen mit Geist sind tendenziell interessante Persönlichkeiten.
Situation & Persönlicher Wert:
Wie kommt es zu einer Vertiefung und Verbesserung der persönlichen Eigenarten?
Und warum können das manche Situationen so sehr fördern und hervorbringen?
Intensität oder Tiefe?
Ich würde auf Tiefe tippen, d.h. darauf, einen Gegenstand lange, bei moderater innerer Aktivierung, im Bewusstsein halten zu können.
In manchen Situationen wird allerdings der Intensität die größte Bedeutung zukommen.
Geistige Intensität:
Woher das genau kommt? Ich weiß es nicht so recht.
Character Disorders:
Ich glaube, der Terminus Character Disorder weist eine gewisse Nähe zu dem Terminus Persönlichkeitsstörung auf. Ein Charakteristikum von Persönlichkeitsstörungen soll sein, dass Personen mit Persönlichkeitsstörungen in Konflikt mit ihren Mitmenschen leben.
Das Dating:
Zwischenmenschliche "Chemie":
Aktivierungsgrade:
Unteraktivierung:
Attraktive Frauen:
-----
Z.B. die Anspannung in der Nähe einer Frau, die Wahrnehmung eines reichen Innenlebens, die Tiefe der Verbindung. Das als Referenzpunkt. Nicht als unerreichbares Ideal, sondern als konkretes, körperlich greifbares Erlebnis: so fühlt sich Anziehung an.
Montag, 27. April 2026
Youtube und Twitter:
(Ich muss sagen, gegenüber den Reizen von Twitter bin ich gegenwärtig extrem resistent. Bei Youtube klappt das nicht immer gleichermaßen.)
Unterhaltungen:
Zweierlei Zustände:
Kaffee:
Ideale Züge:
Man erkennt das Beste an einer Person, d.h. wo die Eigenarten dieser Person in's Ideale reichen oder gehen.
Ehrlichkeit zum Beispiel ist ein idealer Zug. Und ein jeder Mensch weist eine gewisse Nähe oder Entferung zur totalen Ehrlichkeit auf.
Wille und Fokus:
Dieser Blog / This Blog:
-----
This blog has drifted somewhat into a more erratic and broad direction for a while. I will now make an effort to ensure that the posts regain a certain depth. In principle, I have other blogs for book reviews, but I will still occasionally post one or two reviews here as well.
Rausch und Fähigkeiten:
Zweierlei Umgang mit einer Situation:
Der schöpferische Umgang ist stets eine aktive oder schaffende Reaktion auf Herausforderungen; und somit keine passive oder bloß-erleidende.
Rückblick:
Stolz:
Die Welt ist Widerstand, aber formbar.
Freiheit und Schmerz:
Das Beste im Menschen:
Sehnsucht und Wert:
Das Beste selbst dient dem Menschen als Ideal.
Romantische Liebe:
Gute und Schlechte Beziehungen:
Das Beste am Menschen:
Und er verliert fast alles, wenn er dieses verkümmern lässt.
Beziehungsende:
Worum es geht?
Trennung:
____
Trennungsschmerz in dem Sinn, weil man da etwas Wertvolles verloren hat.
Machtgefühl / Kraftgefühl:
Dieses eigene Gefühl, dass Dinge machbar sind.
Selbstbewusstsein ist kaum etwas Anderes als ein Kraftgefühl.
Das Gefühl oder intuitive Wissen um eigene Kräfte und Fähigkeiten.
Das Männliche:
Beziehungswunsch:
Trennungen:
In der Beziehungsforschung wird das sehr präzise beschrieben, ohne den Begriff selbst zu verwenden. John Gottman hat in jahrzehntelanger Forschung gezeigt, dass Paare, die sich trennen, oft einen langen Prozess durchlaufen, in dem positive Interaktionen graduell durch Gleichgültigkeit ersetzt werden — nicht zwingend durch Feindseligkeit. Der gefährlichste Zustand ist demnach nicht Streit, sondern emotionaler Rückzug und Contempt. Die Beziehung verliert ihre lebendige, responsiv-schöpferische Qualität und wird zur bloßen Koexistenz.
Das Timing: "vor" Trennungen
Die Beobachtung, dass Entseelung der formalen Trennung vorausgeht, ist psychologisch besonders treffend. Sie beschreibt das Phänomen, das manchmal als emotional divorce bezeichnet wird — die innere Trennung vollzieht sich lange vor der äußerlichen. Einer oder beide Partner haben sich bereits innerlich gelöst, die gemeinsame Welt verliert ihre Bedeutungsdichte. Die formale Trennung ist dann oft nur die bürokratische Vollziehung eines bereits eingetretenen Zustands.
