Sehr schön formuliert, sich zu verbinden, gesehen zu werden und gemeinsam Bedeutung zu schaffen.
"Romantische Liebe ist nicht nur „jemanden mögen“.
Es ist dieses Gefühl:
Diese Person ist nicht austauschbar."
Eine Person wird für den romantisch Liebenden nicht oder nicht leicht austauschbar oder ersetzbar. Sie wird somit als ein kostbarer, schwer ersetzbarer Bestandteil der eigenen Welt erlebt.
"Freiwilligkeit
Das wird oft unterschätzt.
Romantische Liebe ist stark, weil sie nicht erzwungen ist.
Jeden Tag bleibt (zumindest theoretisch) die Möglichkeit zu gehen –
und trotzdem entscheidet man sich zu bleiben."
Freiwilligkeit. Also, dass jemand verbunden bleibt, obwohl er das in keinster Weise müsste.
"Spannung zwischen Nähe und Eigenständigkeit
Zu viel Verschmelzung → man verliert sich
Zu viel Distanz → es wird kalt
Die Essenz liegt genau dazwischen:
„Ich bin ich – und ich will trotzdem mit dir sein.“"
Bezug trotz Andersartigkeit. Polarität.
Romantische Liebe hat immer auch etwas von:
Erinnerung („wie es war“)
Gegenwart („wie es sich anfühlt“)
Zukunft („wohin das führt“)
Sie lebt davon, dass sie sich entwickelt."
Eine gute Aussage. Wie viel da letztlich in der romantischen Liebe mitschwingt: Eine gemeinsame Geschichte. Eine gemeinsame Gegenwart. Eine gemeinsame Zukunft. Gemeinsame Erinnerungen, Pläne, Wünsche, Träume.
"Die Entscheidung, einen Menschen nicht nur zu erleben, sondern ihn zu einem Teil der eigenen Welt zu machen – emotional, gedanklich und oft auch lebenspraktisch."
Schließlich noch als zentrales Element das Einheitsgefühl mit dieser Person.
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