Der entscheidende Zug ist das "könnte anders." Ehe als Wahl, nicht als Notwendigkeit. Keine Abhängigkeit, kein Mangel an Alternativen, kein bloßes Arrangieren — sondern ein klares Ja zu genau dieser Person, obwohl die Welt offensteht. Das gibt der Entscheidung Gewicht.
Was daran noch mitschwingt: Ehe nicht als einmaliger Akt, sondern als fortlaufende Wahl. Man wählt sich nicht einmal und ist fertig — man wählt sich täglich neu, in großer Freiheit. Das ist anspruchsvoller als ein Versprechen, aber auch lebendiger.)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen