Sonntag, 5. April 2026

Flucht ins Digitale:

Warum flüchten Menschen in die Digitale Welt?

Warum?

Welche Faktoren legen fest, dass etwas Bestimmtes passiert?

Technisches Denken:

Ist technisches Denken oft auf die Frage ausgerichtet, ob und wie denn eine Variable eine andere Variable beeinflusst?


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"Kurz gesagt: Ja – sehr oft. Aber nicht ausschließlich.


Technisches Denken dreht sich in vielen Bereichen tatsächlich um genau diese Frage:
 „Wenn ich X ändere, was passiert mit Y?“

Das ist im Kern nichts anderes als das Verstehen von Zusammenhängen, Abhängigkeiten und Ursache-Wirkung.

🧠 Warum das so zentral ist

In technischen Disziplinen arbeitest du fast immer mit Systemen, die aus Variablen bestehen:

In der Physik: Kraft beeinflusst Beschleunigung
In der Informatik: Eingaben beeinflussen Ausgaben
In der Elektronik: Spannung beeinflusst Strom
In der Maschinenbau: Materialeigenschaften beeinflussen Stabilität

Das ist eng mit dem Konzept der Kausalität verbunden – also der Frage, was was bewirkt.

Aber: Technisches Denken ist mehr als nur Variablen vergleichen

Wenn man es darauf reduziert, wird es zu simpel. Gutes technisches Denken umfasst zusätzlich:



1. Systeme verstehen

Nicht nur einzelne Variablen, sondern ganze Netzwerke von Wechselwirkungen
„Was passiert im Gesamtsystem, wenn ich hier drehe?“


2. Vereinfachen & modellieren

Die Realität ist komplex – man muss entscheiden:
Welche Variablen sind überhaupt relevant?

Das führt zu Modellen wie:
Gleichungen
Simulationen
Diagrammen

3. Randbedingungen berücksichtigen

Eine Variable wirkt oft nur unter bestimmten Bedingungen
→ Temperatur, Druck, Zeit, etc.

4. Nichtlineares Denken

Viele Zusammenhänge sind nicht linear
→ doppelte Ursache ≠ doppelte Wirkung

Typisches Denkmuster

Ein technisch denkender Mensch fragt oft:

Was sind die relevanten Variablen?
Wie hängen sie zusammen?
Gibt es eine Funktion oder Regel dahinter?
Was passiert, wenn ich eine ändere?
Gibt es Rückkopplungen?


Fazit

Ja — die Frage „wie beeinflusst Variable A Variable B?“ ist ein Kernbaustein technischen Denkens.

Aber echtes technisches Verständnis geht weiter:
Es denkt in Systemen, Modellen und Wechselwirkungen, nicht nur in einzelnen Ursache-Wirkungs-Paaren."

Samstag, 4. April 2026

Monk Mode:

Chris Williamson:

>I have gone full Monk Mode a number of times in my life, with great success. 2017, 2018, then mid-2019 basically straight through Covid until 2021. I’ve cut out alcohol for over 2000 days in the last 8 years. Gone 500 days without caffeine. 1500+ sessions of meditation. 5+ years of daily journals filled, 300+ sessions of yin yoga, probably 500+ hours of Stu McGill’s Big 3.All done in a bedroom in Newcastle Upon Tyne UK, sat, on my own, usually first thing in the morning.

Almost all of the most important progress I have ever made was facilitated by a concentrated period like this.

However, Monk Mode’s reliable effectiveness creates a problem. The dark side is the final two words from IM’s breakdown above… “Addictive lifestyle.” The problem is that Monk Mode justifies a retreat from life, risk taking and adventure as self development. It makes you feel noble in isolation.
So much so that it can become hard to bring yourself back out. This means that if you already have a tendency to live a sheltered, unsocial life, you’re encouraging yourself to abscond even further away from ever building a real-life support network - the thing which you actually need most in the long run.

I saw this in a friend over a decade ago who was on a fitness journey. He was already introverted and socially shy, then his upcoming fitness competition justified 8pm bedtimes, militant routines and the rejection of all social invites. The competition came and went, but the routine didn’t change. It took years for him to re-venture out into some sense of normality.

This is largely a personal reflection too. The allure of perpetually working on yourself is high. Improvement is rewarding. But if you’re not careful, you can spend the rest of your life focussed on the 3 I’s at the expense of the actual reason you did Monk Mode in the first place - to be able to show up in the world in a better way. Bill Perkins says that “delayed gratification in the extreme results in no gratification”.

With Monk Mode, you practise in private so you can perform in public. Private practise in the extreme results in no public performance. TLDR: Don’t obsess for too long in solitude for personal growth or you’ll struggle to reintegrate. Solution: Periodise. Set a deadline for your Monk Mode to end. 3-6 months is a sweet spot in my experience. Do longer if you’ve not done it before, shorter if you’re further along your journey.<

Offenheit:

Zeiten der Offenheit.

Grenzen:

An die Grenzen zu gehen.

Grenzen erst kennen zu lernen.

Abstand & Klarheit:

Oft gibt der Abstand erst Klarheit.

Schenkt der Abstand erst Wahrheit.

Morgenstunden:

Ein paar Stunden Arbeit und vertieftes Nachdenken, jeden Morgen. Das kann so viel bewegen.

Twitterpause:

Aus irgendeinem Grund habe ich kaum den Wunsch, zur Zeit, Twitter zu besuchen.

