Vor inzwischen doch einigen Jahren schrieb ich einmal:
Wie ein Tuch,
Das über der Wirklichkeit liegt,
Bloß hie und da können wir es anheben,
Um einen Blick darauf zu erhaschen,
Was sich darunter befindet.
Das war damals, für mein Gefühl, eines der ersten schönen Gedichte.
Die Momente der Einsicht kommen, wann sie kommen wollen,
wir können sie nicht herbeizwingen.
Salopp:
Man schaut das Wirkliche, in manchen Momenten, man kann aber solche Momente der Erkenntnis nicht herbeizwingen.
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