Samstag, 10. Dezember 2016

Erlanger Schule der Informationspsychologie:

>Die Bezeichnung „The Erlangen School“ wurde zuerst von Hans Jürgen Eysenck in mehreren Arbeiten seit 1986 verwendet. In ihnen stellte er ausführlich die empirische und theoretische Arbeit über informationstheoretische und biologische Aspekte der Intelligenz dar, wozu Arbeitskreise in Erlangen (und Nürnberg) um Erwin Roth (1960) und Wolf Dieter Oswald (1971) wesentliche Forschungsergebnisse beigetragen hatten. Die hier geschaffenen Grundlagen wurden mit allgemeinen informationspsychologischen Arbeiten von Helmar Gunter Frank (Stuttgart, dann Berlin und Paderborn) verknüpft ...

Als konkurrierende Schulen, die ebenfalls Intelligenz informationstheoretisch zu erklären versuchten, galten die in den 1980er Jahren international viel bekanntere „Berkeley School“ um Arthur R. Jensen, der die Erkenntnisse der „Erlangen School“ explizit nutzte, und die ebenso renommierte „London School“ um Hans Jürgen Eysenck. Die Erkenntnisse, die in den drei Schulen gewonnen wurden, ergänzen sich heute.<

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