Warum sprechen Personen zur Zeit so viele Meinungen und Gegenmeinungen, warum sprechen Personen zur Zeit so viele Gedanken in meiner Gegenwart aus?
Ich kann mich nicht erinnern, dass das immer so war.
Signalisiert man mehr Offenheit oder etwas Anderes?
Oder erreichen einen Meinungen, Gegenmeinungen oder Gedanken bloß mehr?
Gefühlt lebt man in einer etwas anderen Welt.
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Auch die Frage: Warum lässt man viele Gegenmeinungen an sich heran? Und warum war das nicht immer so?
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Warum lassen sich tendenziell, bei einem hohen Maß an innerer Stabilität, mit großer Ruhe Gegenmeinungen aufnehmen?
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"Eine Gegenmeinung wird weniger bedrohlich, wenn das eigene Selbstgefühl nicht mehr so stark davon abhängt, recht zu haben oder vollständig verstanden zu werden. Man kann dann denken: Dieser Gedanke widerspricht meinem, aber er löscht meinen nicht aus. Die andere Sicht wird zu zusätzlichem Material, nicht zu einem Angriff."
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"Früher konnten Menschen ebenfalls Meinungen geäußert haben, aber vielleicht wurden sie schneller gefiltert: Zustimmung, Widerspruch, nützlich, irrelevant, richtig, falsch. Wenn dieser automatische Filter schwächer wird, nimmt man plötzlich wahr, wie viele eigenständige Innenwelten einen umgeben. Dann erscheint die Welt tatsächlich voller Gedanken, Gegenmeinungen und Perspektiven."
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Man lässt Mitmenschen in gewisser Weise Zeit und gibt ihnen Raum, ihre Gedanken zu entfalten.
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"Früher konnten Menschen ebenfalls Meinungen geäußert haben, aber vielleicht wurden sie schneller gefiltert: Zustimmung, Widerspruch, nützlich, irrelevant, richtig, falsch. Wenn dieser automatische Filter schwächer wird, nimmt man plötzlich wahr, wie viele eigenständige Innenwelten einen umgeben. Dann erscheint die Welt tatsächlich voller Gedanken, Gegenmeinungen und Perspektiven."
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Man lässt Mitmenschen in gewisser Weise Zeit und gibt ihnen Raum, ihre Gedanken zu entfalten.
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