Freitag, 3. April 2026

Schwierige Persönlichkeiten:

"Wenn jemand von einer „schwierigen Persönlichkeit“ spricht, ist das kein klar definierter Fachbegriff, sondern eher eine Alltagsbeschreibung für Verhaltensweisen, die im Umgang anstrengend oder konfliktträchtig sind.

Im Kern geht es weniger darum, wer jemand ist, sondern wie sich jemand wiederholt verhält – vor allem im Kontakt mit anderen.

Was damit meistens gemeint ist

Typische Eigenschaften, die Menschen so labeln, sind zum Beispiel:

geringe Kritikfähigkeit (fühlt sich schnell angegriffen)

hoher Kontrollbedarf (will alles bestimmen)

Impulsivität oder starke Stimmungsschwankungen

wenig Empathie (nimmt andere Gefühle kaum wahr)

ständiges Konfliktverhalten (Streit, Provokation, Drama)

starres Denken („Ich habe recht, Punkt“)


Wichtig: Jeder zeigt solche Dinge gelegentlich. „Schwierig“ wird es erst, wenn es dauerhaft und in vielen Situationen passiert.

Warum wir so urteilen

Der Ausdruck entsteht oft aus drei Perspektiven:

1. Unterschiedliche Bedürfnisse
Was für die eine Person direkt und ehrlich ist, wirkt für eine andere verletzend oder respektlos.

2. Wiederholte negative Erfahrungen
Wenn jemand immer wieder ähnliche Konflikte auslöst, entsteht schnell dieses Etikett.

3. Eigene Grenzen
Oft heißt „schwierig“ auch:
👉 „Ich komme mit dieser Person nicht gut klar.“


Psychologischer Blick darauf

In der Psychologie würde man vorsichtiger formulieren und eher von Persönlichkeitsmerkmalen oder im Extremfall von Persönlichkeitsstörung sprechen.

Aber: Das ist etwas ganz anderes als das Alltagslabel „schwierig“.

Nicht jede „schwierige“ Person hat eine Störung – häufig geht es einfach um erlernte Verhaltensmuster, Stress, Unsicherheit oder schlechte Erfahrungen.

Ein ehrlicher Punkt, den viele übersehen

Der Begriff ist subjektiv.

Eine Person kann:

für dich extrem anstrengend sein
und für jemand anderen völlig okay

Das liegt daran, dass Persönlichkeit immer in Beziehung wirkt.

Kurz gesagt

„Schwierige Persönlichkeit“ bedeutet meist:
👉 Jemand verhält sich wiederholt so, dass Beziehungen, Kommunikation oder Zusammenarbeit schwerfallen.

Ohne Kontext ist das aber kein objektives Urteil – eher ein Signal für Spannung zwischen Menschen."

Donnerstag, 2. April 2026

Sinn:

Was ist das am meisten Erfüllende in Deinem Leben?

Kern von Beziehungen:

Beziehung entsteht über die emotionale oder gedankliche Verbundenheit mit dem Positiven an der anderen Person.

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Die positiven Erfahrungen mit einer anderen Person, die sind es, die die Beziehung tragen.

Differenzierte Wahrnehmung:

Die Kunst, Dinge differenziert zu sehen.

Eben kein bloßes Schwarz-Weiß-Wahrnehmen von einer Sache.

Neufokussierung:

Die Kunst, sich anderen und neuen Themen, Inhalten und Personen zuzuwenden.

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Neufokussierung ist in vielen Lebenslagen das Beste, was man tun kann.

Mittwoch, 1. April 2026

Das Single-Dasein:

Der Durchschnittsmann, dem man so begegnet, oder die Männer, mit denen man mehr Umgang hat, beneiden das Gegenüber um das Single-Dasein, oder, mindestens, um Aspekte des Single-Daseins. Ein Sehnen nach Freiheit (und/oder nach Lust), das viele Männer haben.

Ehe:

Eine gewisse Begeisterung und Verliebtheit ist gut und notwendig, aber zusätzlich sollten wohl auch pragmatische Erwägungen Grundlage für eine Eheschließung sein, also grundlegende Überlegungen, ob es mit der anderen Person möglich scheint, die nächsten Jahrzehnte erfolgreich zu kooperieren. Wie kooperativ ist diese Person innerhalb der Beziehung?

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Ehe ist nicht primär gemeinsames Vergnügen. Ich würde schon sagen: Ehe ist gemeinsames Projekt. Solange zwei dieses gemeinsame Projekt haben und vor sich sehen, solange besteht Ehe.

Verliebtheit:

Eine gewisse Begeisterung oder Obsession für das jeweilige Gegenüber.

Austausch:

Der Austausch ist ganz anders nun. Ich weiß auch ich nicht warum.
Weil man mehr zuhört? Weil man sich mehr einbringt?
Weil sich da einiges in den letzten Monaten entwickelt hat?
Tagtäglich nun sehr anregende Gespräche.
Und man weiß nicht, warum das früher manchmal über Wochen hinweg nicht so war.

Ideen und das Schreiben:

Ich habe ein Heftlein begonnen, das Ideen enthält.

Und ich komme nun viel zum Schreiben.

Ruhe, viel Zeit für Sammlung und Tiefe, und dennoch unternimmt man nebenbei mehr als je zuvor.

Man hat sich auch in so spannende und anregende soziale Umwelten hineinbewegt.

Unter Menschen zu sein, die schlichtweg viel erfassen und mitbringen, das ist nicht unwesentlich.