Mögliche Wege in die Entseelung
Der Post deutet bewusst an, dass "wie genau es dazu kommt" ein eigenes Thema wäre. Einige der wichtigsten Mechanismen aus der Literatur:
Chronische ungelöste Konflikte führen zu einer Art emotionaler Schutzreaktion — man investiert nicht mehr, um sich nicht mehr verletzbar zu machen. Getrennte Welten entstehen, wenn Paare aufhören, gemeinsam Bedeutung zu schaffen — Rituale verschwinden, geteilte Projekte, Neugier füreinander. Rollenhafte Erstarrung tritt ein, wenn die Beziehung nur noch funktional läuft (Logistik, Alltag) ohne emotionale Lebendigkeit. Und manchmal ist es schlicht Wachstum in unterschiedliche Richtungen — die beiden Menschen, die einst füreinander schöpferisch waren, schaffen für sich getrennte Welten, die sich nicht mehr berühren.
Die Verbindung zu "Das Schöpferische"
Was dieser Post und der vorherige Post zusammen suggerieren, ist eine implizite Theorie von Beziehungsqualität: Eine lebendige Beziehung ist eine, in der beide Partner schöpferisch füreinander und miteinander sind — in der sie gemeinsam eine Welt gestalten, in der es sich gut leben lässt. Wenn dieses Schöpferische erlischt, wird die Beziehung zur entseelten Hülle — und das gegebenenfalls lange, bevor sie formal endet.)
Das Schöpferische:
(Die Kernthese: Kreativität als anthropologisches Merkmal
Die Idee, dass Schöpferischsein zum Menschsein gehört, hat eine lange Tradition. Sie findet sich bei Aristoteles (der Mensch als poietisches Wesen, das Dinge hervorbringt), bei Schiller (Spiel und ästhetische Tätigkeit als Vollzug des Menschlichen) und im 20. Jahrhundert etwa bei Hannah Arendt, die zwischen labor, work und action unterscheidet — wobei das work, das Herstellen dauerhafter Dinge, das spezifisch Menschliche ist.
Der "entseelte Mensch"
Das ist eine fast romantische Formulierung — sie erinnert an Schillers Klage über die Zersplitterung des modernen Menschen, der zum bloßen Rädchen in einer Maschine wird. Der unschöpferische Mensch als entseelter Mensch setzt Seele mit schöpferischer Kapazität gleich: Wer nicht gestaltet, erlebt die Welt nur passiv, wird gleichsam zum bloßen Konsumenten seiner Existenz. Das ist psychologisch interessant — und deckt sich mit empirischer Befundlage: Menschen in Flow-Zuständen, also beim aktiven Schaffen, berichten konsistent höheres Wohlbefinden als beim passiven Konsum (Csikszentmihalyi).
Schöpferische Welt vs. nüchterne Welt
Die Analogie von individueller Schöpferkraft zur Qualität der Welt insgesamt ist philosophisch mutig. Sie geht über das Individuelle hinaus und macht Kreativität zu einer Art kulturellen Lebendigkeit. Eine Welt ohne schöpferische Menschen wäre eine Welt der reinen Funktion — effizient vielleicht, aber ohne Reiz, ohne Seele. Das klingt fast nach Max Webers Entzauberung der Welt.
Der letzte Satz als praktisches Programm
Der schöpferische Mensch schafft sich seine Umwelt aktiv — das ist keine passive Anpassung, sondern Weltgestaltung. Das hat eine starke Verbindung zur Psychologie des hohen Openness-Traits: Menschen mit sehr hoher Offenheit für Erfahrungen erleben die Welt tatsächlich anders, weil sie ihr aktiv Form und Bedeutung geben. Der Satz lässt sich auch als leises Plädoyer für ein selbstbestimmtes Leben lesen.)
Tiefe:
Lebensumstände und Produktivität:
Sonntag, 26. April 2026
Schöpferische Wochen:
Man ist in diesen Wochen besser als sonst, einfallsreicher, und das Leben nimmt einen höheren und schöneren Lauf.
Liebe und Erkenntnis:
Abenteuer Leben:
Das Vermissen:
Halbheit:
Produktive Phasen:
Wie kommt es zu besonders produktiven Phasen im Leben?
Trennung, Abstand:
Das ist leichter gesagt als getan. Eine Zeit lang wird sich diese Frau sicherlich nicht bloß als "eine Frau" anfühlen. Solch ein Umordnen oder Umeinteilen geht nicht von heute auf morgen.
Das Gute im Menschen:
Beziehungserinnerung:
Verantwortlichkeiten:
Das Verstehen:
"Religiosität":
Gute Laune:
Spannung:
Das Schreiben:
Positive emotion mechanisms:
Daniel Nettle
Wenig:
Bei hoher Präsenz kann in einigen Monaten mehr passieren als sonst in Jahren.
Personality:
Das Büchlein "Personality" von Daniel Nettle könnte ich mal studieren oder rasch durchwandern.
Die Offene Türe:
Das Phänomen Selbsttäuschung:
La Rochefoucauld
Ein Komischer Kerl:
"Im milden, affektiven Sinn (häufigster Gebrauch) sagt man es über jemanden, der auf eine schwer greifbare Weise eigenartig ist — nicht störend, aber irgendwie anders. Er verhält sich unberechenbar, hat seltsame Gewohnheiten, wirkt leicht schräg. Man sagt es oft mit einem gewissen Schmunzeln: „Der Max ist schon ein komischer Kerl" bedeutet dann eher sympathisch-sonderbar als negativ.
