Dienstag, 6. August 2019

The importance of romantic partners for later life:


Costly signals:

Zahavi & Zahavi:

>We believe that natural selection encompasses two different, and often opposing, processes. One kind of selection favors straightforward efficiency, and it works in all areas except signaling. This selection makes features - other than signals - more effective and less costly; we suggest calling it "utilitarian selection." The other kind of selection, by which signals evolve, results in costly features and traits that look like "waste." It is precisely this costliness, the signaler's investment in the signals, that makes signals reliable.<

Montag, 5. August 2019

"They preferred to imagine cause and effect in simple terms: a person or personified thing producing a big change over a short time, and not impersonal forces producing an accumulation of small changes over a long time."

Interesse an einer Information:

Die Interessiertheit als ein subjektives Gespür für den Wert / die Relevanz einer Information;

Urteilskraft:

Im Sinne von Kant:
~ Die Fähigkeit unterscheiden zu können, was an Besonderem eine allgemeine Aussage beinhaltet, und was nicht. (Somit letztlich auch: Welche (deduktiven) Schlüsse eine allgemeine Aussage erlaubt, und welche nicht.) 

Nicht das bloße Abspeichern von allgemeinen Aussagen ist von Interesse, sondern die Fähigkeit, solche Aussagen schlussfolgernd verwerten zu können.

Mustererkennung:

Gemäß Peter Hofstätter lässt sich Intelligenz als die Fähigkeit, Redundanzen aufzufinden, charakterisieren. Zwei Fehler können sich nun ereignen: Es kann mehr Redundanz / mehr Regelmäßigkeit vermutet werden als vorliegt. Es kann weniger Redundanz / weniger Regelmäßigkeit vermutet werden als vorliegt. 

Z.B.: Ein Fläche von 1000 mal 1000 Pixeln. Die Farbe der Pixel (schwarz bzw. weiß) wird für alle Pixel per Wurf mit einer fairen Münze festgelegt. Anschließend werden zufällig 1000 Pixel abgedeckt und eine Person hat die Farbe der Pixel zu erraten. Auf der Fläche lassen sich nun teilweise Anhäufungen von Pixeln, lassen sich gewisse Pixelstrukturen erkennen. Interessant ist aber, dass diese Anhäufungen bzw. diese Strukturen keinerlei Information über die Färbung der zugedeckten Pixel enthalten. D.h., wenn wir bereits darüber informiert sind, dass schwarze und weiße Pixel etwa gleichhäufig vorkommen, erhöht sich der Rateerfolg keineswegs, wenn wir die Farbausprägungen der 999 000 vorhandendenen Pixel genauestens studieren. Das Umfeld eines zugedeckten Pixels enthält keine Information über die Färbung des zugedeckten Pixels. Es könnte sich jemand aber nun die Arbeit machen, vorhandene Pixelstrukturen genauestens zu studieren, um auf die Farbbeschaffenheit der zugedeckten Pixel zu schließen. Solch eine Person würde in zufällig entstandene Pixelstrukturen eine Regelmäßigkeit hineindeuten. Würde das Rauschen als Muster interpretieren.

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Die zwei Fehler:

(A) ein Rauschen als Muster zu interpretieren
(B) ein Muster als Rauschen zu interpretieren

Uncertainty:

Hirsch, Peterson, Mar - Psychological Entropy (2011):

"(a) Uncertainty poses a critical adaptive challenge for any organism, so individuals are motivated to keep it at a manageable level; (b) uncertainty emerges as a function of the conflict between competing perceptual and behavioral affordances; (c) adopting clear goals and belief structures helps to constrain the experience of uncertainty by reducing the spread of competing affordances; and (d) uncertainty is experienced subjectively as anxiety and is associated with activity in the anterior cingular cortex and heightened noradrenaline release."

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"we argue that uncertainty presents a fundamental (and unavoidable) challenge to the integrity of any complex organism. The entropy-based model ... provides and organizing framework for understanding the critical importance of uncertainty management for an individual's survival, well-being, and productivity[.]"

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"psychological entropy, defined as the experience of conflicting perceptual and behavioral affordances."

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[Unsicherheit: Unklarheit darüber, was zu tun ist. Unklarheit darüber, was passiert / was passieren wird.]

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[Salopp: Der Mensch will und braucht Klarheit darüber, was zu tun ist / wie etwas zu interpretieren ist. (Eben da der Unklarheit etwas Lähmendes und Passivierendes anhaftet.)]