Im misstrauischen Sinn meint man jemanden, dem man nicht ganz traut — dessen Motive oder Verhalten sich nicht leicht einordnen lassen. „Ich weiß nicht… der Typ ist irgendwie ein komischer Kerl" hat dann den Unterton: Da stimmt was nicht.
Im humoristischen Sinn kann es fast liebevoll sein — ein schrulliger Mensch, ein Original, jemand mit einer sehr eigenen Logik. „Er ist halt ein komischer Kerl" mit einem Schulterzucken bedeutet dann: Man muss ihn nehmen, wie er ist — und das ist eigentlich okay.
Im ernsten, warnenden Sinn — seltener, aber möglich — meint es jemanden, bei dem man vorsichtig sein sollte. Dann ist „komisch" näher an suspekt oder fragwürdig.
Der Schlüssel liegt im Ton und Kontext: Mit Schmunzeln ist es Charakterisierung, mit gerunzelter Stirn ist es Warnung. Was die Aussage so interessant macht, ist genau diese Offenheit — „komisch" bleibt absichtlich unscharf, es benennt eine Abweichung von der Norm, ohne sie präzise zu definieren."
Die Davonläuferin:
Geisteswissenschaften:
Wilhelm Dilthey
Das Hyper-Bewusste:
Attracting Support:
Geoffrey Miller
Alkoholiker:
Nüchternheit:
Läuterung:
Alexander von Schönburg
Männer & die Freude am Single-Dasein:
Lesetag:
Streben:
Gespräche:
Samstag, 25. April 2026
Der Schlüssel:
Das unbehagliche an dem Gedanken ist, dass der Schlüssel keine moralische Qualität impliziert. Diktatoren hatten ihn. Therapeuten haben ihn. Gute Freunde haben ihn. Die Metapher sagt nichts darüber, was mit dem aufgesperrten Herzen dann gemacht wird.)
Sicherheit versus Anziehung:
(Wann Frauen eher einen zuverlässigen, aber weniger aufregend-attraktiven Partner (den „guten Versorger“ oder „Dad“) einer hochattraktiven, aber potenziell weniger investitionsbereiten Option (dem „Cad“) vorziehen. Bei der Suche nach einem Ehemann oder Vater wird Sicherheit (Zuverlässigkeit, emotionale Stabilität, Ressourcen) priorisiert. Attraktivität bleibt wichtig, aber nicht mehr dominant. Frauen mit hohem eigenen Wert (Attraktivität, Status) können versuchen, beides zu bekommen. Bei durchschnittlichem oder niedrigerem Wert „settlen“ viele für den sicheren Provider, weil die Kosten eines „Cad“ (Untreue, Verlassenwerden) zu hoch wären. Frauen wählen die sichere Option vor allem bei der Sicherung von Nachwuchs und langfristiger Investition statt bei reiner genetischer Optimierung.)
Freiheit und Leid:
(Glück entsteht oft durch freiwillige Einschränkung (Beziehung, Berufung, Werte, Routinen) – also durch selbstgewählte „Unfreiheit“, die Sinn und Sicherheit schafft. Maximale Freiheit ist kein Zielzustand, sondern ein vorübergehender Raum, der schnell unproduktiv wird, wenn er nicht mit bewusster Wahl gefüllt wird.)
Mehr:
Nach dem Schöneren, dem Besseren, dem Weiteren.
Der Drang nach dem „Weiteren“ (neue Gebiete, Ideen, Erfahrungen) hat uns aus Afrika über den ganzen Planeten getrieben. Dopamin-Systeme belohnen nicht primär das Erreichen, sondern die Suche und Erwartung von Mehr.
In der modernen Umwelt (Konsum, Social Media, Karriere) wird dieser Mechanismus oft überstimuliert: Endlose Optionen verstärken die Sehnsucht, ohne dauerhafte Befriedigung zu liefern.
Die Sehnsucht ermöglicht Zivilisation, Kunst und Fortschritt – ohne sie gäbe es keine Pyramiden, Symphonien oder Raumfahrt. Gleichzeitig ist sie eine Quelle von Frustration, Burnout und „Disease of More“ (die Krankheit des Immer-mehr-Wollens).
Das Streben nach „Mehr“ beschreibt kein Problem, das gelöst werden muss, sondern ein Wesensmerkmal des Menschen. Er treibt uns an, macht uns aber auch ruhelos. Ob man ihn als Fluch (Buddhismus) oder als höchste Würde (Nietzsche) sieht, hängt von der Perspektive ab. In einer Welt der unbegrenzten Möglichkeiten wird diese Sehnsucht stärker spürbar denn je – und bleibt doch unerfüllt. Das Schöne daran: Gerade das „Mehr“-Streben lässt das Leben intensiv und sinnvoll erscheinen.)